Totalunternehmerleistungen (TU+) für das Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMUK), Neubau Campus Großhadern, 1. BA
Totalunternehmerleistungen (TU+) für den Neubau Campus Großhadern, 1. Bauabschnitt, des Klinikums der Universität München – Los 1 Diagnostikum (DIAKUM)
A. In einem Gemeinschaftsprojekt mit der LMU soll der Großteil der diagnostischen Einheiten (klinisch-theoretische und klinische Medizin) in einem Diagnostikum zusammengeführt werden, um Synergieeffekte in Forschung und Krankenversorgung zu erzielen und die Zusammenarbeit zwischen dem Klinikum und der LMU zu stärken. Im Diagnostikum werden von Seiten des Klinikums das Institut für Laboratoriumsmedizin, die Abteilung für Transfusionsmedizin, Zelltherapeutika und Hämostaseologie sowie das Institut für Humangenetik mit den Flächen für Forschung, Lehre und Krankenversorgunguntergebracht werden. Ergänzt werden die Flächen des Klinikums um flexible Laborflächen, die sowohl dazu dienen, das bestehende Forschungsflächendefizit abzumildern, als auch als Core Facilities der gesamten medizinischen Fakultät zur Verfügung stehen sollen. Von Seiten der LMU werden die komplette Diagnostik sowie Teile der Forschung des Max von Pettenkofer Instituts im Gebäude angesiedelt werden. Folgende Kliniken sind die Nutzer des DIAKUM: das Institut für Laboratoriumsmedizin, die Abteilung für Transfusionsmedizin Zelltherapeutika und Hämostaseologie sowie das Institut für Humangenetik und das Max von Pettenkofer-Institut mit den Bereichen Virologie und Bakteriologie. B. Beschafft werden die Totalunternehmerleistungen für den Neubau des Diagnostikums. Der Leistungsumfang des Totalunternehmers umfasst alle erforderlichen Planungs- und Beratungsleistungen sowie Generalunternehmerleistungen der Bauausführung, die zur Errichtung des Neubaus erforderlich sind.
Totalunternehmerleistungen (TU+) für den Neubau Campus Großhadern, 1. Bauabschnitt, des Klinikums der Universität München – Los 2 Herz-Lungen-Gefäßzentrum (HLG)
A. Mit dem Herz-Lungen-Gefäßzentrum soll ein hochmodernes Organzentrum für Herz-, Lungen- und Gefäßerkrankungen mit 278 Betten (Allgemeinpflege, Intensiv- und IMC- Betten), Ambulanzen, Funktionsdiagnostik (multidisziplinäre Bildgebung, Intervention und Endoskopie) sowie dezentralen Lehr- und Forschungsflächen entstehen. Es sind 114 Betten eines weiteren Zentrums enthalten. Diese können inhaltlich dem Bauch-Becken-Zentrum zugeordnet werden (Gastroenterologie und Viszeralchirurgie). In dem Gebäude sollen ebenfalls 14 radiologische Betten und eine internistische Aufnahmestation mit 24 Betten entstehen. Auf dem Dach des Herz-Lungen-Gefäßzentrums soll in unmittelbarer Anbindung an das OP-Zentrum ein Hubschrauber-Dachlandeplatz entstehen. Das Zentrum enthält außerdem Ablöseflächen aus dem Altbestand. Hierbei handelt es sich um Flächen, die abgebrochen werden müssen, um den anschließenden 2. Bauabschnitt (Neubau des Bauch-Becken- Zentrums) zu ermöglichen. Folgende Kliniken sind die Nutzer des HLG: - Kardiologie (Med I) - Kinderkardiologie - Herzchirurgie inkl. Kinderherzchirurgie - Pneumologie (Med V) - Thoraxchirurgie - Gefäßchirurgie - Angiologie (Teil der Med IV) Folgende weitere klinische Einheiten verfügen über Räumlichkeiten im HLG und sind als nicht-HLG-Nutzer bzw. nicht-HLG-Kliniken definiert: - Anästhesiologie - Med II / Med IV (Ambulanz 3) - Notaufnahme (Hubschrauberlandeplatz, Allgemeinpflege) - Weitere Kliniken, welche die Allgemeinstationen nutzen, beispielsweise aus dem BBT B. Beschafft werden die Totalunternehmerleistungen für den Neubau des Diagnostikums. Der Leistungsumfang des Totalunternehmers umfasst alle erforderlichen Planungs- und Beratungsleistungen sowie Generalunternehmerleistungen der Bauausführung, die zur Errichtung des Neubaus erforderlich sind.
