Halde Hoheward, Horizontobservatorium, Herten - Sanierung - Stahlbauarbeiten
Halde Hoheward, Horizontobservatorium, Herten - Sanierung - Stahlbauarbeiten
Gegenstand der Beschaffung ist die EU-weite Vergabe der notwendigen Stahlbauarbeiten zur Neuerrichtung der Bogenkonstruktion des Horizontobservatoriums auf der Halde Hoheward in Herten. Das Horizontobservatorium dient der astronomischen Beobachtung und soll Besuchern die Orientierung anhand der Himmelsbewegungen ermöglichen. Ziel der Maßnahme ist die Neuerrichtung des Bauwerks in gleicher Dimension des Vorgängerbauwerks unter Hinzufügung zweier zusätzlicher Stützen und Fertigung der Rohrbogenkonstruktion aus werkseitig warmgeformten Rohren, welche örtlich mittels Rohrflanschverbindungen montiert werden sollen. Hierbei werden für die beiden Hauptbögen die vorhandenen Fundamente der Altkonstruktion weitergenutzt, für die beiden zusätzlichen Stützen erfolgt bauseitig die Erstellung neuer Fundamente. Die Bauleistung umfasst neben der werkseitigen Herstellung und örtlichen Montage der neuen Stahlrohrkonstruktion, einschließlich aller Zubehörteile mit einem Stahlgewicht von ca. 427,1t auch die Anfertigung der erforderlichen Werkstatt- und Montageplanung als auch der Montagestatik sowie die Durchführung der erforderlichen Vermessungsarbeiten und baubegleitende Nebenleistungen. Für die Montage sind alle notwendigen Hilfskonstruktionen sowie Krane, Gerüste und Arbeitsplattformen vorzuhalten. Im Zuge der Fertigung und Montage sind zudem sämtliche werkseitige Qualitätssicherungsmaßnahmen zu gewährleisten. Abschließend ist die Wiedermontage aller, im Zuge der Rückbauarbeiten demontierten und u.a. der astronomischen Beobachtung dienenden Zubehörteile Teil der Bauleistung. Einzelne Zubehörteile sind durch das Gewerk vorab zu überarbeiten. Die Leistung lässt sich in zwei Bauphasen, der werkseitigen Fertigung und der örtlichen Montage beschreiben. Im Zuge der werkseitigen Fertigung soll ein maximaler Fertigungsgrad erreicht werden, um örtliche Schweißarbeiten so weit wie möglich zu vermeiden. Eine enge Kommunikation und Koordination zwischen den an der Neuerrichtung beteiligten Gewerken und Fachingenieuren ist sicherzustellen.