Umbau Brandsimulationsanlage
Umbau Brandsimulationsanlage
Die Landeshauptstadt Düsseldorf beschafft mit diesem Vorgang den vollständigen Umbau der bestehenden Brandsimulationsanlage. Diese dient als Ausbildungs- und Übungszwecken innerhalb eines Brandübungsobjektes. Der Leistungsumfang umfasst insbesondere: • Demontage und fachgerechte Entsorgung der bestehenden Brandstellentechnik, o EG Garage: Gasflaschenbrandstelle Werkbank Kaskade Durchzündung (Flüssigphase) o OG Schlafraum Bett Bettkasten o OG Küche 2x Hochschrank Küche Herd (Flammenbild bis Deckenbereich Sichtbar, Simulation Vollbrand, Fensterimpuls) • Lieferung und Montage neuer gasbetriebener Brandstellen, Diese soll abweichend von der bestehenden Brandstellentechnik erstellt werden. Gleichzeitiges beüben des EG und OG muss mögich sein. Flammenhöhe, sowie Leistung muss einstellbar sein. o EG Garage: Gasflaschenbrandstelle Werkbank Flashover (Gas) Rückbau Flashover (Flüssiggas) o OG Schlafraum Bett Bettkasten o OG Küche 1x Hochschrank (befeuert) 1x Hochschrank ohne Flamme 1x Herd Flashover (Gas) • Erneuerung beschädigter Hitzeschutzbereiche ca.30m² Cortenstahl (Besichtigung) , • Erneuerung thermisch beschädigter Tür und 2 Fenstern (Besichtigung), • Anpassung und Erneuerung erforderlicher Gasführungs- und Sicherheitsstrecken ab dem Übergabepunkt im Keller der BSA (ankommend Gasphase vom Verdampfer und Flüssigphase vom Gastank, die Flüssigphase muss zurückgebaut werden), • Integration sämtlicher Brandstellen in das vorhandene Profinet-/Profisafe-System, • Lieferung und Montage erforderlicher Außenschränke, • Lieferung und Montage aller erforderlichen Sensoriken und Sicherheitskomponenten, • Lieferung und Montage der erforderlichen Ventiltechnik, • Lieferung und Montage erforderlicher Feuerungsautomaten, • Durchführung erforderlicher Kernbohrungen und Durchführungen, • Verlegung der neuen Steuer- und Versorgungsleitung bis zum Steuerschrank, in enger Absprache mit dem Unternehmen, welches die Steuerung erneuert, • Inbetriebnahme, • Probebetrieb (Im Rahmen des Probebetriebs ist nach mindestens 20 vollständigen Brandzyklen je Brandstelle eine Sichtprüfung durchzuführen. Unzulässig sind: o großflächige Rußablagerungen an Wänden, Decken, Türen oder Fenstern außerhalb der vorgesehenen Brandzone, o rußbedingte Funktionsbeeinträchtigungen von Sensorik, Türüberwachung, Flammenüberwachung oder Hitzeschutz, o sichtbare instabile Gelbflammenbildung außerhalb des bestimmungsgemäßen Flammenbildes, o Verschmutzungen, die vor Aufnahme des Regelbetriebs eine Sonderreinigung erforderlich machen.) • Dokumentation (Bedienungsanleitung, Schaltpläne, Gas- und Leitungsverlaufpläne, in digitaler Form), • Einweisung des Bedien- und Wartungspersonals.