Totalunternehmerleistungen (TU+) für den Neubau Campus Großhadern, 1. Bauabschnitt, des Klinikums der Universität München – Los 3 Onkologisches Zentrum (ONKO)
A. . Das Onkologische Zentrum bildet neben dem Herz-Lungen-Gefäßzentrum einen weiteren Schwerpunktbereich des Klinikums der Universität München ab. Geplant ist die Entstehung eines interdisziplinären Organzentrums für Tumorerkrankungen mit 180 Betten (Allgemeinpflege-, Intensiv- und IMC-Betten), Ambulanzen, Funktionsdiagnostik sowie dezentralen Lehr- und Forschungsflächen. Hierbei handelt es sich in erster Linie um Forschungsflächen, die der translationalen Krebsforschung zur Entwicklung und Umsetzung innovativer Diagnostik- und Therapieverfahren dienen. Baulich strukturell werden Ambulanzen und Tagesklinik sowie interprofessionelle Versorgungsstrukturen des Comprehensive Cancer Center (CCC) hier integriert und unter den Flächen des NCT subsumiert. Ebenso ist der Neubau einer Sonderisolierstation für hochinfektiöse Patienten geplant. Als weiterer Bestandteil sind im Onkologischen Zentrum Forschungsflächen aus dem Altbestand, die für die Vorbereitung des 2. Bauabschnitts abgebrochen werden müssen, enthalten. B. Folgende Kliniken sind die Nutzer des ONKO: - Medizinische Klinik und Poliklinik III (Schwerpunkte Hämatologie und Onkologie) - Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie - Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin. Weiterhin betreuen folgenden Kliniken ihre ambulanten und tagesklinischen onkologischen Patienten im ONKO und haben dort keine stationären Bettenkapazitäten: - Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde - Klinik und Poliklinik für Urologie - Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde - Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie - Medizinische Klinik und Poliklinik II (Schwerpunkte Gastroenterologie und Hepatologie) - Medizinische Klinik und Poliklinik V (Schwerpunkt Pneumologie) C. In das Onkologische Zentrum sind folgende übergeordnete Teilbereiche integriert: 1. Sonderisolationspflege (SIS): Die Organisationseinheit Sonderisolationspflege (SIS) ist in einen IMC-Pflegebereich mit 12 Ein-Bett-Zimmern zur Versorgung von Kontaktpersonen und Patienten der Schutzstufen 1 - 3 gem. TRBA 250 sowie in einen „High-Care-S4“-Bereich mit 2 Intensivpflegebetten für die Behandlung von hochinfektiösen Patienten gem. TRBA 252 S4 unterteilt. Der IMC-Bereich hat bereits aufgrund der Behandlung von infektiösen Patienten und dem daraus resultierenden Schutzbedarf für andere Patienten und Personal stark erhöhte Anforderungen an die Ausführung. An den Bereich der Sonderisolationspflege werden höchste Anforderungen an die Sicherheit gestellt. Der Bereich kann wahlweise komplett technisch und räumlich von der Umgebung abgeschottet werden. 2. Speisenversorgung (Mitarbeiter/Besucher): Im Zuge der Neu- und Umbaumaßnahmen am Campus Großhadern soll auch die Mitarbeiter-/Besucherspeisenversorgung neu konzipiert werden. Mit einer zentralen Verortung innerhalb des Campus wird die Gastronomie durch ihre inhaltliche, wie gestalterische Erscheinungsform eine große Attraktivität entfalten und neben einer reinen Versorgung auch eine kommunikative Begegnungsstätte für die Mitarbeiter, Besucher und Gäste des Klinikums darstellen. Insgesamt sind die Kapazitäten der Speisenversorgung darauf ausgelegt, 1.500 Mitarbeiter, Besucher und Gäste um die Mittagszeit mit Speisen zu versorgen. 3. Haupteingangsbereich und Magistrale: Dieser soll in Zukunft die „Visitenkarte“ des Klinikums der Universität München darstellen und damit die führende Rolle des Klinikums in Forschung und Lehre als auch in der Krankenversorgung widerspiegeln. Zugleich sollen Besucher, Patienten und Dritten verschiedene Serviceangebote und leicht verständliche Informations- und Orientierungsmöglichkeiten angeboten werden. Der neue Haupteingang sollte aus jeder Richtung kommend klar erkennbar, barrierefrei zugänglich, repräsentativ und einladend gestaltet sein. Die Magistrale verbindet Bestand und zukünftige Bauabschnitte mit dem ONKO und HLG. D. Beschafft werden die Totalunternehmerleistungen für den Neubau des Onkologischen Zentrums. Der Leistungsumfang des Totalunternehmers umfasst alle erforderlichen Planungs- und Beratungsleistungen sowie Generalunternehmerleistungen der Bauausführung, die zur Errichtung des Neubaus erforderlich sind.