Softwarelösung für Archivierung und Austausch von Daten bildgebender Verfahren (PACS)

Deadline:29 Jun 2026, 13:00

Tender information
Hohenlohekreis
Speyer, Kreisfreie Stadt
Paderborn
Koblenz, Kreisfreie Stadt
Main-Tauber-Kreis
Type
Contract
Procedure
Negotiated with a call for competition
Ref. number
n.def.
Contract type
Framework agreement
Duration
60 months
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Einführung eines zentralen, standortübergreifend nutzbaren PACS als zukünftige einheitliche Plattform zur Speicherung, Verwaltung und Bereitstellung medizinischer Bilddaten. Das zentrale PACS soll so ausgelegt sein, dass perspektivisch alle Einrichtungen der BBT-Gruppe darauf zugreifen können und eine konsolidierte, gemeinsame Bilddatenbasis entsteht. In diesem Zusammenhang ist vorgesehen, die bisher lokal betriebenen PACS-Systeme an den einzelnen Standorten schrittweise abzulösen und vollständig außer Betrieb zu neh-men.

Softwarelösung für Archivierung und Austausch von Daten bildgebender Verfahren (PACS)

Aktuell betreibt die BBT-Gruppe an mehreren Standorten unterschiedliche Krankenhausinformati-onssysteme KIS, Radiologieinformationssysteme RIS sowie PACS-Lösungen, die jeweils lokal in den einzelnen Häusern installiert und betrieben werden. Diese historisch gewachsene Systemlandschaft ist durch standortbezogene Insellösungen, unterschiedliche technische Betriebsmodelle sowie einen erhöhten Aufwand für Administration, Schnittstellenbetrieb und Weiterentwicklung gekennzeichnet. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Einführung eines zentralen, standortübergreifend nutzbaren PACS als zukünftige einheitliche Plattform zur Speicherung, Verwaltung und Bereitstellung medizinischer Bilddaten. Das zentrale PACS soll so ausgelegt sein, dass perspektivisch alle Einrichtungen der BBT-Gruppe darauf zugreifen können und eine konsolidierte, gemeinsame Bildda-tenbasis entsteht. In diesem Zusammenhang ist vorgesehen, die bisher lokal betriebenen PACS-Systeme an den einzelnen Standorten schrittweise abzulösen und vollständig außer Betrieb zu nehmen. Das zentrale PACS ist hochverfügbar auszulegen und soll on premise in den Rechenzentren der BBT-Gruppe installiert und betrieben werden. Es muss den Anforderungen an Verfügbarkeit, Stabilität und Betriebssicherheit eines standortübergreifend genutzten Systems im medizinischen Umfeld gerecht werden und einen unterbrechungsfreien Betrieb auch im klinischen Routinebetrieb sicherstellen. Zusätzlich ist die Cloudstrategie des Herstellers darzustellen, einschließlich der vorgesehenen Weiterentwicklung des PACS in Richtung Cloud- und Hybrid-Betriebsmodelle. Die bestehenden KIS- und RIS-Systeme der einzelnen Häuser sind nicht Bestandteil dieses Vergabeverfahrens und sollen zunächst in ihrer jeweiligen Ausprägung und Struktur unverändert bestehen bleiben. Das zentrale PACS muss daher in der Lage sein, in einer heterogenen Systemlandschaft zu-verlässig zu funktionieren und die standortübergreifende Anbindung mehrerer unterschiedlicher RIS-Systeme zu unterstützen. Die angeschlossenen Einrichtungen der BBT-Gruppe sollen im zukünftigen zentralen PACS jeweils als eigene Mandanten abgebildet werden. Dabei ist sicherzustellen, dass eine rechtssichere, daten-schutzkonforme und nachvollziehbare Nutzung sowohl innerhalb der einzelnen Häuser als auch hausübergreifend möglich ist. Das zentrale PACS muss hierzu eine mandantenfähige Struktur bereit-stellen, die einerseits die organisatorische und datenschutzrechtliche Trennung der Standorte ge-währleistet und andererseits dort, wo fachlich und organisatorisch erforderlich, eine kontrollierte, protokollierte und regelbasierte standortübergreifende Zusammenarbeit ermöglicht. In das zentrale PACS sind neben den Krankenhausstandorten auch die Medizinischen Versorgungszentren MVZ der BBT-Gruppe einzubinden. Darüber hinaus soll das System die Bereitstellung medizinischer Bilder und zugehöriger Ergebnisse für berechtigte Nutzer über ein webbasiertes Portal unter-stützen. Zusätzlich ist eine patientenbezogene Bereitstellung mittels QR-Code vorzusehen. Ferner soll das zentrale PACS die Einbindung weiterer lokaler Leistungserbringer wie Hausärztinnen und Hausärzte oder andere externe Kooperationspartner ermöglichen, sofern dies fachlich, organisatorisch und rechtlich vorgesehen ist. Darüber hinaus sollen auch bestehende und zukünftige Teleradiologienetzwerke angebunden werden können. Bestehende PACS-Verbindungen zu bereits angebundenen Kooperationspartnern sind im Rahmen der Einführung des zentralen PACS zu übernehmen und in die neue Systemarchitektur zu integrieren.

Buyer
Barmherzige Brüder Trier gGmbH
buyer-email@mail.com
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2 Jun - Publication date
29 Jun - Deadline
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