Wiederherstellung und Neubau des Frei- und Hallenbades Dahle, Lose 1 bis 6

Deadline:N/A

Tender information
Märkischer Kreis
Type
Voluntary ex ante transparency
Procedure
Other single stage procedure
Ref. number
0dab4b2e-e887-43e7-a22c-8944fbcb959b
Duration
38 months
Planungsleistungen für die Wiederherstellung / den Neubau des Frei- und Hallenbades Dahle, nämlich die Objektplanung für das Gebäude und die Innenräume, die Technische Ausrüstung in Hinblick auf Badwassertechnik, Wärmeversorgungsanlagen und Raumlufttechnische Anlagen, sowie Elektrische Anlagen und Gebäude- und Anlagenautomation, Tragwerksplanung. Die Leistung ist in folgende Lose aufgeteilt: - Los 1: Objektplanung Gebäude und Innenräume und Abrissplanung - Los 2: Technische Ausrüstung - Sanitär- und Badwassertechnik - Los 3: Technische Ausrüstung - Wärmeversorgungsanlagen - Los 4: Technische Ausrüstung - Elektrische Anlagen und Gebäude- und Anlagenautomation - Los 5: Tragwerksplanung - Los 6: Technische Ausrüstung - Raumlufttechnische Anlagen

Objektplanung Gebäude und Innenräume und Abrissplanung

Die Stadt Altena (Westf.) wurde durch die Starkregen- und Hochwasserereignisse im Juli 2021 in weiten Teilen stark betroffen. Ein Großteil des Stadtgebietes mit seinen engen Tälern wurde durch Überflutungen, sehr dynamische Abflüsse, Hangrutschungen sowie Geröll- und Sedimentsteinab- und -austrag erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Das Frei- und Hallenbad in Altena-Dahle wurde bei der Flutkatastrophe am 14. Juli 2021 überflutet und stark beschädigt. Die Schäden betrafen sowohl die Außenanlagen des Freibades als auch das Hallenbad mit den dort befindlichen Technikräumen, Umkleiden und Sanitäranlagen. Die Untergeschosse liefen bis zur Decke mit Wasser voll. Das Wasser strömte bis zu einer geschätzten Höhe von 15 cm über das Fußbodenniveau des Erdgeschosses. Die Flutung mit stark verschmutztem Wasser führte bei den technischen Anlagen zum Totalschaden. Das Bad ist seit dem Ereignis nicht mehr nutzbar. Am 11.06.2024 veröffentlichte die Stadt Altena (Westf.) im Amtsblatt der Europäischen Union unter der Veröffentlichungsnummer 343213-2024 den Aufruf zur Teilnahme an einem Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb über insgesamt sieben unterschiedliche Lose für Fachplanungsleistungen zur Wiederherstellung des Frei- und Hallenbades Dahle. Los 1 betraf die prüfungsgegenständliche Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie die Abrissplanung. Für dieses Los gingen im Erstverfahren keine Teilnahmeanträge ein, sodass es zunächst aufgehoben wurde. Los 1 wurde sodann zusammen mit Los 4 (Fachplanung Technische Ausstattung - Elektrische Anlagen und Gebäude- und