Projekt Umbau Btf. Nord 2. BA - VE502 Kanalbau
Deadline:25 Aug 2026, 08:00
Tender information
Germany
Köln, Kreisfreie Stadt
Type
Contract
Procedure
Open procedure
Duration
22/10/2026 - 17/11/2027
Die Kölner Verkehrs-Betriebe AG modernisieren den
Busbetriebshof Nord im 2. Bauabschnitt grundlegend, um die
vollständige Elektrifizierung der Flotte bis 2030 zu ermöglichen.
Kern ist die Anpassung des Abstellkonzepts: Zukünftig erfolgt
die Busabstellung in Abstellblöcken mit Stahltraversen für
Ladehauben. Die Ladeinfrastruktur wird in einem
aufgeständerten Technikriegel gebündelt. Die Verkehrsflächen
sowie die Oberflächenentwässerung werden gesamthaft
erneuert.
Die Waschhalle wird für die Nutzung durch Elektrobusse
grundlegend saniert und mit einer Arbeitsgrube versehen.
Darüber hinaus werden die Werkstatt um sieben Arbeitsstände
erweitert und das Fahrdienstgebäude energetisch saniert sowie
um einen zweigeschossigen Anbau erweitert. Das vorhandene
Ersatzteillager wird modernisiert und mit einer neuen
Ausstattung versehen.
Die Realisierung aller Maßnahmen erfolgt unter
Aufrechterhalten des Bus- und Werkstattbetriebs.
Der Leistungsumfang dieser Ausschreibung gliedert sich in folgende Gewerke:
Erdarbeiten umfassen die Herstellung von Leitungsgräben
( verbaut und unverbaut , bis 5 ,00 m Tiefe) sowie Baugruben ( bis
ca. 5,50 m unter GOK, u . a . im Bereich der
Regenwasserbehandlungsanlage ), jeweils einschließlich Lösen,
Laden und Zwischenlagern des Aushubmaterials.
Bodenbeprobungen nach EBV sowie Planum- und
Tragfähigkeitsnachweise sind zu erbringen. Die
Wiederverfüllung erfolgt lagenweise mit geeignetem Sand / Kies -
Sand 0 /8 mm in der Leitungszone sowie mit zulässigem
Wiedereinbaumaterial oder angeliefertem Ersatzmaterial in der
Hauptverfüllung; eine temporäre Tragschicht ist einzubauen.
Verbauarbeiten beinhalten Grabenverbau sowie
Trägerbohlverbau für die tiefer liegenden Bereiche.
Entwässerungskanalarbeiten bilden den Kern der Maßnahme.
Ausgeschrieben werden die vollständige Erneuerung und
Anpassung der Regenwasserentwässerung ( inkl.
Regenwasserbehandlungsanlage ) sowie des
Schmutzwasserkanals , einschließlich Leitungsverlegung ,
Formstücken, Schachtbauwerken und Anschlüssen.
Die Anschlussleitungen zu den geplanten Straßenabläufen sind.
Bestandteil der Entwässerungskanalarbeiten. Diese werden
entsprechend den Planunterlagen bis in den Bereich der
temporären Tragschicht bzw. bis zur späteren Anschlussstelle
der neuen Straßenabläufe hergestellt. Die Leitungsenden sind
lage- und höhenmäßig einzumessen, zu dokumentieren und bis
zum späteren Einbau bzw. Anschluss der Straßenabläufe
fachgerecht provisorisch zu verschließen. Der endgültige
Anschluss an die neuen Straßenabläufe erfolgt im Zuge der
späteren Straßenbau- / Oberflächenarbeiten.
Die bauzeitliche Flächenentwässerung ist während der
gesamten Bauzeit sicherzustellen. Bestehende Straßenabläufe
sind , soweit technisch möglich und mit dem Bauablauf
vereinbar, bis zur Herstellung der neuen
Entwässerungseinrichtungen in Betrieb zu halten.
Sofern vorhandene Straßenabläufe im Zuge der Bauarbeiten
außer Betrieb genommen oder durch neue Anschlussleitungen
ersetzt werden, sind diese bei Bedarf provisorisch
anzuschließen bzw. durch geeignete bauzeitliche Maßnahmen
zu ersetzen. Hierzu können z . B . provisorische
Leitungsanschlüsse, temporäre Rinnen, Schlauchleitungen oder
Pumpmaßnahmen erforderlich werden.
Eine unkontrollierte Ableitung von Oberflächenwasser in
Baugruben, Leitungsgräben, Verkehrsflächen oder
Betriebsbereiche ist zu vermeiden. Die bauzeitliche
Entwässerung ist entsprechend dem Baufortschritt anzupassen
und mit der Bauüberwachung abzustimmen. Die endgültige
Entwässerung erfolgt nach Herstellung der neuen
Straßenabläufe und der späteren
Straßenbau- /Oberflächenarbeiten .
Leitungssicherung , Kontrolle und Prüfung umfassen optische
Inspektionen ( Kamerabefahrung, Moltching der Leerrohre) ,
Dichtheitsprüfungen sowie messtechnische Einmessung der
verlegten Anlagen bei offener Baugrube.
Abbruch- und Rückbauarbeiten beinhalten
Oberflächenabbrüche ( Beläge, Befestigungen) sowie den
Rückbau bestehender Leitungen und Bauwerke.
Dokumentation schließt Fotodokumentation , Bestandspläne
( handrevidiert zur Abnahme) sowie die vollständige
gewerkespezifische Objektdokumentation ( Nachweise ,
Prüfzeugnisse, Entsorgungsnachweise ) e in.
Besonderes Merkmal der Maßnahme ist die Ausführung unter
laufendem Betrieb. Die Kanalbauarbeiten erfolgen
abschnittsweise bei durchgehend aktivem Bus- und
Werkstattbetrieb auf dem Gelände. Während der gesamten
Bauzeit ist mit intensivem Rangier - , Werkstatt- und
Mitarbeiterverkehr zu rechnen.
Die Ausführung erfolgt gemäß VOB sowie den einschlägigen
DIN- Normen ( u . a . DIN 18300, DIN 4 124 , DIN EN 1610 ,
DWA- A 139 ).
Buyer
Kölner Verkehrs-Betriebe AG
Documents
Buyer
Kölner Verkehrs-Betriebe AG
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31 days left
Important dates
24 Jul - Publication date
25 Aug - Deadline
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