SV-JWA-261019-003 - Betriebshofzulaufstrecke Ständlerstraße (BHZ), Entsorgungsleistungen
SV-JWA-261019-003 - Betriebshofzulaufstrecke Ständlerstraße (BHZ), Entsorgungsleistungen
Im Zuge des Bauvorhabens Betriebshofzulaufstrecke und den in diesem Zusammenhang mit durchgeführten Maßnahmen werden in den kommenden Jahren Altmaterialien unterschiedlicher Art anfallen. Leistungsgegenstand dieser Ausschreibung ist die Entsorgung verschiedener mineralischer sowie nicht mineralischer Materialien. Mineralische Materialien (Boden, Gleisschotter, Beton, Asphalt, etc.) werden von den ausführenden Baufirmen zu einem durch den AN bereitgestelltes Zwischenlager transportiert. Dort findet eine Beprobung und Analyse durch eine vom AG beauftrage Fachbauleitung (Geologische und abfalltechnische Baubegleitung) statt. Auf Grundlage der Analyseergebnisse sind die Materialien einer Verwertung/ Entsorgung zuzuführen. Die Zwischenlagerfläche sollte so ausgelegt sein, dass in Spitzenzeiten gleichzeitig bis zu ca. 10.000 Tonnen kontaminiertes Aushubmaterial mit unbekannter Belastung fachgerecht zwischengelagert und zur Beprobung vorgehalten werden können. Die Zwischenlagerfläche muss befestigt und überdacht sein, damit Schadstoffauswaschungen und Schadstoffverfrachtungen ausgeschlossen werden können. Die Lagerung des angelieferten Materials in getrennten Mieten (max. 300 m³) ist zu ermöglichen. Nicht mineralische Altmaterialien( Kunststoffe, Holz, Metall etc.) sollen in bereitgestellten Containern des AN im Baustellenbereich gesammelt und dann einer Verwertung/ Entsorgung zugeführt werden. Dafür eventuell notwendige Beprobungen und Analysen werden durch eine vom AG beauftrage Fachbauleitung (Geologische und abfalltechnische Baubegleitung) durchgeführt. Die Entsorgung aller Materialien hat schadlos, ordnungsgemäß (§7 (3) Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG)) sowie möglichst hochwertig zu erfolgen (§8 (1) KrWG), §6 KrWG).