Anlagenautomation) und Los 7 (Freianlagen), für die ebenfalls im Erstverfahren keine Teilnahmeanträge eingegangen waren, am 10.12.2024 unter der Veröffentlichungsnummer 754416-2024 erneut EU-weit bekannt gemacht. Die übrigen Lose 2, 3, 5 und 6 waren bereits im Ausgangsverfahren vergeben worden. Das Projektziel laut Leistungsbeschreibung war die "fördermittelkonforme Wiederherstellung des Frei- und Hallenbades Dahle gemäß Wiederaufbauplan (WAP, Maßnahme M183) nach dem Stand der Technik, unter Berücksichtigung der Maßnahmenbeschreibung Machbarkeitsstudie Stufe 2". Auf Grundlage des ausgewählten Sanierungskonzeptes waren detaillierte Baupläne und technische Zeichnungen zu erstellen. Ausdrücklich wurde bestimmt, dass die Aussagen der Machbarkeitsstudie im Rahmen der Grundlagenermittlung zu überprüfen und ggf. zu korrigieren bzw. zu ergänzen sind. Die Leistungsbeschreibung enthielt bereits Begriffe wie "Teilneubau" und "Ersatzneubau" im Kontext der Planungsphasen. So wurden in LPH 1 ausdrücklich die "Klärung der Rahmenbedingungen für den Ersatzneubau auf Basis des Bestandsraumprogrammes bzw. den Vorgaben des Bauherrn bzw. Nutzers" sowie die "Bedarfsermittlung des Nutzers unter der Vorgabe der Förderfähigkeit" als Planungsaufgabe beschrieben. Nach Zuschlagserteilung erbrachten die Planer die Leistungsphasen 1 und 2. Im Zuge der vertieften Bestandsuntersuchungen und Vorplanung wurden erhebliche zusätzliche Anforderungen an die Wiederherstellung des durch das Hochwasser 2021 geschädigten Badgebäudes konkretisiert. Diese betreffen insbesondere die erforderlichen Eingriffe in Dach- und Tragkonstruktionen, die verfügbaren Raumhöhen sowie die bauliche Integration einer hochwassersicheren Ausrüstung. Unter Berücksichtigung dieser Anforderungen wurde der Ersatzneubau im Kostenvergleich als wirtschaftlichere Wiederherstellungsvariante ermittelt. Vorgesehen sind der Rückbau des bestehenden Badgebäudes und ein Ersatzneubau innerhalb des bestehenden Badgeländes in höherer Lage auf der anderen Seite des Freibadbeckens. Das bestehende Außenbecken bleibt grundsätzlich erhalten. Infolge dessen richten sich die Planungsaufträge künftig - im Gegensatz zu der offeneren Zielsetzung vor der Vergabe sämtlicher Leistungsphasen - nunmehr nach Abschluss der Leistungsphase 2 auf den Neubau des Frei- und Hallenbades Dahle. Dies betrifft alle ursprünglich mit der EU-Bekanntmachung unter der Veröffentlichungsnummer 343213-2024 bekannt gemachten Lose 1 bis 6. Das ursprünglich ebenfalls ausgeschriebene und vergebene Los 7 Freianlagen ist nicht von der hier veröffentlichten Anpassung erfasst. Die Freianlagenplanung des Loses 7 wird in einem gesonderten Vergabeverfahren neu ausgeschrieben.

