0207 - BK Schwaben KU - Erweiterung der Psychiatrie und der Tagesklinik am Standort Augsburg
0207 - BK Schwaben KU - Erweiterung der Psychiatrie und der Tagesklinik am Standort Augsburg
Gegenstand des Verfahrens ist die europaweite Vergabe von Generalplanungsleistungen für die „Erweiterung der Psychiatrie und der Tagesklinik am Standort Augsburg“ im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß §§ 17 VgV. Das Bezirkskrankenhaus (BKH) Augsburg, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Universität Augsburg, ist Teil der Universitätsmedizin in Augsburg und mit seinen ca. 600 Beschäftigten größtes psychiatrisches Versorgungszentrum in Schwaben. Das Krankenhaus ist über mehrere Bauabschnitte seit Beginn der 1980er Jahre gewachsen und erweitert worden und gilt mittlerweile als größte akutpsychiatrische Fachklinik in Schwaben. Mittlerweile besteht aufgrund steigender Fallzahlen sowie struktureller Defizite der bestehenden Gebäude ein erheblicher Anpassungs- und Erweiterungsbedarf. In einer hierzu durchgeführten Machbarkeitsstudie wurden mögliche bauliche Entwicklungsoptionen am Standort untersucht. Der konkrete Bedarf wurde mit dem Bayerischen Gesundheitsministerium abgestimmt. Zielvorstellung ist die Realisierung eines Ersatz- und Erweiterungskonzeptes mit einem Neubau für stationäre Betten sowie der Schaffung von tagesklinischen Plätzen durch Umbau, Ertüchtigung und Erweiterung bestehender Gebäudestrukturen. Der Bedarf wurde mit einer Erhöhung um 38 zusätzliche stationäre Betten und einer Kapazitätserweiterung um 20 tagesklinische Plätze festgestellt. Dies entspricht einer künftigen Gesamtkapazität von 364 Betten und 52 Plätzen als Grundlage für die Baumaßnahme. Kostentechnisch wurde das Vorhaben (Neubau sowie Umbau mit Ertüchtigung und Erweiterung) mit rund 45 Mio. EUR brutto bewertet. Für das Vorhaben wurde bereits eine Machbarkeitsstudie erstellt, diese werden den Vergabeunterlagen beigefügt und allen Bewerbern gleichermaßen zur Verfügung gestellt. Die Vergabestelle sieht hierdurch etwaige Informationsvorsprünge einzelner Unternehmen als ausgeglichen an.