Wasserstrahlschneidanlage
Wasserstrahlschneidanlage
Die Universität Siegen beabsichtigt, eine höchstpräzise 2D und 3D- Wasserstrahlschneidanlage mit sowohl Reinwasser- als auch Abrasivschneidetechnologie zu beschaffen. Die zu beschaffende Anlage muss zwingend kumulativ die folgenden Anforderungen erfüllen: 1.) Vorhalten einer Sicherheitseinrichtung um ungeschultes, aber angelerntes Personal im Lehr- und Ausbildungsbetrieb an der Anlage arbeiten lassen zu können und schwere Arbeitsunfälle durch unbemerkte Fehlfunktionen, welche nur an der Anlage geschulte Facharbeiter ersichten können zu verhindern: "Schneidventil ist mit einer Schaltstellungsüberwachung (Sicherheitsüberwachung, durch Steuerung überwacht, safety integrated) zu versehen, damit eine versehentliche Fehlfunktion technisch überwacht werden kann und Verletzungen, insbesondere im Laborbetrieb stark minimiert werden können" 2.) Für hochfiligrane Bauteile im Bereich der Forschung ist es zwingend erforderlich, höchste Positioniergenauigkeiten zur Schaffung höchstmöglicher, für die Forschung unerlässlicher Reproduziergenauigkeit einzuhalten: "Positionsunsicherheit P < + 0,015 mm ("Positioniergenauigkeit") Positionsstreubreite PS < + 0,012 mm ("Wiederholgenauigkeit") sind einzuhalten". 3.) Die Maschine wird in Laborumgebung eingesetzt - um schädliche Korrosionen an der Anlage und den Bauteilen sowie die Exposition in die Umgebung zu minimieren, ist das Schneidbecken aus Edelstahl anzufertigen. Weiterhin bedarf das Schneidbecken an jeder Stelle dieselbe Tiefe ohne Hindernisse (wie Spüleinrichtungen oder bauartbedingte Hindernisse), damit je nach Anwendungsfall der Schneidkopf auch in dieses zur Vergrößerung des Arbeitsraums einfahren kann.