Technische Ausrüstung, Sanitär- und Badwassertechnik

Die Stadt Altena (Westf.) wurde durch die Starkregen- und Hochwasserereignisse im Juli 2021 in weiten Teilen stark betroffen. Ein Großteil des Stadtgebietes mit seinen engen Tälern wurde durch Überflutungen, sehr dynamische Abflüsse, Hangrutschungen sowie Geröll- und Sedimentsteinab- und -austrag erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Das Frei- und Hallenbad in Altena-Dahle wurde bei der Flutkatastrophe am 14. Juli 2021 überflutet und stark beschädigt. Die Schäden betrafen sowohl die Außenanlagen des Freibades als auch das Hallenbad mit den dort befindlichen Technikräumen, Umkleiden und Sanitäranlagen. Die Untergeschosse liefen bis zur Decke mit Wasser voll. Das Wasser strömte bis zu einer geschätzten Höhe von 15 cm über das Fußbodenniveau des Erdgeschosses. Die Flutung mit stark verschmutztem Wasser führte bei den technischen Anlagen zum Totalschaden. Das Bad ist seit dem Ereignis nicht mehr nutzbar. Am 11.06.2024 veröffentlichte die Stadt Altena (Westf.) im Amtsblatt der Europäischen Union unter der Veröffentlichungsnummer 343213-2024 den Aufruf zur Teilnahme an einem Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb über insgesamt sieben unterschiedliche Lose für Fachplanungsleistungen zur Wiederherstellung des Frei- und Hallenbades Dahle. Los 1 betraf die prüfungsgegenständliche Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie die Abrissplanung. Für dieses Los gingen im Erstverfahren keine Teilnahmeanträge ein, sodass es zunächst aufgehoben wurde. Los 1 wurde sodann zusammen mit Los 4 (Fachplanung Technische Ausstattung - Elektrische Anlagen und Gebäude- und Anlagenautomation) und Los 7 (Freianlagen), für die ebenfalls im Erstverfahren keine Teilnahmeanträge eingegangen waren, am 10.12.2024 unter der Veröffentlichungsnummer 754416-2024 erneut EU-weit bekannt gemacht. Die übrigen Lose 2, 3, 5 und 6 waren bereits im Ausgangsverfahren vergeben worden. Das Projektziel laut Leistungsbeschreibung war die "fördermittelkonforme Wiederherstellung des Frei- und Hallenbades Dahle gemäß Wiederaufbauplan (WAP, Maßnahme M183) nach dem Stand der Technik, unter Berücksichtigung der Maßnahmenbeschreibung Machbarkeitsstudie Stufe 2". Auf Grundlage des ausgewählten Sanierungskonzeptes waren detaillierte Baupläne und technische Zeichnungen zu erstellen. Ausdrücklich wurde bestimmt, dass die Aussagen der Machbarkeitsstudie im Rahmen der Grundlagenermittlung zu überprüfen und ggf. zu korrigieren bzw. zu ergänzen sind. Die Leistungsbeschreibung enthielt bereits Begriffe wie "Teilneubau" und "Ersatzneubau" im Kontext der Planungsphasen. So wurden in LPH 1 ausdrücklich die "Klärung der Rahmenbedingungen für den Ersatzneubau auf Basis des Bestandsraumprogrammes bzw. den Vorgaben des Bauherrn bzw. Nutzers" sowie die "Bedarfsermittlung des Nutzers unter der Vorgabe der Förderfähigkeit" als Planungsaufgabe beschrieben. Nach Zuschlagserteilung erbrachten die Planer die Leistungsphasen 1 und 2. Im Zuge der vertieften Bestandsuntersuchungen und Vorplanung wurden erhebliche zusätzliche Anforderungen an die Wiederherstellung des durch das Hochwasser 2021 geschädigten Badgebäudes konkretisiert. Diese betreffen insbesondere die erforderlichen Eingriffe in Dach- und Tragkonstruktionen, die verfügbaren Raumhöhen sowie die bauliche Integration einer hochwassersicheren Ausrüstung. Unter Berücksichtigung dieser Anforderungen wurde der Ersatzneubau im Kostenvergleich als wirtschaftlichere Wiederherstellungsvariante ermittelt. Vorgesehen sind der Rückbau des bestehenden Badgebäudes und ein Ersatzneubau innerhalb des bestehenden Badgeländes in höherer Lage auf der anderen Seite des Freibadbeckens. Das bestehende Außenbecken bleibt grundsätzlich erhalten. Infolge dessen richten sich die Planungsaufträge künftig - im Gegensatz zu der offeneren Zielsetzung vor der Vergabe sämtlicher Leistungsphasen - nunmehr nach Abschluss der Leistungsphase 2 auf den Neubau des Frei- und Hallenbades Dahle. Dies betrifft alle ursprünglich mit der EU-Bekanntmachung unter der Veröffentlichungsnummer 343213-2024 bekannt gemachten Lose 1 bis 6. Das ursprünglich ebenfalls ausgeschriebene und vergebene Los 7 Freianlagen ist nicht von der hier veröffentlichten Anpassung erfasst. Die Freianlagenplanung des Loses 7 wird in einem gesonderten Vergabeverfahren neu ausgeschrieben.

