Projekt Mitholz: Fachunterstützung Querschnittsthema Sicherheit
Bauherrenunterstützung
Die Bauherrenunterstützung übernimmt alle administrativen und fachthematischen Aufgaben zur Unterstützung des Sicherheitsbeauftragten des Projekts Mitholz, welche im Zusammenhang mit der Überwachung der Teilprojekte/Querschnittsthemen und auf Stufe Gesamtprojekt verbunden sind.
Brandschutzingenieur
Das Ziel ist es, den Brandschutz für Außen- und Innenanlagen für das Gesamtprojekt zu gewährleisten. Die Brand- und Evakuationsmassnahmen sind aufeinander abgestimmt, in einer gleichen Qualitätsstufe und gewährleisten durch ihre hohe Funktionalität einen hohen Sicherheitsstandard. Der Brandschutz umfasst die Bereiche des VBS, die militärischen Infrastrukturen wie Munitionslager, Kaverne, Materialdepots, Lager, Baustellenerschliessung, sichere Bereiche und Fluchtwege. Der Bandschutz umfasst zudem die Koordination mit den Teilprojekten Bahn und Strasse. Alle Brandschutzplanungen und Massnahmen sollen aufeinander abgestimmt sein.
Experte Arbeitsmedizin, -sicherheit und -hygiene
Die Zielsetzung ist es, die potenzielle Gefahren durch chemische Altlasten frühzeitig zu erkennen und wirksame Massnahmen zur Verhinderung von Gefährdungen für Arbeit und Gesundheit sowie für die Umwelt zu entwickeln. Dies erfolgt unter Berücksichtigung der relevanten rechtlichen Vorgaben im Deponiebau, wie der Störfallverordnung und den Anforderungen der Umweltverträglichkeitsprüfung. Ein weiterer Fokus liegt auf der sicheren Planung, dem Bau und dem Betrieb von Deponien für kontaminierte Materialien.
Prüfingenieur allgemeine Explosionsschutzmassnahmen
Der Prüfingenieur/Sachverständige soll die sicherheitsrelevanten Bemessungen der passiven Schutzmassnahmen, welche durch die jeweiligen beauftragten Planer erarbeitet und disponiert wurden, überprüfen und sicherstellen, dass die massgebenden Aufgaben und Probleme vollständig erkannt und korrekt gelöst sind. Die Prüfung soll sowohl das gewählte Konzept der passiven Schutzmassnahmen (PSM) für den jeweiligen Anwendungsfall, die eingesetzten temporären PSM-Massnahmen/Elemente inkl. Fundation und möglicher Bauzustände sowie allenfalls dafür erforderlichen temporären Sicherungsmassnahmen umfassen. Die Prüfung muss auf die Sicherheit ausgerichtet sein und auf die Wirksamkeit (Gebrauchstauglichkeit) für den Ereignisfall einer Detonation im Wirkungs- und Einflussbereich der zu beurteilenden sicherheitsrelevanten Schutzmassnahmen bestätigen. Diese Arbeiten sind mit grösster Gewissenhaftigkeit durchzuführen und nachvollziehbar zu dokumentieren. Prüfumfang und Prüftiefe ist so zu wählen, dass Abweichungen von Vorschriften und Normen sowie Planungs- oder Ausführungsfehler, die zu einer Beeinträchtigung der Sicherheit und Gebrauchstauglichkeit führen können, erkannt und beseitigt werden können. Der gewählte Prüfansatz muss zur Erkennung von Lücken oder systematischen Fehlern geeignet sein.