BZ BA-401 Aufzugsanlagen
BZ BA-401 Aufzugsanlagen
Die Handwerkskammer für Oberfranken mit Sitz in Bayreuth plant die Errichtung eines Bildungszentrums am Standort Bamberg. Das für die Neubebauung zur Verfügung stehende Baufeld setzt sich aus den Grundstücken mit den Flurnummern 4406/14, 4450/2, 4450/1, teilweise 4408 zusammen. Der Neubau für das Bildungszentrum Bamberg soll ein nachhaltig identitätsstiftendes Ensemble schaffen, das Ankerfunktion im Quartier übernimmt und östlicher Abschluss der perspektivischen Stadtentwicklung südlich der Forchheimer Straße mit Dienstleistungs- und Bildungsnutzungen bildet. Der Charakteristik eines handwerklichen Bildungszentrums entsprechend, wird das Grundstück in Baufeldcluster zoniert, in denen auch Erweiterungsflächen berücksichtigt werden. Innere, äußere Erschließungen vernetzen die Cluster und bilden der Nutzung entsprechende Freiflächen. Die orthogonale Zonierung orientiert sich an der südlichen Erschließungsstraße, da so auch Bezüge zur erwartbaren Bebauung im Westen hergestellt werden. Zur Forchheimer Straße wird ein grüner Puffer mit 10m Breite vorgesehen. Regelhaft und funktionsentsprechend werden die Cluster durch flächige eingeschossige Baukörper gebildet, lediglich ein viergeschossiger „Cube“ im Herzen der Gebäudestruktur leistet die Zeichenhaftigkeit und markiert den Hauptzugang. Für diesen Baukörper wird eine zweigeschossige Aufstockung als Erweiterungsmöglichkeit geplant, die das Konzept weiter stärkt. Gleichzeitig findet hier die Struktur der überhöhten Werkstätten für Holzbearbeitung einen Abschluss. Nach Westen stellt sich das Gebäude linear geschichtet mit zentralem Höhepunkt dar. Nach Osten kammartig mit rhythmisierten Baukörpern und Höfen. Die Ver- und Entsorgung der Werkstätten erfolgt im Osten über eine interne Straße, die im Zweibahnverkehr geplant ist, die Holzwerkstätten werden über den südwestlichen Werkhof erschlossen. Der Hof zwischen den östlichen Hallenbaukörpern der Bautechnik stellt eine thematische Erweiterung der Werkstätten nach außen dar, der mittlere Hof bleibt der attraktiven Wegeverbindung vorbehalten inkl. Anbindung an die Erweiterungsflächen. Leistungsumfang: Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen sämtliche Leistungen, die zur Erstellung der betriebsfähigen Anlage und zur Erfüllung der behördlichen Auflagen erforderlich sind mit Ausnahme der bauseitigen Leistungen. Die Aufzugsanlagen sind frei Baustelle einschließlich Verpackung, allen Materialien entsprechend den Bauzeichnungen und Beschreibungen, Aufstellung und Inbetriebsetzung durch Fachmonteure anzubieten. Kosten für Unterkunft, Auslösung sowie Wege- und Fahrgelder sind in die Angebotspreise einzurechnen. Die Leistungen umfassen insbesondere: - Stellung der Prüfgewichte zur innerbetrieblichen Abnahme sowie der erforderlichen Hilfskräfte - Schmiermittel für die Erstinbetriebnahme - Grubenset und Grubenabstieg - Lieferung und Montage einer Schachtbeleuchtung gemäß EN 81 mit Wechselschaltung, schaltbar vom Steuerschrank und Schachtgrube, inklusive Schuko-Steckdose - Lieferung von Hinweis- und Belastungsschildern, Beschreibung der Aufzugsanlage und der Steuerung, allgemeine Wartungsanleitung und Anlagenzeichnungen, einer Handlampe sowie zweier Notentriegelungsschlüssel - Entsorgung von Verpackungsmaterialien - eine besenreine komplette Endreinigung inklusive Schachtraum - sämtliche Stahlteile, mit Ausnahme aller funktionsbedingt blanken Flächen, sind mit Korrosionsschutz zu versehen. Beschädigungen sind auszubessern. Alle drehenden Teile erhalten einen Sicherheitsanstrich - Automatisches System zur Evakuierung ins nächste Geschoss bei Stromausfall über eine Pufferbatterie - Lieferung von Lasthaken und/oder Ankerschienen im Schachtkopf für Lastentransporte (Montage bzw. Austausch) mit Angabe der jeweiligen Tragfähigkeit - Für die verbauten Komponenten muss eine Ersatzteilbevorratung von ³ 10 Jahren garantiert sein. Bei Produktabkündigung sind Ersatzlösungen unmittelbar anzubieten.