Technische Ausrüstung Wärmeversorgungsanlagen

Die Stadt Altena (Westf.) wurde durch die Starkregen- und Hochwasserereignisse im Juli 2021 in weiten Teilen stark betroffen. Ein Großteil des Stadtgebietes mit seinen engen Tälern wurde durch Überflutungen, sehr dynamische Abflüsse, Hangrutschungen sowie Geröll- und Sedimentsteinab- und -austrag erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Das Frei- und Hallenbad in Altena-Dahle wurde bei der Flutkatastrophe am 14. Juli 2021 überflutet und stark beschädigt. Die Schäden betrafen sowohl die Außenanlagen des Freibades als auch das Hallenbad mit den dort befindlichen Technikräumen, Umkleiden und Sanitäranlagen. Die Untergeschosse liefen bis zur Decke mit Wasser voll. Das Wasser strömte bis zu einer geschätzten Höhe von 15 cm über das Fußbodenniveau des Erdgeschosses. Die Flutung mit stark verschmutztem Wasser führte bei den technischen Anlagen zum Totalschaden. Das Bad ist seit dem Ereignis nicht mehr nutzbar. Am 11.06.2024 veröffentlichte die Stadt Altena (Westf.) im Amtsblatt der Europäischen Union unter der Veröffentlichungsnummer 343213-2024 den Aufruf zur Teilnahme an einem Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb über insgesamt sieben unterschiedliche Lose für Fachplanungsleistungen zur Wiederherstellung des Frei- und Hallenbades Dahle. Los 1 betraf die prüfungsgegenständliche Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie die Abrissplanung. Für dieses Los gingen im Erstverfahren keine Teilnahmeanträge ein, sodass es zunächst aufgehoben wurde. Los 1 wurde sodann zusammen mit Los 4 (Fachplanung Technische Ausstattung - Elektrische Anlagen und Gebäude- und Anlagenautomation) und Los 7 (Freianlagen), für die ebenfalls im Erstverfahren keine Teilnahmeanträge eingegangen waren, am 10.12.2024 unter der Veröffentlichungsnummer 754416-2024 erneut EU-weit bekannt gemacht. Die übrigen Lose 2, 3, 5 und 6 waren bereits im Ausgangsverfahren vergeben worden. Das Projektziel laut Leistungsbeschreibung war die "fördermittelkonforme Wiederherstellung des Frei- und Hallenbades Dahle gemäß Wiederaufbauplan (WAP, Maßnahme M183) nach dem Stand der Technik, unter Berücksichtigung der Maßnahmenbeschreibung Machbarkeitsstudie Stufe 2". Auf Grundlage des ausgewählten Sanierungskonzeptes waren detaillierte Baupläne und technische Zeichnungen zu erstellen. Ausdrücklich wurde bestimmt, dass die Aussagen der Machbarkeitsstudie im Rahmen der Grundlagenermittlung zu überprüfen und ggf. zu korrigieren bzw. zu ergänzen sind. Die Leistungsbeschreibung enthielt bereits Begriffe wie "Teilneubau" und "Ersatzneubau" im Kontext der Planungsphasen. So wurden in LPH 1 ausdrücklich die "Klärung der Rahmenbedingungen für den Ersatzneubau auf Basis des Bestandsraumprogrammes bzw. den Vorgaben des Bauherrn bzw. Nutzers" sowie die "Bedarfsermittlung des Nutzers unter der Vorgabe der Förderfähigkeit" als Planungsaufgabe beschrieben. Nach Zuschlagserteilung erbrachten die Planer die Leistungsphasen 1 und 2. Im Zuge der vertieften Bestandsuntersuchungen und Vorplanung wurden erhebliche zusätzliche Anforderungen an die Wiederherstellung des durch das Hochwasser 2021 geschädigten Badgebäudes konkretisiert. Diese betreffen insbesondere die erforderlichen Eingriffe in Dach- und Tragkonstruktionen, die verfügbaren Raumhöhen sowie die bauliche Integration einer hochwassersicheren Ausrüstung. Unter Berücksichtigung dieser Anforderungen wurde der Ersatzneubau im Kostenvergleich als wirtschaftlichere Wiederherstellungsvariante ermittelt. Vorgesehen sind der Rückbau des bestehenden Badgebäudes und ein Ersatzneubau innerhalb des bestehenden Badgeländes in höherer Lage auf der anderen Seite des Freibadbeckens. Das bestehende Außenbecken bleibt grundsätzlich erhalten. Infolge dessen richten sich die Planungsaufträge künftig - im Gegensatz zu der offeneren Zielsetzung vor der Vergabe sämtlicher Leistungsphasen - nunmehr nach Abschluss der Leistungsphase 2 auf den Neubau des Frei- und Hallenbades Dahle. Dies betrifft alle ursprünglich mit der EU-Bekanntmachung unter der Veröffentlichungsnummer 343213-2024 bekannt gemachten Lose 1 bis 6. Das ursprünglich ebenfalls ausgeschriebene und vergebene Los 7 Freianlagen ist nicht von der hier veröffentlichten Anpassung erfasst. Die Freianlagenplanung des Loses 7 wird in einem gesonderten Vergabeverfahren neu ausgeschrieben.

