Universität Potsdam, Forschungsneubau Institut für Ernährungswissenschaften in Bergholz-Rehbrücke

Deadline:N/A

Tender information
Potsdam-Mittelmark
Type
Contract award
Procedure
Negotiated without a call for competition
Evaluation criteria
Quality, Price
Ref. number
260113
Duration
15/06/2026 - 31/12/2032
Ingenieurleistungen der Technischen Ausrüstung - Labortechnische Anlagen Teilleistungen der LP 8 und 9 sowie Besondere Leistungen in der LP 5 Einschl. Einarbeitung in das Projekt nach Insolvenz Labore für die Bereiche mit Anforderungen an S1/S2 - Biochemie der Ernährung - Lebensmitteltoxikologie - Ernährungstoxikologie - Physiologie und Pathopysiologie der Ernährung EG und UG Allgemeine Bereichsübergreifende Labore mit Isotopenlabor mit Schleusenbereich, Spülküche, Kühlraum, Lösemittelraum, Dunkelkammer, Laborgeräteraum, Analytikzentrum mit Stellflächen für Laborgroßgeräte, Großraumlabore 1. OG Forschungslabore für die Biochemie der Ernährung sowie die Physiologie und Pathopysiologie der Ernährung 2. OG Forschungslabore für die Lebensmitteltoxikologie sowie die Ernährungstoxikologie

Universität Potsdam, Forschungsneubau Institut für Ernährungswissenschaften in Bergholz-Rehbrücke

Mit Schreiben vom 25.01.2016 der Planungsauftrag für die Baumaßnahme Universität Potsdam, Forschungsneubau für das Institut für Ernährungswissenschaften in Bergholz-Rehbrücke erteilt mit der Information, dass eine EFRE-Kofinanzierung für die Förderperiode 2014-2020 vorgesehen ist. Die HU-Bau wurde im Juni 2017 festgesetzt und anerkannt. Die bauaufsichtliche Freigabe der Genehmigungsplanung nach § 77 BbgBO wurde ein Jahr später erteilt. Die Freigabe für die Ausschreibung der Gesamtleistung erfolgte in 06/2018. Dieses Vergabeverfahren musste aufgehoben werden; auch zwei weitere Verfahren wurden aufgehoben, da kein wirtschaftliches Ergebnis erzielt werden konnte. Dementsprechend ruhte die Maßnahme bis 2022. Da die Maßnahme nunmehr in die EFRE-Förderperiode 2021-2027 aufgenommen werden soll, wurde eine Nachtrags-HU-Bau mit Anpassungen an neue öffentlich-rechtliche Vorschriften erarbeitet und festgesetzt. Aufgrund der erheblichen Baupreissteigerungen seit Beginn Ukraine-Konflikts und der Anpassung klimapolitischer Ziele in Verbindung mit geänderten gesetzlichen, bauordnungsrechtlich relevanten Vorgaben sowie der Bekanntgabe der Förderrichtlinien zur EFRE-Förderung musste erneut eine Nachtrags-HU-Bau erarbeitet werden. Es folgte eine Ausschreibung in einem zweistufigen Vergabeverfahren für die Gesamtleistung. Die Beauftragung erfolgte im August 2025. Das Baufeld liegt im südlichen Bereich des Grundstücks und grenzt an die Arthur-Scheunert Allee und an die Richard-Kuckuck-Straße. Der Neubau ist ein kompaktes, dreigeschossiges vollunterkellertes Gebäude von 36,67 x 40,12m mit Flachdach. Es entwickelt sich um einen kleinen Innenhof herum. Die Lage des Gebäudes wurde so festgelegt, dass es in etwa die vorhandenen Baufluchten des DIfE aufnimmt. Somit steht das Gebäude ca. 25 m von der Grundstücksgrenze zurückgesetzt und bettet sich in den vorhandenen Baumbestand ein. Die BGF des Gebäudes beträgt 5.334m². Die Außenanlagen werden mit ausgeführt. Äußere Erschließung Der Haupteingang befindet sich mittig auf der Westseite des Gebäudes an der Arthur-Scheunert-Allee. Ein weiterer Eingang als Verbindung zum DIfE ist auf der Nordseite angeordnet. Zur Ver- und Entsorgung gibt es einen dritten Eingang im Osten (Gaselager). Der Müllplatz befindet sich jetzt an der Südseite des Gebäudes zur Richard-Kuckuck-Straße. Innere Erschließung Vom Foyer aus werden zu beiden Seiten in direkter Sichtbeziehung zwei Haupttreppenhäuser sowie ein Aufzug zur Vertikalerschließung angeboten. Das Gebäude besitzt drei prinzipiell gleich aufgebaute Obergeschosse sowie ein Kellergeschoss, weitestgehend als Technikgeschoss und Nebennutzflächen. Um einen Innenhof herum liegen die Laborbereiche - an der Westseite die dazugehörigen Büroflächen. Grundrissgestaltung Die Grundrissgestaltung orientiert sich am Charakter eines Laborgebäudes als technisches, flexibel ausgerichtetes Gebäude mit Nutzungseinheiten. Freianlagenkonzept Die Lage des Gebäudes erforderte eine sensible Planung im Umgang mit den Bestandsbäumen. Zum Schutz des Wurzelraums sind im westlichen und nördlichen Eingangsbereich Gitterrostkonstuktionen vorgesehen. Die geschwungene Wegführung zum Haupteingang aus Klinkerpflaster orientiert sich an den Wurzelbereich vorhandener Großbäume. Das anfallende Regenwasser wird Vorort versickert.

Buyer
Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen
buyer-email@mail.com
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25 Jun - Publication date
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