Generalplanungsleistungen für die Sanierung des Kulturgeschichtlichen Museums und des Felix-Nussbaum-Hauses in Osnabrück

Deadline:1 Dec 2026, 07:30

Tender information
Osnabrück, Kreisfreie Stadt
Type
Contract
Procedure
Negotiated with a call for competition
Ref. number
2026-VGV-23/5-003
Duration
42 months
Gegenstand des Auftrags sind die Planungsleistungen der - Objektplanung für Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10.1, Leistungsphasen 1 bis 9, - Fachplanung der Technische Ausrüstung (HLS/ELT) gemäß §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15, Leistungsphasen 1 bis 9 für die Anlagengruppen 1 - 5, 7, 8, - Beratungsleistung Bauphysik Wärmeschutz und Energiebilanzierung gemäß § 3 Abs. 1 HOAI i. V. m. Anlage 1, Ziffer 1.2.1, Abs. 2, Ziffer 1.2.2, Leistungsphasen 1 bis 7 - Betonsanierungskonzept mit detaillierter Bestandaufnahme (FNH) - Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo) gemäß Baustellen-verordnung, Planungs- und Ausführungsphase. - Lichtplanung Tageslichtdecke, Leistungsphasen 1 bis 9 - Fassaden- und Verglasungsplanung, Leistungsphasen 1 bis 9

Generalplanungsleistungen für die Sanierung des Kulturgeschichtlichen Museums und des Felix-Nussbaum-Hauses in Osnabrück

Die Stadt Osnabrück beabsichtigt die Teilsanierung des Kulturgeschichtlichen Museums (KGM) und Felix-Nussbaum-Haus (FNH). Eine bauliche Umsetzung der Teilsanierung beider Häuser ist ab 2030 nach dem Jubiläumsprogramm zum 125. Geburtstag von Felix Nussbaum geplant. 1998 wurde das Felix-Nussbaum-Haus (FNH) als Museum für die weltweit größte Sammlung von Bildern des Osnabrücker Malers Felix-Nussbaum eröffnet. In diesem Zuge wurde auch das anschließende und Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Kulturgeschichtliche Museum (KGM) umgebaut. Das FNH ist ein Schlüsselwerk dekonstruktivistischer Architektur und erstes umgesetztes Bauwerk des Studio Daniel Libeskind (New York). Eine Bewahrung der Architektur, Innenarchitektur und Außenanlagen ist aufgrund seiner herausragenden lokalen, nationalen, internationalen und mittlerweile architekturhistorischen Bedeutung für die Stadt Osnabrück von großem Interesse. Die notwendigen Eingriffe an diesem Aushängeschild für die Stadt sind behutsam, unsichtbar, sowie mit unbedingtem Erhalt der hohen konstruktiven und gestalterischen Qualität des Bestandes zu planen und auszuführen. Obwohl der Bau bisher nicht unter Denkmalschutz steht, sind vor dem Hintergrund der herausragen-den Stellung des Baus die gleichen Ansprüche an eine Sanierung zu stellen. Das mit dem FNH verbundene KGM gehört zu den wenigen Museumsbauten des 19. Jahrhunderts, die den 2. Weltkrieg in ihrem ursprünglichen Zustand überstanden haben. Aufgrund des Denkmalschutzes für diesen Bau aus dem Historismus ergeben sich auch hier besondere Ansprüche und ein dem FNH entsprechender Anspruch an einer Sanierung. Beide Bauten bilden das Zentrum des Museumsquartiers Osnabrück (MQ4), wurden durch den 2011 eröffneten Erweiterungsbau des FNH technisch, organisatorisch und räumlich weiter "verzahnt". Die vor bald 30 Jahren installierten raumlufttechnischen Anlagen in beiden Häusern sind nun technisch überholt und erreichen das Ende ihrer Lebenszeit. Die Dächer beider Häuser sind schadhaft. Aus diesem Grund wurde ein Maßnahmenkatalog über die not-wendigen Schritte erstellt, der Grundlage für die nun anstehende Entwurfsplanung für eine Teilsanierung darstellt.

Buyer
Stadt Osnabrück - FD Öffentliche Aufträge
buyer-email@mail.com
organization number
No time limit
28 days left
Important dates
2 Nov - Publication date
1 Dec - Deadline
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