Marktsondierung Hyperpolarisator (Markterkundung)

Deadline:N/A

Tender information
Düsseldorf, Kreisfreie Stadt
Type
Prior information
Procedure
Unknown
Ref. number
046/26
Planned procedure start date
7 Sep 2026 00:00
Markterkundung - Umfrage für folgendes geplantes Vergabeverfahren: Gesucht ist ein Gerät zur Erzeugung einer 13C-markierten Lösung (mindestens Pyruvat), dessen Polarisationsgrad über dem durch die Boltzmann-Statistik zu erwartenden Polarisationsgrad liegt (hyperpolarisiert). Die Installation und Inbetriebnahme muss aufgrund der Förderbedingungen bis zum 31.07.2027 erfolgen. Detaillierte technische Spezifikationen finden Sie in der Beschreibung.

Marktsondierung Hyperpolarisator (Markterkundung)

Gesucht ist ein Gerät zur Erzeugung einer 13C-markierten Lösung (mindestens Pyruvat), dessen Polarisationsgrad über dem durch die Boltzmann-Statistik zu erwartenden Polarisationsgrad liegt (hyperpolarisiert). Im Folgenden wird solch eine Lösung "Probe" genannt. Die erzeugten Proben müssen für die klinische Forschung geeignet sein. Dies gilt sowohl für die Probe an sich als auch die verwendeten Verbrauchsmaterialien. Insbesondere eine Qualitätskontrolle muss in den Prozess integriert sein. Diese Qualitätskontrolle überprüft mindestens Polarisationsgrad, Temperatur, pH-Wert und Konzentration des markierten Stoffes und dokumentiert diese. Ein Eingreifen oder Umfüllen der Probe durch den Nutzer ist bis Abschluss der Hyperpolarisation ist nicht nötig. Es werden Maßnahmen getroffen, um die Sterilität der Probe zu gewährleisten. Der Polarisationsgrad einer applizierbaren Probe mit Volumen von ca. 40 ml beträgt nach Abschluss der Qualitätssicherung mehr als 10 %. Folgende Ausführungen sind zugelassen: - Dynamische Kernpolarisation Das Ausgangsmaterial der Probe wird tiefgekühlt in ein Magnetfeld mit Flussdichte größer/gleich 5 T verbracht. Durch Bestrahlung mit elektromagnetischen Wellen geeigneter Frequenz werden die Spins der durch Temperatur und Magnetfeld polarisierten Elektronen auf den 13C-Kern übertragen. - Parawasserstoff-induzierte Polarisation Das Ausgangsmaterial der flüssigen Probe wird zusammen mit einem Trägermolekül in einer Lösung mit Para-Wasserstoff hydrogeniert. Durch geeignete Modulierung eines zeitlich veränderlichen Magnetfeldes wird die Übertragung des Kernspins vom Parawasserstoff auf den 13C-Kern unterstützt. Nach Trennung vom Trägermolekül wird die hyperpolarisierte Probe in die Spritze zur Applikation verbracht. - Weitere Verfahren Auch andere als hier beschriebene Verfahren sind zugelassen. Bitte beschreiben Sie bei Einreichen Ihre Interessensbekundung in diesem Fall das Verfahren und legen entsprechende Studien bei. Das Gerät wäre bei Beauftragung mit allen evtl. erforderlichen Nebenaggregaten wie Vakuumpumpen, Kühlaggregaten, Elektrounterverteilungen etc. zu liefern und betriebsbereit zu installieren. Die Installation und Inbetriebnahme muss aufgrund der Förderbedingungen bis zum 31.07.2027 erfolgen.

Buyer
Universitätsklinikum Düsseldorf
buyer-email@mail.com
organization number

Documents

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First document.pdf
1 Jan 1970, 00:001 Bytes
Second document.pdf
1 Jan 1970, 00:001 Bytes
No time limit
Important dates
28 Jul - Publication date
7 Sept - Planned procedure start date
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