Matthias-Claudius-Schule Objektplanung
Matthias-Claudius-Schule Objektplanung
Die Matthias-Claudius-Schule (MCS) im Ortsteil Kaarst ist eine jahrgangs-gemischte Grundschule. Sie wird inklusiv und im offenen Ganztag zweizügig mit 9 Klassen geführt. Derzeit besuchen 225 Schülerinnen und Schüler die Grundschule. Die Schule wurde 1964 in Betrieb genommen und die Turnhalle zwei Jahre später errichtet. Eine Erweiterung mit OGS-Räumlichkeiten wurde im Jahr 2000 an der östlichen Seite des Schulgebäudes errichtet. Der geplante Neubau der Offenen Ganztagsschule erhöht die Betreuungskapazitäten von derzeit 142 auf künftig 225 Plätze, da ab 2029/2039 alle Grundschulkindern Anspruch auf einen Ganztagsbetreuungsplatz haben. Die Gebäudeteile Schulgebäude und Turnhalle aus den 1960er Jahren befinden sich in einem altersentsprechenden Zustand. Die Bausubstanz inklusive der meisten Fenster- und Fassadenflächen ist aus den Errichtungsjahren. Fassaden weisen teilweise erhebliche Schäden auf und sind bauphysikalisch veraltet. Zudem kommen Faktoren wie nicht vorhandene Barrierefreiheit, veralteter Brandschutz, nicht kindergerechte Bauweise wie fehlende Treppenhandläufe, Raumklima- und Akustikprobleme und Energieverschwendung durch fehlende Dämmung und veraltete Haustechnik. Der Ausbau der ganztägigen Betreuungsangebote für Kinder in der Primärstufe und die energetische Sanierung (getrennt nach Schuldgebäude und Turnhalle) sollen über Fördermittel des Rheinischen Reviers gefördert werden. Die Förderzusage steht noch aus, insoweit steht die Vergabe unter dem Vorbehalt der Gewährung von Zuwendungen. Aufgrund der Förderung muss die Fertigstellung bis Ende 2029 erfolgen. Wesentliche Ziele der Stadt Kaarst sind: - Gesucht wird ein zuverlässiger und leistungsfähiger Objektplaner, der kooperativ mit allen den Fachplanern und den weiteren Projektbeteiligten arbeitet. Der Objektplaner muss insbesondere aufgrund der Zuwendungen ein besonderes Augenmerk auf die Kosteneinhaltung/-steuerung und die Terminsicherheit legen. - Kurze Reaktionszeiten für Rückmeldungen und Vorort-Termine, insbesondere in der LPH 8, sind für den Projekterfolg von entscheidender Bedeutung. Dies haben insbesondere auch die Erfahrungen der Vergangenheit gezeigt. - Die Beachtung aller zuwendungsrechtlichen Auflagen und Unterstützung des Auftraggebers beim Abruf und der Verwendung der Fördermittel sowie der Dokumentation sind von entscheidender Bedeutung.