Krankenhausinformationssystem
Krankenhausinformationssystem
An dem Standort in Bad Endbach stehen zur ganzheitlichen Therapie akuter und chronischer rheumatischer Erkrankungen eine Akutklinik mit 80 Betten und eine An-schlussheilbehandlungs- (AHB) und Rehabilitationsklinik mit 36 Betten zur Verfü-gung. Zum Klinikkomplex gehören außerdem zwei Praxen mit ärztlicher Rheuma-sprechstunde und eine ambulante Therapieeinrichtung für Physiotherapie, physikali-sche Therapien und Ergotherapie. Im Laufe der Jahre wurde der Klinikbereich stän-dig modernisiert und die Infrastruktur ausgebaut. Das Rheumazentrum Mittelhessen hat sich entschieden, ein komplettes Kranken-hausinformationssystem für den Standort auszuschreiben, welches die KHZG-Fördertatbestände 3- 6 erfüllt und welches darüber hinaus alle administrativen und klinischen Prozesse einer Akut-, AHB- und (DRV-) Rehaklinik abbildet. Das künftige KIS ist dahingehend aufzusetzen, dass es im Zusammenspiel mit weiteren Subsys-temen/ Modulen das patientenführende System ist. Das KIS soll auf Basis eines "Best-Practice"-Ansatzes im Rahmen einer gemeinsamen Projektarbeit eingeführt werden. Vom Auftragnehmer wird entsprechend ein beratender und optimierender Prozessansatz im Rahmen der Softwareimplementierung erwartet. Die zu liefernde Software muss über die Möglichkeiten und Instrumente verfügen, die z.B. die Anwen-der in den Stand versetzen, den Behandlungsverlauf des Patienten so effizient wie möglich zu steuern, sowie die Leistungen schnell, erlössicher und KHZG-konform (FTB 3-6) zu dokumentieren und abzurechnen. Die Anbieter werden daher gebeten, ein Angebot über ein komplettes KHZG-konformes KIS inklusive aller notwendigen Dienstleistungen zur Implementierung und zur Wartung/ Service abzugeben, welches die Muss-Kriterien der KHZG-Fördertatbestände 2 - 6 erfüllt (die Muss-Kriterien für das Aufnahme- und Behandlungsmanagement des FTB 2 werden über die Portallö-sung der Fa. Samedi, das Entlass- und Überleitungsmanagement über die Lösung der Fa. Verbund Pflegehilfe erfüllt (s. Reiter "Schnittstellen" der Anlage 1), der Auf-tragnehmer schuldet in diesem Bereich entsprechend nur die Anbindung gemäß technischer Anforderungen und Interoperabilitätsstandards des KHZG). Das neue KIS soll die Digitalisierung und Effizienz der Krankenhausprozesse maßgeblich un-terstützen und damit die Patientenversorgung optimieren.