Technische Ausrüstung - Elektrische Anlagen und Gebäude- und Anlagenautomation

Die Stadt Altena (Westf.) wurde durch die Starkregen- und Hochwasserereignisse im Juli 2021 in weiten Teilen stark betroffen. Ein Großteil des Stadtgebietes mit seinen engen Tälern wurde durch Überflutungen, sehr dynamische Abflüsse, Hangrutschungen sowie Geröll- und Sedimentsteinab- und -austrag erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Das Frei- und Hallenbad in Altena-Dahle wurde bei der Flutkatastrophe am 14. Juli 2021 überflutet und stark beschädigt. Die Schäden betrafen sowohl die Außenanlagen des Freibades als auch das Hallenbad mit den dort befindlichen Technikräumen, Umkleiden und Sanitäranlagen. Die Untergeschosse liefen bis zur Decke mit Wasser voll. Das Wasser strömte bis zu einer geschätzten Höhe von 15 cm über das Fußbodenniveau des Erdgeschosses. Die Flutung mit stark verschmutztem Wasser führte bei den technischen Anlagen zum Totalschaden. Das Bad ist seit dem Ereignis nicht mehr nutzbar. Am 11.06.2024 veröffentlichte die Stadt Altena (Westf.) im Amtsblatt der Europäischen Union unter der Veröffentlichungsnummer 343213-2024 den Aufruf zur Teilnahme an einem Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb über insgesamt sieben unterschiedliche Lose für Fachplanungsleistungen zur Wiederherstellung des Frei- und Hallenbades Dahle. Los 1 betraf die prüfungsgegenständliche Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie die Abrissplanung. Für dieses Los gingen im Erstverfahren keine Teilnahmeanträge ein, sodass es zunächst aufgehoben wurde. Los 1 wurde sodann zusammen mit Los 4 (Fachplanung Technische Ausstattung - Elektrische Anlagen und Gebäude- und Anlagenautomation) und Los 7 (Freianlagen), für die ebenfalls im Erstverfahren keine Teilnahmeanträge eingegangen waren, am 10.12.2024 unter der Veröffentlichungsnummer 754416-2024 erneut EU-weit bekannt gemacht. Die übrigen Lose 2, 3, 5 und 6 waren bereits im Ausgangsverfahren vergeben worden. Das Projektziel laut Leistungsbeschreibung war die "fördermittelkonforme Wiederherstellung des Frei- und Hallenbades Dahle gemäß Wiederaufbauplan (WAP, Maßnahme M183) nach dem Stand der Technik, unter Berücksichtigung der Maßnahmenbeschreibung Machbarkeitsstudie Stufe 2". Auf Grundlage des ausgewählten Sanierungskonzeptes waren detaillierte Baupläne und technische Zeichnungen zu erstellen. Ausdrücklich wurde bestimmt, dass die Aussagen der Machbarkeitsstudie im Rahmen der Grundlagenermittlung zu überprüfen und ggf. zu korrigieren bzw. zu ergänzen sind. Die Leistungsbeschreibung enthielt bereits Begriffe wie "Teilneubau" und "Ersatzneubau" im Kontext der Planungsphasen. So wurden in LPH 1 ausdrücklich die "Klärung der Rahmenbedingungen für den Ersatzneubau auf Basis des Bestandsraumprogrammes bzw. den Vorgaben des Bauherrn bzw. Nutzers" sowie die "Bedarfsermittlung des Nutzers unter der Vorgabe der Förderfähigkeit" als Planungsaufgabe beschrieben. Nach Zuschlagserteilung erbrachten die Planer die Leistungsphasen 1 und 2. Im Zuge der vertieften Bestandsuntersuchungen und Vorplanung wurden erhebliche zusätzliche Anforderungen an die Wiederherstellung des durch das Hochwasser 2021 geschädigten Badgebäudes konkretisiert. Diese betreffen insbesondere die erforderlichen Eingriffe in Dach- und Tragkonstruktionen, die verfügbaren Raumhöhen sowie die bauliche Integration einer hochwassersicheren Ausrüstung. Unter Berücksichtigung dieser Anforderungen wurde der Ersatzneubau im Kostenvergleich als wirtschaftlichere Wiederherstellungsvariante ermittelt. Vorgesehen sind der Rückbau des bestehenden Badgebäudes und ein Ersatzneubau innerhalb des bestehenden Badgeländes in höherer Lage auf der anderen Seite des Freibadbeckens. Das bestehende Außenbecken bleibt grundsätzlich erhalten. Infolge dessen richten sich die Planungsaufträge künftig - im Gegensatz zu der offeneren Zielsetzung vor der Vergabe sämtlicher Leistungsphasen - nunmehr nach Abschluss der Leistungsphase 2 auf den Neubau des Frei- und Hallenbades Dahle. Dies betrifft alle ursprünglich mit der EU-Bekanntmachung unter der Veröffentlichungsnummer 343213-2024 bekannt gemachten Lose 1 bis 6. Das ursprünglich ebenfalls ausgeschriebene und vergebene Los 7 Freianlagen ist nicht von der hier veröffentlichten Anpassung erfasst. Die Freianlagenplanung des Loses 7 wird in einem gesonderten Vergabeverfahren neu ausgeschrieben.

