Beratungs-, Planungs-, Koordinations- und Umsetzungsleistungen im Kontext der Interimsflächenstrategie des Deutschen Museums für den Bibliotheksbau
Beratungs-, Planungs-, Koordinations- und Umsetzungsleistungen im Kontext der Interimsflächenstrategie des Deutschen Museums für den Bibliotheksbau
Das Deutsche Museum auf der Münchner Museumsinsel beabsichtigt das Bibliotheksgebäude mit einer Nutzungsfläche von rund 29.200 m² bis Ende 2029 umfassend inkl. Personal und Nutzungen in drei Phasen zu räumen. Phase I umfasst die Durchführung einer detaillierten Nutzerbedarfsanalyse sowie eine detaillierte Bestandsaufnahme der gesamten Einrichtung und der Bestände (insbesondere Magazine, Archive und Lagerflächen) und der Werkstätten. Auf Grundlage dieser Analysen wird ein belastbares Raum-, Flächen- und Funktionsprogramm erarbeitet, das als Grundlage für das anschließende Transaktionsmanagement zur Entwicklung von Anmietungs- und Verteilungsszenarien dient. Gegenstand der Leistungen ist die Zusammenführung aller relevanten Bestands-, Nutzungs-, technischen, organisatorischen, wirtschaftlichen und immobilienbezogenen Anforderungen zu einer belastbaren Entscheidungs- und Umsetzungsgrundlage. Dabei sind sowohl standortbezogene als auch organisatorische Abhängigkeiten, funktionale Zusammenhänge, Sicherheitsanforderungen, Nutzerbedarfe, Anforderungen an spezialisierte Flächen sowie mögliche Immobilien- und Ausbauoptionen zu berücksichtigen. Aufgabe des Projekts ist ferner die Hinterfragung des aktuellen Status Quo unter Berücksichtigung potenzieller Interimsnutzungen. Basierend auf diesen Erkenntnissen wird eine Entscheidungsgrundlage für den Verwaltungsrat erstellt. Phase II beginnt nach positiver Beschlussfassung durch den Verwaltungsrat. Gegenstand dieser Phase ist das Transaktionsmanagement mit Fokus auf der Identifikation und Sicherung geeigneter Flächen für das Interimsquartier. Phase III startet nach Vorliegen einer Longlist für geeignete Immobilien mit der Nutzer-, Einrichtungs- und Belegungsplanung und dem Change Management. Mit dem Einführen von neuen Arbeitsumgebungen und dem Umzug an neue Arbeitsorte steht ein Wandel der Arbeitsweise an, bei dem die Mitarbeitenden begleitet werden müssen, um eine nachhaltige Veränderung zu erzeugen. Besonders zu beachten sind hierbei die Besonderheiten einer etablierten Kultureinrichtung, die traditionelle Arbeitsstrukturen in einem gewachsenen Umfeld in der Münchner Innenstadt pflegt und unterschiedliche Berufsgruppen unter einem Dach vereint. Abschließend erfolgt im letzten Schritt der Umzug aus dem Bestandsgebäude in das bzw. die neuen Interimsobjekte. Die Beauftragung der Leistungen erfolgt stufenweise (phasenweise).