ISA Softwarepflegevertrag für Philips Monitoring-Zentralen

Deadline:N/A

Tender information
München, Kreisfreie Stadt
Type
Voluntary ex ante transparency
Procedure
Negotiated without a call for competition
Ref. number
Ex-Ante 20261105_1
Duration
10 years
1. Vorhaben Gegenstand der Beschaffung ist der Abschluss eines zehnjährigen Informatics Service Agreement (ISA) mit Philips zur technischen Betreuung, Wartung und Aktualisierung der bestehenden Patientenmonitoring-Infrastruktur des LMU Klinikums. Die vorhandene Infrastruktur umfasst derzeit 36 Philips-Zentralen, die in eine gemeinsame Serverstruktur eingebunden sind. Die Beauftragung eines Dienstleisters wurde noch nicht getätigt und wird erst bei beschwerdefreiem Verlauf dieser Ex-Ante-Transparenzbekanntmachung erfolgen. 2. Bedarf Die Systeme bilden einen technisch integrierten Bestandteil der klinischen Überwachungsinfrastruktur und müssen dauerhaft funktionsfähig, technisch kompatibel und auf einem unterstützten sowie sicherheitstechnisch angemessenen Softwarestand gehalten werden. Ziel der Beschaffung ist die langfristige Sicherstellung der technischen Funktionsfähigkeit, Kompatibilität und IT-Sicherheit der vorhandenen Systemlandschaft. Hierzu sind insbesondere die erforderlichen Software-Upgrades, Releasewechsel, Betriebssystem-Patches, Kompatibilitätsprüfungen und herstellerseitigen Unterstützungsleistungen sicherzustellen. Der Leistungsumfang umfasst darüber hinaus technische Beratungs- und Supportleistungen, die Bereitstellung relevanter Releaseinformationen, die Unterstützung bei sicherheitsrelevanten Aktualisierungen sowie technische Serviceschulungen für das zuständige Personal. Die Beschaffung dient der kontinuierlichen technischen Betreuung der vorhandenen Infrastruktur und der Sicherstellung ihrer langfristigen Nutzbarkeit. Die Leistungen sollen die planbare Aktualisierung der Systeme ermöglichen, technische Inkompatibilitäten vermeiden und die sichere Integration der vorhandenen Komponenten gewährleisten. Die Vergabe ist für eine Vertragslaufzeit von zehn Jahren vorgesehen. Aufgrund der bestehenden technischen Abhängigkeiten und der einheitlichen Systemarchitektur soll die Betreuung der Infrastruktur durch einen einzigen qualifizierten Auftragnehmer erfolgen. Die bestehende Patientenmonitoring-Infrastruktur basiert auf einer herstellerspezifischen Systemarchitektur. Sie umfasst aufeinander abgestimmte Hardware- und Softwarekomponenten, proprietäre Schnittstellen, individuelle Konfigurationsdaten sowie eine gemeinsame Serverstruktur. Die Funktionsfähigkeit der Gesamtinfrastruktur hängt wesentlich davon ab, dass Softwarestände, Betriebssystemkomponenten, zentrale Systemkomponenten und die angeschlossenen Philips-Zentralen technisch miteinander kompatibel bleiben. Für die fachgerechte Betreuung sind daher detaillierte Kenntnisse der vorhandenen Systemarchitektur und der jeweiligen Softwarekomponenten erforderlich. Dies betrifft insbesondere die Planung und Durchführung von Software-Upgrades und Releasewechseln, die Bewertung der Kompatibilität verschiedener Systemkomponenten, die Bereitstellung geeigneter Betriebssystem-Patches sowie die technische Unterstützung bei sicherheitsrelevanten Aktualisierungen. Die erforderlichen herstellerspezifischen Informationen, Softwarebereitstellungen und technischen Zugriffsmöglichkeiten sind für die vollständige Durchführung dieser Leistungen von wesentlicher Bedeutung. Sie ermöglichen es, Änderungen an der bestehenden Infrastruktur auf ihre technische Eignung zu prüfen und die Kompatibilität der einzelnen Komponenten untereinander zu gewährleisten. Aufgrund ihrer technischen Komplexität und ihrer Einbindung in die klinischen Abläufe ist eine zuverlässige technische Verfügbarkeit der Patientenmonitoring-Infrastruktur zur Aufrechterhaltung des Klinikbetriebs zwingend erforderlich. Diese setzt eine qualifizierte technische Betreuung und eine zeitnahe Unterstützung bei erforderlichen Aktualisierungen und technischen Problemen voraus, um die Funktionsfähigkeit, Kompatibilität und Betriebssicherheit der Systeme sicherzustellen. Ein Ausfall oder eine erhebliche Beeinträchtigung der Patientenmonitoring-Infrastruktur kann zu Einschränkungen der klinischen Überwachung, zu Störungen der betrieblichen Abläufe, zu zusätzlichen organisatorischen und wirtschaftlichen Belastungen und letztlich zur Gefährdung der Patientensicherheit führen. Die vorgesehenen Serviceleistungen dienen daher unmittelbar der Sicherstellung der technischen Funktionsfähigkeit und der kontinuierlichen Nutzbarkeit der vorhandenen Systemlandschaft. Die ordnungsgemäße Funktion der Infrastruktur hängt vom Zusammenspiel verschiedener Hardware-, Software- und Systemkomponenten ab. Eine fachgerechte Betreuung erfordert deshalb nicht nur allgemeines IT-Fachwissen, sondern auch detaillierte Kenntnisse der Philips-Systemarchitektur und der konkreten technischen Ausgestaltung der vorhandenen Installation.