Tragwerksplanung

Die Stadt Altena (Westf.) wurde durch die Starkregen- und Hochwasserereignisse im Juli 2021 in weiten Teilen stark betroffen. Ein Großteil des Stadtgebietes mit seinen engen Tälern wurde durch Überflutungen, sehr dynamische Abflüsse, Hangrutschungen sowie Geröll- und Sedimentsteinab- und -austrag erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Das Frei- und Hallenbad in Altena-Dahle wurde bei der Flutkatastrophe am 14. Juli 2021 überflutet und stark beschädigt. Die Schäden betrafen sowohl die Außenanlagen des Freibades als auch das Hallenbad mit den dort befindlichen Technikräumen, Umkleiden und Sanitäranlagen. Die Untergeschosse liefen bis zur Decke mit Wasser voll. Das Wasser strömte bis zu einer geschätzten Höhe von 15 cm über das Fußbodenniveau des Erdgeschosses. Die Flutung mit stark verschmutztem Wasser führte bei den technischen Anlagen zum Totalschaden. Das Bad ist seit dem Ereignis nicht mehr nutzbar. Am 11.06.2024 veröffentlichte die Stadt Altena (Westf.) im Amtsblatt der Europäischen Union unter der Veröffentlichungsnummer 343213-2024 den Aufruf zur Teilnahme an einem Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb über insgesamt sieben unterschiedliche Lose für Fachplanungsleistungen zur Wiederherstellung des Frei- und Hallenbades Dahle. Los 1 betraf die prüfungsgegenständliche Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie die Abrissplanung. Für dieses Los gingen im Erstverfahren keine Teilnahmeanträge ein, sodass es zunächst aufgehoben wurde. Los 1 wurde sodann zusammen mit Los 4 (Fachplanung Technische Ausstattung - Elektrische Anlagen und Gebäude- und Anlagenautomation) und Los 7 (Freianlagen), für die ebenfalls im Erstverfahren keine Teilnahmeanträge eingegangen waren, am 10.12.2024 unter der Veröffentlichungsnummer 754416-2024 erneut EU-weit bekannt gemacht. Die übrigen Lose 2, 3, 5 und 6 waren bereits im Ausgangsverfahren vergeben worden. Das Projektziel laut Leistungsbeschreibung war die "fördermittelkonforme Wiederherstellung des Frei- und Hallenbades Dahle gemäß Wiederaufbauplan (WAP, Maßnahme M183) nach dem Stand der Technik, unter Berücksichtigung der Maßnahmenbeschreibung Machbarkeitsstudie Stufe 2". Auf Grundlage des ausgewählten Sanierungskonzeptes waren detaillierte Baupläne und technische Zeichnungen zu erstellen. Ausdrücklich wurde bestimmt, dass die Aussagen der Machbarkeitsstudie im Rahmen der Grundlagenermittlung zu überprüfen und ggf. zu korrigieren bzw. zu ergänzen sind. Die Leistungsbeschreibung enthielt bereits Begriffe wie "Teilneubau" und "Ersatzneubau" im Kontext der Planungsphasen. So wurden in LPH 1 ausdrücklich die "Klärung der Rahmenbedingungen für den Ersatzneubau auf Basis des Bestandsraumprogrammes bzw. den Vorgaben des Bauherrn bzw. Nutzers" sowie die "Bedarfsermittlung des Nutzers unter der Vorgabe der Förderfähigkeit" als Planungsaufgabe beschrieben. Nach Zuschlagserteilung erbrachten die Planer die Leistungsphasen 1 und 2. Im Zuge der vertieften Bestandsuntersuchungen und Vorplanung wurden erhebliche zusätzliche Anforderungen an die Wiederherstellung des durch das Hochwasser 2021 geschädigten Badgebäudes konkretisiert. Diese betreffen insbesondere die erforderlichen Eingriffe in Dach- und Tragkonstruktionen, die verfügbaren Raumhöhen sowie die bauliche Integration einer hochwassersicheren Ausrüstung. Unter Berücksichtigung dieser Anforderungen wurde der Ersatzneubau im Kostenvergleich als wirtschaftlichere Wiederherstellungsvariante ermittelt. Vorgesehen sind der Rückbau des bestehenden Badgebäudes und ein Ersatzneubau innerhalb des bestehenden Badgeländes in höherer Lage auf der anderen Seite des Freibadbeckens. Das bestehende Außenbecken bleibt grundsätzlich erhalten. Infolge dessen richten sich die Planungsaufträge künftig - im Gegensatz zu der offeneren Zielsetzung vor der Vergabe sämtlicher Leistungsphasen - nunmehr nach Abschluss der Leistungsphase 2 auf den Neubau des Frei- und Hallenbades Dahle. Dies betrifft alle ursprünglich mit der EU-Bekanntmachung unter der Veröffentlichungsnummer 343213-2024 bekannt gemachten Lose 1 bis 6. Das ursprünglich ebenfalls ausgeschriebene und vergebene Los 7 Freianlagen ist nicht von der hier veröffentlichten Anpassung erfasst. Die Freianlagenplanung des Loses 7 wird in einem gesonderten Vergabeverfahren neu ausgeschrieben.

