Stadt Burgdorf - Sanierung Rathaus I - Tischlerarbeiten 2 (Innenelemente + Eingangstür)
Stadt Burgdorf - Sanierung Rathaus I - Tischlerarbeiten 2 (Innenelemente + Eingangstür)
Das Rathaus der Stadt Burgdorf soll unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit und des Brandschutzes saniert sowie räumlich, technisch und energetisch umgebaut werden. Das Rathaus ist ein denkmalgeschütztes Fachwerkgebäude, das im Zentrum der Stadt Burgdorf steht. Das auf altem Standort neu errichtete denkmalgeschützte Rathaus wurde ursprünglich 1802 errichtet und ist einem Großbrand 1809 zum Opfer gefallen. Der Neubau des Rathauses erfolgte 1817 / 1818, wobei man die in befindliche Fundamente des Vorgängerbaus mitsamt dem Kellergewölbe mit einbezog. Das neue Rathaus war über anderthalb Jahrhunderte ein zweigeschossiger, Fachwerkbau mit geputzten Gefachen unter Walmdach, dessen Mittelachse risalitartig vortrat und in einem Dreiecksgiebel endete. Im Innern wurde es nur zum Teil als kommunales Gebäude genutzt; ein Teil nahm die Gastronomie "Ratskeller" ein, die sich 1868 um Hotelräume erweiterten. Erst 1950 / 1955 wurde das klassizistische Rathaus aufgestockt, vom Verputz befreit und mit einem Satteldach versehen - aus dem Traufenbau entstand ein giebelständiges Gebäude. Die neue Schmuckfassade zum Markt führte man 1955 aus, die mit einem inhaltsreichen Prachterker zur Marktstraße gestaltet wurde. Das Gebäude verfügt über zwei Vollgeschosse, zwei Dachgeschosse, einen Spitzboden und ein Untergeschoss (Teilunterkellerung). Im Rahmen der umfangreichen Sanierung und Modernisierung des Rathausgebäudes werden Tischlerarbeiten im Innenbereich und an der Eingangstür ausgeführt, die Auftragsgegenstand dieses Vergabeverfahrens sind.