Neugestaltung der Dauerausstellung des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln

Deadline:1 Sept 2026, 12:00

Tender information
Köln, Kreisfreie Stadt
Type
Contract
Procedure
Negotiated with a call for competition
Evaluation criteria
Quality, Price
Ref. number
2026-0016-4520-1
Duration
01/12/2026 - 31/12/2030
Gestalterische und planerische Umsetzung einer neuen Dauerausstellung auf 1.780 Quadratmetern Fläche einschließlich baulicher und technischer Maßnahmen im denkmalgeschützten Bestand.

Neugestaltung der Dauerausstellung des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln

Das 1979 gegründete NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln (NS-DOK) ist ein zeithistorisches Museum, eine der größten kommunalen Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus in Deutschland und der mit Abstand besucherstärkste NS-Geschichtsort in Nordrhein-Westfalen (2025: 95.546 Besucher*innen). Im Zuge verschiedener Flächenerweiterungen, einer nicht mehr zeitgemäßen Ausstellung und erforderlicher Umbauten soll nun das sogenannte EL-DE-Haus grundlegend baulich, inhaltlich und publikumsbezogen erneuert werden. In diesem Zuge wird ein szenografisches Planungsbüro beziehungsweise eine geeignete Bietergemeinschaft gesucht, welches einen großen Teil dieser Maßnahmen gestalterisch und planerisch umsetzt. Dabei geht es sowohl um bauliche und technische Maßnahmen im denkmalgeschützten Bestand, als auch um die Ausstellungsgestaltung im Ganzen. Insgesamt sind rund 1780 Quadratmeter an Flächen denkmalpflegerisch, baukonstruktiv und in Bezug auf die technische Gebäudeausrüstung zu bearbeiten und als vollständig neue Dauerausstellung herzurichten. Für die Maßnahmen steht ein Gesamtbudget von maximal 6.119.580 € (brutto) zur Verfügung. Die Maßnahmen umfassen baukonstruktive Maßnahmen, technische Anlagen und Außenanlagen einschließlich Honoraren (in Anlehnung an HOAI) in Höhe von 1.280.504 € (brutto) und von 4.839.076 € (brutto) für die Ausstellungsgestaltung, -planung und -realisierung (anrechenbares Budget, in Anlehnung an die HOAS (2). Die Vergabe der Gestaltungs-, Planungs- und Projektmanagementleistungen erfolgt im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb auf der Grundlage von §17 VgV. Bewerben können sich Ausstellungsplaner/-innen, die Erfahrungen mit der Gestaltung von Gedenkstätten und/oder zeitgeschichtlichen Ausstellungen mit Bezug zum Nationalsozialismus haben und die über planerische Erfahrungen und Expertise im Bereich von Um-, Aus- und Rückbauten im Bereich des Denkmalschutzes in Museen oder Ausstellungsgebäuden verfügen. Bietergemeinschaften sind zugelassen. Teilnahmeanträge können bis zum 14.7.2026 gestellt werden. Es werden dann vier (gegebenenfalls maximal fünf) Bieter/-innen zur Abgabe von Konzeptskizzen für Teilaspekte des Vorhabens und eines preislichen Angebotes nach HOAS (2) aufgefordert. Die Konzeptskizzen werden mit 6.000,-€ (netto) vergütet. Die weiteren Einzelheiten zum Vorhaben, den Teilnahmebedingungen und Verfahrensabläufen sind in dieser Unterlage und den zugehörigen Anlagen beschrieben.

Buyer
Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen
buyer-email@mail.com
organization number

Documents

Document name
Upload date
File size
First document.pdf
1 Jan 1970, 00:001 Bytes
Second document.pdf
1 Jan 1970, 00:001 Bytes
No time limit
38 days left
Important dates
23 Jul - Publication date
1 Sept - Deadline
Unlock Full Access with Mercell Bidding Business Plus
Start your free trial to explore exclusive features that help you win more tenders, faster:
AI-Powered Tender Insights
Buyer Contact Info
Key Tender Timelines

Already have an account?

Your privacy is important to us

We use cookies to improve your experience and evaluate each item on our site. By clicking further, you accept our use of cookies.