Technische Ausrüstung - Raumlufttechnische Anlagen

Die Stadt Altena (Westf.) wurde durch die Starkregen- und Hochwasserereignisse im Juli 2021 in weiten Teilen stark betroffen. Ein Großteil des Stadtgebietes mit seinen engen Tälern wurde durch Überflutungen, sehr dynamische Abflüsse, Hangrutschungen sowie Geröll- und Sedimentsteinab- und -austrag erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Das Frei- und Hallenbad in Altena-Dahle wurde bei der Flutkatastrophe am 14. Juli 2021 überflutet und stark beschädigt. Die Schäden betrafen sowohl die Außenanlagen des Freibades als auch das Hallenbad mit den dort befindlichen Technikräumen, Umkleiden und Sanitäranlagen. Die Untergeschosse liefen bis zur Decke mit Wasser voll. Das Wasser strömte bis zu einer geschätzten Höhe von 15 cm über das Fußbodenniveau des Erdgeschosses. Die Flutung mit stark verschmutztem Wasser führte bei den technischen Anlagen zum Totalschaden. Das Bad ist seit dem Ereignis nicht mehr nutzbar. Am 11.06.2024 veröffentlichte die Stadt Altena (Westf.) im Amtsblatt der Europäischen Union unter der Veröffentlichungsnummer 343213-2024 den Aufruf zur Teilnahme an einem Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb über insgesamt sieben unterschiedliche Lose für Fachplanungsleistungen zur Wiederherstellung des Frei- und Hallenbades Dahle. Los 1 betraf die prüfungsgegenständliche Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie die Abrissplanung. Für dieses Los gingen im Erstverfahren keine Teilnahmeanträge ein, sodass es zunächst aufgehoben wurde. Los 1 wurde sodann zusammen mit Los 4 (Fachplanung Technische Ausstattung - Elektrische Anlagen und Gebäude- und Anlagenautomation) und Los 7 (Freianlagen), für die ebenfalls im Erstverfahren keine Teilnahmeanträge eingegangen waren, am 10.12.2024 unter der Veröffentlichungsnummer 754416-2024 erneut EU-weit bekannt gemacht. Die übrigen Lose 2, 3, 5 und 6 waren bereits im Ausgangsverfahren vergeben worden. Das Projektziel laut Leistungsbeschreibung war die "fördermittelkonforme Wiederherstellung des Frei- und Hallenbades Dahle gemäß Wiederaufbauplan (WAP, Maßnahme M183) nach dem Stand der Technik, unter Berücksichtigung der Maßnahmenbeschreibung Machbarkeitsstudie Stufe 2". Auf Grundlage des ausgewählten Sanierungskonzeptes waren detaillierte Baupläne und technische Zeichnungen zu erstellen. Ausdrücklich wurde bestimmt, dass die Aussagen der Machbarkeitsstudie im Rahmen der Grundlagenermittlung zu überprüfen und ggf. zu korrigieren bzw. zu ergänzen sind. Die