Objektplanung Erweiterung Hermann Schmidt Schule
Objektplanung Erweiterung Hermann Schmidt Schule
Gegenstand des Wettbewerbs sind Generalplanerleistungen, wobei die Koordinierung der Objektplanung Gebäude gemäß HOAI obliegt. Es geht um den Umbau, die Sanierung und Erweiterung von 15 Klassenräumen auf Erdgeschossebene in 3 bis 4 Bauphasen. Um dies umzusetzen, werden Teile der Schüler für die Bauphasen umgesiedelt. Die Umsetzung erfolgt im laufenden Betrieb, wobei nach Möglichkeit der Schwerpunkt auf die Sommerferien verlagert werden soll. Die Bauphasen erstrecken sich auf die einzelnen Häuser: gelb, grün, blau, wobei die Erweiterung am Flur des Sportstättenbereiches mit der 1. Bauphase berücksichtig werden soll. Die geplanten Maßnahmen umfassen Herstellungskosten nach Kostengruppen 300 (Baukonstruktion) und 400 (technische Anlagen) mit einem aktuellen Kostenansatz von rund 6,3 Mio. Euro netto. Die Ergebnisse des Wettbewerbs bilden die Grundlage für die anschließende stufenweise Beauftragung der Planungsleistungen. Der Auftraggeber erwartet wirtschaftliche, funktionale und pädagogisch überzeugende Lösungen mit hoher Umsetzungsqualität. Die Beiträge sollen insbesondere folgende Aspekte berücksichtigen: Ökologische Qualität - Minimierung des Primärenergiebedarfs über den gesamten Lebenszyklus - Reduktion von Treibhausgasemissionen (CO2-Bilanzierung nach Lebenszyklusansatz) - Ressourcenschonende Konstruktion mit langlebigen, recyclingfähigen und schadstoffarmen Materialien Ökonomische Qualität - Lebenszykluskostenbetrachtung (LCC) einschließlich Betrieb, Instandhaltung und Rückbau - Wirtschaftliche und robuste Baukonstruktionen mit geringem Wartungsaufwand Soziokulturelle und funktionale Qualität - Hohe Aufenthaltsqualität, Nutzerkomfort und Barrierefreiheit - Optimierte Tageslichtversorgung, Raumakustik und thermischer Komfort - Gesunde Innenraumluftqualität und Vermeidung schadstoffhaltiger Baustoffe - Pädagogisch und funktional überzeugende Raumkonzepte Technische Qualität - Energieeffiziente, wartungsarme Gebäudetechnik - Integrale Planung unter Berücksichtigung von Monitoring- und Messkonzepten - Rückbau- und Recyclingfreundlichkeit der Konstruktion Prozessqualität - Transparente Dokumentation der Nachhaltigkeitskriterien - Qualitätssicherung über alle Planungs- und Bauphasen hinweg Nachhaltigkeit ist dabei nicht als additiver Bestandteil, sondern als integraler Bestandteil des architektonischen und technischen Gesamtkonzepts zu verstehen. Für die Ausarbeitung und Einreichung von Teilnahmeanträgen oder späteren Angeboten wird keine Vergütung oder Aufwandsentschädigung gewährt, unabhängig vom Erfolg im Verfahren. näheres siehe Vergabeunterlagen.