ISA Softwarepflegevertrag für Philips Monitoring-Zentralen

Für die erforderlichen Leistungen sind insbesondere aktuelle technische Dokumentationen, herstellerspezifische Service- und Systeminformationen, geeignete Diagnose- und Wartungsmöglichkeiten, der Zugang zu relevanten Softwareständen sowie qualifiziertes technisches Fachpersonal erforderlich. Die Anforderungen ergeben sich unmittelbar aus dem vorhandenen Gerätebestand und dessen technischer Beschaffenheit. Sie sind erforderlich, um Software- und Systemänderungen sachgerecht zu bewerten, Inkompatibilitäten zu vermeiden, sicherheitsrelevante Aktualisierungen kontrolliert vorzubereiten und die langfristige Funktionsfähigkeit der Infrastruktur zu gewährleisten. Das zwingend erforderliche Leistungsportfolio umfasst insbesondere: - Software-Upgrades und Releasewechsel: Aktualisierung der Philips-Zentralen und Server, um die Systemkomponenten auf einem unterstützten und technisch kompatiblen Stand zu halten. - Erforderliche Hardware-Anpassungen: Aktualisierung zentraler Hardwarekomponenten, sofern diese Voraussetzung für notwendige Software-Upgrades oder die weitere technische Nutzbarkeit der Infrastruktur ist. - Betriebssystem-Patchmanagement: Herstellerseitige Prüfung und Bereitstellung geeigneter Betriebssystem-Patches über PerformanceBridge Focal Point. Die Installation der bereitgestellten Patches erfolgt durch das LMU Klinikum. - Kompatibilitätsprüfungen: Prüfung und Sicherstellung der technischen Kompatibilität zwischen Softwareständen, Betriebssystemen, Serverkomponenten und Philips-Zentralen. - PerformanceBridge Focal Point: Bereitstellung der herstellerseitig vorgesehenen Plattform zur Verteilung relevanter technischer Informationen und Updates. - Technischer Remote-Support: Technische Unterstützung bei Fragen und Problemen im Zusammenhang mit der bestehenden Infrastruktur. - Proaktive Releaseinformationen: Frühzeitige Information über verfügbare Releases, relevante Änderungen und erforderliche Aktualisierungen zur planbaren Systempflege. - Technische Serviceschulungen: Durchführung von zwei technischen Serviceschulungen pro Vertragsjahr zur Unterstützung des zuständigen Personals des LMU Klinikums. - Cybersicherheitsunterstützung: Herstellerseitige Unterstützung bei sicherheitsrelevanten Maßnahmen und Aktualisierungen sowie technische Bewertung und Validierung der hierfür erforderlichen Änderungen. - Technische Systeminformationen: Bereitstellung der für die fachgerechte Betreuung notwendigen herstellerspezifischen Informationen, Dokumentationen und relevanten Softwarestände. - Technische Unterstützung bei Systemänderungen: Unterstützung bei der Bewertung und Durchführung erforderlicher Änderungen an der bestehenden Infrastruktur, soweit diese vom vereinbarten Leistungsumfang erfasst werden. Neu beschaffte Systeme werden nach Maßgabe der vertraglichen Regelungen in den Leistungsumfang aufgenommen. Dadurch wird eine einheitliche technische Betreuung der erweiterten Systemlandschaft ermöglicht. Das ISA beinhaltet weder garantierte Reaktionszeiten noch eine garantierte Systemverfügbarkeit oder die Lieferung von Ersatzteilen. Diese Leistungsgrenzen sind bei der Bewertung des Vertragsgegenstands berücksichtigt. Gegenstand der Beschaffung ist insbesondere die herstellerseitige technische Betreuung und Aktualisierungsunterstützung für die bestehende Systemarchitektur. Die Anforderungen wurden anhand des tatsächlichen technischen Bedarfs des LMU Klinikums und der bestehenden Systemlandschaft festgelegt. Sie dienen der Sicherstellung eines langfristig kompatiblen, unterstützten und sicherheitstechnisch angemessenen Betriebs.

Buyer
LMU Klinikum (Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München)
buyer-email@mail.com
organization number
Contract award
tenderer iconPhilips GmbH Market DACHtenderer status icon trophyAwarded
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Important dates
6 Nov - Publication date
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