Stadt Dorsten, Vergabe Generalplanung Sanierung Lehrschwimmbecken Haldenwangschule
Stadt Dorsten, Vergabe Generalplanung Sanierung Lehrschwimmbecken Haldenwangschule
Die Stadt Dorsten beabsichtigt für das Lehrschwimmbecken der Haldenwangschule einschließlich der zugehörigen Nebenräume eine Generalsanierung bis zum Jahr 2028. Das Objekt befindet sich am Standort Im Harsewinkel 55 in 46284 Dorsten, einem in den 1970er Jahren errichteten zweigeschossigen Schulgebäude mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 4.255 m² einschließlich Sporthalle und Schwimmbadbereich. Die gesamte Bausubstanz aus den 70er Jahren ist nach über 50 Jahren schulischer Nutzung stark sanierungsbedürftig, wobei der Sanierungsbedarf die gesamte Bandbreite baulicher und technischer Ertüchtigungen umfasst. Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind Generalplanerleistungen, die sich aus den Leistungsbildern der HOAI 2021 ergeben: Objektplanung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI), Tragwerksplanung (§ 51 HOAI), Technische Ausrüstung (§ 55 HOAI) sowie Fachplanungs- und Beratungsleistungen Bauphysik (Wärmeschutz, Energiebilanzierung, Bauakustik und Raumakustik, Anlage 1 Nr. 1.2.2). Die Beauftragung erfolgt zweistufig: Stufe 1 umfasst die Leistungsphasen 1-3 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung), Stufe 2 umfasst die Leistungsphasen 4-9 (Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung sowie Objektbetreuung). Die Planung muss dabei folgende wesentliche Ziele berücksichtigen: das Sanierungskonzept ist auf eine Weiternutzung des Lehrschwimmbeckens für weitere 30 Jahre und auf wirtschaftlichen Betrieb auszurichten; ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Steigerung der Energieeffizienz und der Senkung von Betriebskosten; ferner sind das Raum- und Nutzungskonzept, insbesondere hinsichtlich barrierefreier Wegführung und Raumakustik, gezielt zu verbessern sowie Aspekte einer integralen Planung, etwa das Zusammenspiel aus Schwimmbecken, Wasseraufbereitung, Lüftungstechnik und Tragwerksplanung, zu berücksichtigen. Da der Umbau im laufenden Schulbetrieb stattfinden muss, ist die Baustellenlogistik frühzeitig so zu planen, dass der Schulbetrieb möglichst wenig beeinträchtigt wird. Die Fertigstellung der Planungsleistungen ist für 2027 angedacht, während die Bauphase im Jahr 2028 umgesetzt werden soll.