Matthias-Claudius-Schule Projektsteuerung
Matthias-Claudius-Schule Projektsteuerung
Die Matthias-Claudius-Schule (MCS) im Ortsteil Kaarst ist eine jahrgangs-gemischte Grundschule. Sie wird inklusiv und im offenen Ganztag zweizügig mit 9 Klassen geführt. Derzeit besuchen 225 Schülerinnen und Schüler die Grundschule. Die Schule wurde 1964 in Betrieb genommen und die Turnhalle zwei Jahre später errichtet. Eine Erweiterung mit OGS-Räumlichkeiten wurde im Jahr 2000 an der östlichen Seite des Schulgebäudes errichtet. Die Gebäudeteile Schulgebäude und Turnhalle aus den 1960er Jahren befinden sich in einem altersentsprechenden Zustand. Die Bausubstanz inklusive der meisten Fenster- und Fassadenflächen ist aus den Errichtungsjahren. Fassaden weisen teilweise erhebliche Schäden auf und sind bauphysikalisch veraltet. Zudem kommen Faktoren wie nicht vorhandene Barrierefreiheit, veralteter Brandschutz, nicht kindergerechte Bauweise wie fehlende Treppenhandläufe, Raumklima- und Akustikprobleme und Energieverschwendung durch fehlende Dämmung und veraltete Haustechnik. Für den langfristigen Erhalt des Schulbetriebs sollen die Bestandsgebäude Schule und Turnhalle saniert werden. Gleichzeitig soll für die Erhöhung von Ganztagsbetreuungskapazitäten ein Erweiterungsneubau für die OGS errichtet werden. An der Stelle des Neubaus wird ein temporärer Containerraum und eine ehemalige Hausmeisterwohnung zurückgebaut. Der Ausbau der ganztägigen Betreuungsangebote für Kinder in der Primärstufe soll über Fördermittel des Rheinischen Reviers gefördert werden. Die Förderzusage steht noch aus, insoweit steht die Vergabe unter dem Vorbehalt der Gewährung von Zuwendungen. Die Stadt Kaarst weist darauf hin, dass für den Fall, dass die Förderzusage für den Neubau der OGS nicht erteilt wird, auch die Sanierung nicht umgesetzt wird. Gegenstand dieser Ausschreibung Vergabe sind Projektsteuerungsleistungen für den "OGS-Erweiterungsneubau" und für die "Bestandssanierung Schulgebäude und Turnhalle" der Matthias-Claudius-Schule. Alle Maßnahmen sind baulich, funktionell und organisatorisch aufgrund der Erweiterung im Bestand miteinander verknüpft. Unter der Voraussetzung der Förderung für den OGS-Erweiterungsneubau sind alle drei Teilprojekte streng getrennt bezüglich der Kostenermittlung, Kostenverfolgung und Kostenabrechnung zu behandeln, dies gilt ebenso für die Abrechnung der Honorare. Wesentliche Ziele der Stadt Kaarst sind: - Die Vergabestelle sucht einen zuverlässigen Projektsteuerer, der dafür sorgt, dass Kosten, Termine und Qualitäten eingehalten werden. - Eine hohe Verfügbarkeit ist für die Vergabestelle wichtig. - Zwingender spätester Projektabschluss inkl. Rechnungszahlungen ist aufgrund der gewährten Fördermittel der 31. Dezember 2029. Es ist eine "Nachlaufzeit" der Projektsteuerung für den Projektabschluss mit Verwendungsnachweisen, Mängelbeseitigung, etc. bis zum 30. Juni 2030 zu kalkulieren. - Da für die Sanierung und den Anbau nur begrenzte Mittel zur Verfügung stehen, ist die Gesamtwirtschaftlichkeit der Maßnahme vorrangiges Ziel der Vergabestelle. Insbesondere kommt es im Ergebnis darauf an, dass die Gebäude wirtschaftlich mit einem reduzierten Energieverbrauch betrieben werden können.