Planungswettbewerb Bahnhofsplatz Verl nach RPW 2013
Planungswettbewerb Bahnhofsplatz Verl nach RPW 2013
Registrierungsnummer Architektenkammer Nordrhein-Westfalen: WB 14/26 Registrierungsnummer Ingenieurskammer-Bau NRW: RPW – 2026/021 Bei dem vorliegenden Verfahren handelt es sich um einen Planungswettbewerb nach RPW 2013. Der Wettbewerb wird als nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gemäß § 17 (5) VgV durchgeführt. Gegenstand des Wettbewerbs ist die umfassende freiraumplanerische, architektonische sowie verkehrsplanerische Neugestaltung des Bahnhofsplatzes Verl, der durch die Reaktivierung der Teutoburger Wald-Eisenbahn künftig eine Schlüsselrolle als leistungsfähiger Mobilitätsknotenpunkt und zentraler Eingangsort in die Stadt übernimmt. Die Aufgabe ist die funktionale und städtebauliche Neuordnung des Bereichs, um einen identitätsstiftenden Stadtraum mit hoher Aufenthaltsqualität als attraktiven Ankommens- und Willkommensort für alle Bewohnenden zu schaffen. Dabei ist das historische Bahnhofsgebäude als prägender Ankerpunkt zu erhalten und soll behutsam in das Gesamtkonzept integriert werden. Über die rein verkehrlichen Aspekte hinaus muss der neue Platzraum eine hohe Alltagstauglichkeit für vielfältige Nutzungen wie den Wochenmarkt gewährleisten und durch die Berücksichtigung angrenzender Ideenteile eine stimmige langfristige Perspektive für das gesamte städtebauliche Umfeld aufzeigen. Das Wettbewerbsverfahren ist auf 15 teilnehmende Teams begrenzt. Die Ermittlung der 15 teilnehmenden Teams erfolgt ausschließlich im Rahmen eines EU-weiten Bewerbungsverfahrens mit anschließendem Losverfahren. Alle Bewerbenden, die die formalen Teilnahmevoraussetzungen erfüllen, nehmen gleichberechtigt am Losverfahren teil. Zur Sicherstellung eines transparenten, diskriminierungsfreien und europarechts-konformen Verfahrens wird auf eine gesonderte Setzung von Teilnehmenden verzichtet. In der Bekanntmachung wird folgende Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden, gemacht: Geplante Mindestzahl: 3 Höchstzahl: 15 Diese Angabe ist technisch bedingt nicht anders möglich und entspricht nur teilweise den Wettbewerbsbedingungen. Korrekt müsste es lauten: Die Auftragsvergabe erfolgt in einem nachgeschalteten Verhandlungsverfahren (§ 14 (4) 8. VgV). Die Auslobende wird zunächst ausschließlich mit dem/der ersten Preistragenden Verhandlungen führen. Sollte eine solche Verhandlung nicht zum Vertragsschluss führen, werden alle weiteren Preistragenden des Wettbewerbs zur Teilnahme an einem Verhandlungsverfahren gem. Vergabeverordnung - VgV aufgefordert. Teilnehmende am Verhandlungsverfahren sind die Preistragenden, wie sie in den Bewerbungsunterlagen benannt sind. Die angegebenen Binde- und Ausführungsfristen basieren auf dem derzeitigen Planungs- und Kenntnisstand und wurden aufgrund noch bestehender terminlicher Unwägbarkeiten vorläufig festgelegt; Anpassungen im Verlauf des anschließenden Verhandlungsverfahrens in der zweiten Stufe bleiben vorbehalten. Ende der Frist für zusätzliche Informationen: 18.06.2026 Termin der Auslobung: 03.07.2026