CKS / Projektsteuerung für Erweiterungsneubauten u. Neu- bzw. Umstrukturierung des Bestandsgebäudes

Deadline:29 May 2026, 10:00

Tender information
Soest
Type
Contract
Procedure
Negotiated with a call for competition
Evaluation criteria
Quality, Price
Ref. number
CKS005.0003
Duration
01/08/2026 - 31/12/2033
Die beiden Soester Krankenhäuser Klinikum Stadt Soest gGmbH und Marienkrankenhaus Soest gGmbH haben sich im Juni 2025 im Rahmen einer gesellschaftsrechtlichen Fusion zum Christlichen Klinikum Soest (CKS) unter dem Dach des Katholischen Hospitalverbund Hellweg gGmbH zusammengeschlossen und werden derzeit an zwei Standorten betrieben. Die bislang getrennten medizinischen Versorgungsaufträge der beiden Krankenhäuser, die zu einem nicht unerheblichen Anteil gleiche Versorgungsangebote beinhalten, sollen zunächst an zwei Standorten unter dem Aspekt erster Abteilungszentrierungen weiter betrieben werden. Das bisherige Klinikum Stadt Soest wird dabei zukünftig als Christliches Klinikum Soest West benannt (CKSW) und das bisherige Marienkrankenhaus wird in Christliches Klinikum Soest Mitte (CKSM) umbenannt.

CKS / Projektsteuerung für Erweiterungsneubauten u. Neu- bzw. Umstrukturierung des Bestandsgebäudes

Der gesellschaftsrechtlichen Fusion soll dann eine bauliche Einhäusigkeit am Standort des CKSW am Senator-Schwartz-Ring folgen. Dort soll ein vollumfängliches und bedarfsgerechtes Versorgungsangebot für Patienten unter dem Abbau von bisherigen Doppelvorhaltungen an einem zentralen Ort entstehen. Durch die Zentralisierung von zwei leistungsstarken Krankenhäusern der erweiterten Notfallversorgung entsteht das größte Akutkrankenhaus im Kreis Soest mit den Voraussetzungen zur Erfüllung der umfassenden Notfallversorgung (GBA-Stufe III) mit insgesamt 19 Fachabteilungen. Im Sinne eines Krankenhauses für die Versorgung aller Generationen wird darin ein umfassendes (teil-) stationäres Leistungsspektrum von der Geburtshilfe über die Pädiatrie bis zur Geriatrie und Palliativmedizin angeboten. Gleichwohl ist die Konzentration von Leistungsgruppen sowie die Reduktion stationärer Versorgungsangebote und -Kapazitäten Ziel der Standortzusammenführung. In der Zielplanung entsteht am Senator-Schwartz-Ring ein fusioniertes Krankenhaus mit ca. 550 Betten, mit hochaufwändiger Intensivmedizin, 10 OP-Sälen und drei Kreißsälen. Die grundlegenden Entwürfe sehen vor, die bestehende und erhaltenswerte Bausubstanz an zwei Stellen durch Neubauten in Nord- und Südrichtung zu erweitern. Im Süden entsteht einen neuer Funktionsbaukörper als Teilprojekt 1 (im weiteren Verlauf TP1 genannt), nördlich wird das Krankenhaus mit einem Pflegebaukörper als Teilprojekt 2 (im weiteren Verlauf TP2 genannt) erweitert. Den Anbauten voran geht der Rückbau der hier bestehenden Pflege -und Funktionsgebäudetrakte. Teilprojekt 3 (im weiteren Verlauf TP3 genannt) sieht Umbaumaßnahmen im Bestand vor. Die Erweiterungen des Krankenhauses sowie die Umbauten der Bestandsgebäude am Senator-Schwartz-Ring 8 in Soest erfolgen im laufenden Betrieb. Der Erweiterungsneubau für Pflege (TP2) wird als 5-geschossiger Anbau mit Teilunterkellerung an das Krankenhaushauptgebäude angeschlossen und wird Teile der Allgemeinpflege und der Intensivmedizin beherbergen. Im Erweiterungsneubau Funktion (TP1) werden neben den Flächen für die Zentrale Notaufnahme (ZNA) mit anschließender Radiologie und den Räumlichkeiten des Linksherzkatheterlabors im Erdgeschoss und der Erweiterung der OP-Abteilung mit 6 OP Sälen im 1. Obergeschoss Flächen für Sterilgutversorgung, Laboratoriumsmedizin, Prosektur, Logistik und technische Gebäudeausrüstung im Sockelgeschoss vorgesehen. Im Bestandsbaukörper werden umfangreiche Umbaumaßnahmen vorgenommen. In Bereichen, die umgebaut werden, erfolgt jeweils eine Kernsanierung. Im Sockelgeschoss entsteht eine Pflegestation. Im Erdgeschoss werden Funktionsbereiche für die Endoskopie und Gastrologie verortet. Im 1. Obergeschoss in direkter Nähe zu der OP-Abteilung und der Intensivstation wird die Intermediate Care Station (IMC) geplant sowie Bürobereiche für die verschiedenen Fachabteilungen. Die bestehenden vier OP-Säle bleiben im Bestand erhalten. Um die geplanten Erweiterungsneubauten realisieren zu können, müssen zuvor bestehende Gebäude abgebrochen werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt steht auf dem Gelände, auf dem der Erweiterungsneubau Pflege (TP2) entstehen soll, ein abgängiger Gebäudetrakt mit teilw. Pflegenutzung und Leerstand. Im Bereich des geplanten Erweiterungsneubau Funktion befinden sich zurzeit ein eingeschossiger Funktionsbau, die bestehende Zufahrt für Krankenwagen, Technikflächen sowie eine Parkplatzanlage. Der Auftraggeber hatte im Rahmen der Vorbereitung der Beantragung von Fördermitteln für das Projekt die Architekturplanungen sowie weitere Fachplanungen bis zur Leistungsphase 2 (HOAI) bereits beauftragt. Die Vergabe der Architekturplanungen sowie weiterer Fachplanungen bis zur Leistungsphase 3 (HOAI) wird durch den Auftraggeber – im Rahmen der Vorbereitung der Beantragung von Fördermitteln für das Projekt – derzeit in einem separaten Verfahren durchgeführt. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind Projektsteuerungsleistungen angelehnt an das Leistungsbild gemäß AHO (Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e.V.) Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Der Ausführungszeitraum der Projektsteuerungsleistungen beginnt unmittelbar mit der Zuschlagserteilung und endet voraussichtlich nach aktuellen Terminplanüberlegungen mit Abschluss der Maßnahme Ende 2033 zzgl. einer erforderlichen Nachlaufphase.

Buyer
Christliches Klinikum Soest gGmbH
buyer-email@mail.com
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29 Apr - Publication date
29 May - Deadline
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