Objektplanung Gebäude für Sanierung Waschhaus, Umbau und Aufstockung Maria Ward Gymnasium Augsburg
Objektplanung Gebäude für Sanierung Waschhaus, Umbau und Aufstockung Maria Ward Gymnasium Augsburg
Das Schulwerk schreibt die Objektplanung Gebäude (Leistungsbild § 34 HOAI) für die Sanierung Waschhaus, Umbau und Aufstockung Maria Ward Gymnasium Augsburg ab der LPh 2 stufenweise aus. Die Schule weist derzeit einen erheblichen Flächenfehlbedarf im naturwissenschaftlichen Bereich auf. Die vorhandenen Fachräume im Untergeschoss unterschreiten die Sollflächen deutlich (u. a. Biologie-Übungssaal 39,55 m² statt 60 m², Biologie-Lehrsaal 62,13 m² statt 75 m², Physik/Chemie-Lehrsaal 68,74 m² statt 75 m²). Für Physik und Chemie fehlen zeitgemäße Lehr-, Übungs- und Vorbereitungsräume. Auf dem Schulcampus ist ein denkmalgeschütztes Gebäude (Waschhaus) vorhanden, das sich für eine Verwaltungsnutzung, aber keine schulische Nutzung eignet. Das Schulwerk beabsichtigt deshalb einen Ringtausch der Nutzungen: - Verwaltung ins Waschhaus: Die Schulverwaltung (Direktorat, Sekretariat, Konrektorate, Krankenzimmer, Kopierraum, Teeküchen) zieht aus dem Erdgeschoss des Hauptgebäudes in das sanierte Waschhaus (EG und 1. OG). Die Verwaltungsnutzung ist mit den geringeren Nutzlasten des Bestandstragwerks vereinbar. - Physik ins Hauptgebäude: Die freiwerdenden Verwaltungsflächen im Erdgeschoss des Hauptgebäudes werden zu naturwissenschaftlichen Fachräumen für Physik umgebaut (zwei Lehrsäle, Übungssaal, Vorbereitungsraum). - Chemie auf die Mensa: Die bestehende Mensa wird um ein Geschoss aufgestockt. Dort entstehen die Fachräume für Chemie (Lehr- und Übungssaal, Vorbereitungsraum, Säureraum). Das Tragwerk der Mensa ist für eine spätere Aufstockung bereits ausgelegt. - Verbindungsgang im 1. OG: Zwischen Hauptgebäude und Waschhaus wird im 1. Obergeschoss ein neuer Verbindungsgang hergestellt. Der Höhenversatz zwischen den Geschossebenen (ca. 1,2 bis 1,4 m) wird über eine Treppenanlage und einen Aufzug barrierefrei überwunden. Über diesen Gang erfolgt künftig die Haupterschließung des Sekretariats. Die Umsetzbarkeit der Maßnahme ist mit einer Machbarkeitsstudie von Meier Murr Architekten untersucht worden. Diese liegt den Vergabeunterlagen vollständig bei (siehe die Grundrisse und Schnitte von Anlage 03_01 bis 03_07). Für die Einzelheiten wird auf den Architektenvertrag, die Projektbeschreibung Architekt MWG und die weiteren Vergabeunterlagen verwiesen.