BAU - VOB - LV21 Lüftung BA 2+3 - Schule PES
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RLT-Anlagen “Nord-West“, “Süd-West“, “Nord-Ost“ und “Süd-Ost“ für “Klassen-, WC-Räume und Turnhallen“ Für die Be- und Entlüftung der Klassen-, Differenzierungs-, Verwaltungs-, Material-, Hausmeister- und WC-Räume sowie der Turnhallen und Umkleide- mit Sanitärräumen ist eine zentrale Lüftungsanlage mit einer Wärmerückgewinnung (Kreuzstromwärmetauscher), Luftmengen von 9.100 m³/h bis 10.500 m³/h, jedoch ohne Regelung des Herstellers, vorgesehen. Die Aufstellung erfolgt in den Technikzentralen im Dachboden. Aufgrund der beengten Zugangssituationen werden die RLT-Anlagen in geteilter Ausführung geliefert und vor Ort, in Zusammenarbeit des Herstellers (Richtmeister), zusammengebaut und auf Funktion überprüft. Die RLT-Anlagen werden mit einem Kühlregister für den Betrieb mit Kältemittel ausgestattet. Die Außeneinheiten der RLT-Anlagen “Nord-West“ und “Nord-Ost“ werden im 2.Untergeschoss des Gebäudes aufgestellt. Die Außeneinheiten der RLT- Anlagen “Süd-West“ und “Süd-Ost“ sind jeweils in den außerhalb des Gebäudes liegenden Lichthöfen angeordnet. Alle Räume werden, während der Unterrichtszeit, mechanisch be- und entlüftet. In den Klassenräumen wird die Zu- und Abluft im Bereich der Flurwände an der Decke eingebracht bzw. abgesaugt. Die Luftverteilung wird über Diffusionsgitter, entsprechend für Kanaleinbau, gewährleistet. Die WC-Räume werden über Tellerventile be- und entlüftet. Aufgrund der unterschiedlichen Nutzung der Turnhallen (Sportunterricht und Nachtauskühlung) und somit einer Vervierfachung des Volumenstroms erfolgt die Einbringung der Zuluft über Diffusionsgitter mit temperaturabhängiger gesteuerter Luftstrahllenkung. Die Absaugung erfolgt über eingebaute Abluftgitter in den Giebelwänden der Turnhallen. Die Zulufttemperatur liegt 2 K über der vorgesehenen Raumtemperatur. Zur Einhaltung des sommerlichen Wärmeschutzes ist für den Bereich der Turnhallen im Dachgeschoss / Dachboden eine Nachtauskühlung erforderlich. Diese erfolgt über die jeweilige RLT-Anlage. An heißen Sommertagen wird während der Nacht die warme Raumluft mechanisch über die Abluft abgeführt und gleichzeitig mit kühlerer Außenluft belüftet. Seitens der Bauphysik wird hierfür ein 3,74-facher Luftwechsel gefordert, was einer Luftmenge von 8.565 m³/h entspricht. Die RLT-Anlagen werden volumenstromabhängig geregelt. Jeder Raum erhält in der Zu- und Abluft jeweils einen motorisch betriebenen Volumenstromregler mit nachgeschaltetem Schalldämpfer. Dabei gibt der ungünstigste Volumenstromregler die Ventilatorleistung vor. Die Volumenstrom-regler werden über die Modbus-Schnittstelle auf die Regelung aufgeschaltet. Sie werden über die GLT von der Bauherrschaft geregelt bzw. überwacht. Die erforderlichen Volumenströme werden in den Klassen- und Differenzierungsräumen nach der Anzahl der gleichzeitig anwesenden Personen, in den WC-Räumen nach der Anzahl der sanitären Objekte und in den Verwaltungs-, Material-, Hausmeisterräumen nach der Luftwechselzahl, ausgelegt. Die Klassen- und Differenzierungsräume werden zusätzlich in Abhängigkeit der CO²-Konzentration betrieben. Das komplette Luftkanalnetz wird nach den Bedürfnissen aus Luftkanälen und -formteilen in rechteckiger Ausführung, sowie aus Wickelfalzrohren, jeweils aus verz. Stahlblech, errichtet. Die Ansaugung der Außenluft erfolgt über eingebaute Wetterschutzgitter im Schrägdach. Die Fortluft wird über Lamellenhauben über Dach geführt. Die Außen- und Fortluftkanäle werden mit einer Dämmung aus synthetischem Kautschuk (Vinylkautschuk) versehen. Die Zu- und Abluftkanäle erhalten eine Wärmedämmung aus alukaschierten Mineralfaserplatten oder -matten. Zum Schutz vor mechanischen Beschädigungen werden alle gedämmten Kanäle in den Lüftungszentralen bis zu einer Höhe von 2,0 m über OKFFB sowie im 2.Untergeschoss (Kriechkeller) zusätzlich mit einer Blechummantelung versehen. Beim Durchtritt durch Brandwände oder -decken, in der entsprechenden F-Qualität, sind motorisch betriebene Brandschutzklappen mit Endlagenschalter vorgesehen. Die Brandschutzklappen werden über die Modbus-Schnittstelle auf die Regelung aufgeschaltet. Sie werden über die GLT von der Bauherrschaft geregelt bzw. überwacht. Die Montage erfolgt nach den Vorgaben der Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen. RLT-Anlage "Küche und Mensa" Für die Be- und Entlüftung der Küche und Mensa im Erdgeschoss ist eine zentrale Lüftungsanlage mit einer Wärmerückgewinnung (Kreuzstromwärmetauscher), Luftmenge 13.720 m³/h, geeignet für fetthaltige Abluft, jedoch ohne Regelung des Herstellers, vorgesehen. Die Aufstellung erfolgt in der Technikzentrale im Untergeschoss. Aufgrund der beengten Zugangssituationen wird die RLT-Anlage in geteilter Ausführung geliefert und vor Ort, in Zusammenarbeit des Herstellers (Richtmeister), zusammengebaut und auf Funktion überprüft. Die RLT-Anlage wird mit einem Kühlregister für den Betrieb mit Kältemittel ausgestattet. Die Außeneinheit wird im 2.Untergeschoss des Gebäudes aufgestellt. Die Küche und Mensa werden, während der Betriebs- und Unterrichtszeit, mechanisch be- und entlüftet. Im Bereich der Küche wird die Zuluft über Quellluftauslässe an der Decke eingebracht und die Abluft über Hauben über den Gerätegruppen abgesaugt. Aufgrund der unterschiedlichen Nutzung der Mensa (Mensa- und Veranstaltungsbetrieb) und somit einer Verdoppelung des Volumenstroms im Veranstaltungsbetrieb erfolgt die Einbringung der Zuluft in der Mensa 1 über in den Vorwänden eingebaute Quellluftdurchlässe. Die Absaugung erfolgt über eingebaute Abluftgitter im Bereich der Empore. Im Bereich der Mensa 2 und Mensa 3 wird die Zuluft über Deckenluftdurchlässe eingebracht und die Abluft über ein Abluftgitter abgesaugt. Die Zulufttemperatur liegt 2 K über der vorgesehenen Raumtemperatur. Die RLT-Anlage wird volumenstromabhängig geregelt. Die Küche und Mensa erhalten in der Zuluft jeweils einen motorisch betriebenen Volumenstromregler mit nachgeschaltetem Scha