Leistungsbeschreibung enthielt bereits Begriffe wie "Teilneubau" und "Ersatzneubau" im Kontext der Planungsphasen. So wurden in LPH 1 ausdrücklich die "Klärung der Rahmenbedingungen für den Ersatzneubau auf Basis des Bestandsraumprogrammes bzw. den Vorgaben des Bauherrn bzw. Nutzers" sowie die "Bedarfsermittlung des Nutzers unter der Vorgabe der Förderfähigkeit" als Planungsaufgabe beschrieben. Nach Zuschlagserteilung erbrachten die Planer die Leistungsphasen 1 und 2. Im Zuge der vertieften Bestandsuntersuchungen und Vorplanung wurden erhebliche zusätzliche Anforderungen an die Wiederherstellung des durch das Hochwasser 2021 geschädigten Badgebäudes konkretisiert. Diese betreffen insbesondere die erforderlichen Eingriffe in Dach- und Tragkonstruktionen, die verfügbaren Raumhöhen sowie die bauliche Integration einer hochwassersicheren Ausrüstung. Unter Berücksichtigung dieser Anforderungen wurde der Ersatzneubau im Kostenvergleich als wirtschaftlichere Wiederherstellungsvariante ermittelt. Vorgesehen sind der Rückbau des bestehenden Badgebäudes und ein Ersatzneubau innerhalb des bestehenden Badgeländes in höherer Lage auf der anderen Seite des Freibadbeckens. Das bestehende Außenbecken bleibt grundsätzlich erhalten. Infolge dessen richten sich die Planungsaufträge künftig - im Gegensatz zu der offeneren Zielsetzung vor der Vergabe sämtlicher Leistungsphasen - nunmehr nach Abschluss der Leistungsphase 2 auf den Neubau des Frei- und Hallenbades Dahle. Dies betrifft alle ursprünglich mit der EU-Bekanntmachung unter der Veröffentlichungsnummer 343213-2024 bekannt gemachten Lose 1 bis 6. Das ursprünglich ebenfalls ausgeschriebene und vergebene Los 7 Freianlagen ist nicht von der hier veröffentlichten Anpassung erfasst. Die Freianlagenplanung des Loses 7 wird in einem gesonderten Vergabeverfahren neu ausgeschrieben.

Buyer
Wiederherstellung und Neubau des Frei- und Hallenbades Dahle, Lose 1 bis 6
buyer-email@mail.com
organization number
Contract award
tenderer iconKannewischer Ingenieurgesellschaft mbHtenderer status icon trophyAwarded
tenderer iconSchüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbHtenderer status icon trophyAwarded
tenderer iconECOPlans GmbHtenderer status icon trophyAwarded
+ 3 more
No time limit
Important dates
3 Nov - Publication date
Unlock Full Access with Mercell Bidding Business Plus
Start your free trial to explore exclusive features that help you win more tenders, faster:
AI-Powered Tender Insights
Buyer Contact Info
Key Tender Timelines

Already have an account?