TGA-Planungsleistungen Stationssanierung B6 der Knappschaft Kliniken Vest GmbH, Standort Recklinghausen
TGA-Planungsleistungen Stationssanierung B6 der Knappschaft Kliniken Vest GmbH, Standort Recklinghausen
Dem durchgeführten Vergabeverfahren lagen die folgenden Annahmen zugrunde (Auszug aus den Vergabeunterlagen/Teilnahmebedingungen): "A1. Planungsvorhaben Stationssanierung A6 Die Klinikum Vest GmbH, Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen, Dorstener Straße 151, 45657 Recklinghausen, beabsichtigt an ihrem Standort Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen folgen-de Baumaßnahme durchzuführen: Stationssanierung (Station A6): Sanierung der bettenführenden Stationsseite A auf der Ebene 6. Die Sanierung beinhaltet den Umbau von 18 Patientenzimmern. Diese teilen sich wie folgt auf 1x 3 Bett-Patientenzimmer, 15x 2 Bett-Patientenzimmer, 2x 1 Bett-Patientenzimmer. ................. ................. A2: Weiteres Planungsvorhaben Stationssanierung A2 (unter ausdrücklichem Realisierungs-vorbehalt: Ein Zuschlag erfolgt hier nur unter ausdrücklichem Vorbehalt einer positiven Be-schlussfassung des zuständigen Aufsichtsrates des Auftraggebers zur Realisierung des Projek-tes) Stationssanierung (Station A2): Sanierung der bettenführenden Stationsseite A auf der Ebene 2. Die Sanierung beinhaltet den Umbau von 18 Patientenzimmern. Diese teilen sich wie folgt auf 1x 3 Bett-Patientenzimmer, 15x 2 Bett-Patientenzimmer, 2x 1 Bett-Patientenzimmer. Es ist geplant, die derzeit separat vor den Zimmern befindlichen Duschen, Nasszellen und WC-Einheiten direkt in die Patientenzimmer zu integrieren. Die dadurch verringerten Grundflächen der Zimmer, sollen mit Hilfe von Verschiebungen der vorhandenen Flurstücke und des Mitteltraktes der Station ausgeglichen werden. Des Weiteren sollen sämtliche Funktions- und Nebenräume der Station modernisiert und in Teilen, zur Verbesserung von Ablaufprozessen, neu geplant werden. Der Umbau des zentralen Stationsstützpunktes inklusive der angrenzenden Arbeitsräume, soll ent-sprechend und nach Maßgabe des bereits sanierten Stationsstützpunktes auf der A-Seite der Ebe-ne 4 des Knappschaftskrankenhauses erfolgen. Zusätzlich soll die Maßnahme den Austausch sämtlicher Innenwände in Trockenbauweise, die Oberböden, die Decken und Fensterelemente, den Anstrich aller Räumlichkeiten, die Neuinstallation aller technischen Einbauten enthalten. Dabei sind weitere notwendige Ingenieurleistungen, wie z.B. das Brandschutzkonzept, der SIGEKO und ein Schadstoffgutachten, etc., einzuholen, mit abzustimmen und als Grundlage für die Planung und Ausführung mit einzuarbeiten. Folgende Gewerke sind für die Planung der Sanierungsarbeiten zu berücksichtigen: Rohbau, Tro-ckenbau, Metallbau, Innenputzarbeiten, Malerarbeiten, Estrich- und Oberbodenarbeiten, Innentü-ren- und Zargenarbeiten, Wandschutz- und Handlaufmontage, Elektroinstallationen mit Neuverka-belung für Schwach- und Starkstrom einschl. Schwesternrufsystem, flächendeckender Brandmel-deanlage, Montage von Bettenschienen, Heizungsinstallationen, Sanitärinstallationen und im Ge-werk Lüftungstechnik der Austausch der Brandschutzklappen im Bestand. Die zur Durchführung dieser Aufgaben erforderlichen Fachplanungsleistungen TGA, Leistungspha-sen 1-8 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausfüh-rungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung - Bau-überwachung und Dokumentation) sind Gegenstand dieses Vergabeverfahrens. Die Vergabe dieser Leistungen steht unter dem Vorbehalt einer positiven Beschlussfassung durch den Aufsichtsrat in 2019. Geschätzte Baukosten (Kostengruppe 300 + 400): 2.000.000,00 EUR (brutto) Im Falle einer Beauftragung findet zur Ermittlung/Berechnung der Planungshonorare § 11 Ab-satz 3 HOAI 2013 Anwendung. Geplanter Baubeginn der Stationssanierung: Oktober 2020 Geplante Fertigstellung der Stationssanierung: Juni 2021 A3. Weiteres Planungsvorhaben Stationssanierung B7 (unter ausdrücklichem Realisierungsvor-behalt: Ein Zuschlag auf erfolgt hier nur unter ausdrücklichem Vorbehalt einer positiven Be-schlussfassung des zuständigen Aufsichtsrates des Auftraggebers zur Realisierung des Projek-tes) Stationssanierung (Station B7): Sanierung der bettenführenden Stationsseite B auf der Ebene 7. ......................" Das Vergabeverfahren wurde mit dem Zuschlag für das Leistungsbild der TGA-Fachplanung an das o.g. Planungsbüros abgeschlossen. Im Zuge der vergangenen Corona-Pandemie mit den entsprechenden, auch wirtschaftlichen Aus-wirkungen auf die Kliniken, hat sich die Auftraggeberin veranlasst gesehen, die am Standort Reck-linghausen geplanten Maßnahmen unter finanziellen und strukturellen Gesichtspunkten neu zu bewerten. Dahingehend wurde auch eine neue Nutzung Station A2 notwendig, da aufgrund räumli-cher Veränderungen im Klinikum und auf dem Klinikgelände, der Bedarf nach Ansiedelung einer zentralen Verwaltungseinheit an einem Standort/in einem Gebäude/auf einer Ebene erforderlich wurde. Hierfür werden bestehende Funktionen verlegt, um dann im Bettenhaus den bis dato beste-henden Funktionsbereich für die Anordnung der zentralen Verwaltung entsprechend zu beplanen. Die Entscheidung der Auftraggeberin, die Planung der Sanierung der bettenführenden Stationen um die Planung der bettenführenden zur ergänzen, stellte eine wesentliche Vertragsänderung des ur-sprünglichen Planungsauftrages der TGA-Planung dar. Eine Neuausschreibung dieser Planungsleistungen war nach insoweit greifenden Ausnahmetatbe-ständen des § 132 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 GWB vergaberechtlich nicht geboten.