Quartier "Brohl Wellpappe" Ahrbrück, Exposé zur Konzeptvergabe der Baufelder W2a-f und W3a-b

Deadline:8 Jun 2026, 21:59

Tender information
Germany
Type
Contract
Procedure
Negotiated with a call for competition
Ref. number
1133-0001#2021/0011-0301 382
Hinweis: Entgegen der Angabe im Kopf des Formulars handelt es sich vorliegend nicht um ein Vergabeverfahren nach der VgV bzw. der Richtlinie 2014/24/EU. Es wird kein öffentlicher Auftrag vergeben, sondern die Veräußerung von Grundstücken in einem Konzeptvergabeverfahren bekannt gemacht. Die Wahl des Formulars ist rein technisch bedingt. Quartier "Brohl Wellpappe" Ahrbrück, Exposé zur Konzeptvergabe der Baufelder W2a-f und W3a-b

W2a

Die Ortsgemeinde Ahrbrück steht seit der Flutkatastrophe im Juli 2021 vor erheblichen Herausforderungen der Orts- und Wohnraumentwicklung. Durch die massiven Zerstörungen im Ahrtal gingen in weiten Teilen Infrastruktur, Häuser und Wohnungen verloren. Dar-aus entstand nicht nur ein kurzfristiger Bedarf an Ersatzwohnraum, sondern zugleich die Aufgabe, der Gemeinde und der Region eine langfristige Entwicklungsperspektive zu eröffnen. Vor diesem Hintergrund wurde die Konversion des ehemaligen Geländes der Firma Brohl Wellpappe als zentrale Entwicklungsmaßnahme angestoßen. Der Eigentümer war bereit, die Hauptflächen an die Gemeinde abzugeben; dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, ein bisher gewerblich geprägtes Areal in ein neues Quartier zu transformieren. Insgesamt werden auf dem Gelände rund 65.000 m² für eine neue Entwicklung nutzbar, wobei Teilflächen bereits kurzfristig aktivierbar waren. Die Konversion soll zeigen, wie durch Flächenreaktivierung und die Vermeidung von Brachflächen neue kommunale Entwicklungsperspektiven geschaffen werden können. Die Entwicklung des Quartiers geht dabei bewusst über eine reine Wohnraumbereitstellung hinaus. Ziel ist ein qualitätsvolles, zukunftsfähiges und gemischt genutztes Quartier, das Wohnen, soziale Infrastruktur, Freiraum, Gemeinbedarf sowie wohnverträgliche ergänzende Nutzungen sinnvoll miteinander verbindet. Das übergeordnete Leitbild lautet dabei "urbanes Leben mit ländlichem Charakter". Gemeint ist damit ein Quartier, das einerseits eine gewisse bauliche Dichte, gemeinschaftliche Angebote, kurze Wege und belebte Räume ermöglicht, andererseits aber in Maßstab, Freiraumbezug und Gestalt an die örtliche Situation Ahrbrücks anschließt. Vorgesehen ist daher eine Mischung unterschiedlicher Wohn-formen für verschiedene Zielgruppen, darunter auch barrierefreie und seniorengerechte Angebote, kombiniert mit öffentlichen und halböffentlichen Freiräumen, einem Quartiers-platz, sozialer Infrastruktur sowie ergänzenden Dienstleistungen und wohnverträglichem Kleingewerbe. Südlich der Kesselinger Straße sollen auf den zentralen Flächen insbesondere Miet- und Eigentumswohnungen entstehen, während in anderen Bereichen kleinteiligere Wohnformen vorgesehen sind. Für das Konzeptvergabeverfahren bedeutet dies, dass nicht allein der Kaufpreis maßgeblich ist, sondern vor allem die Qualität des eingereichten Konzepts. Gesucht werden Entwicklungsideen, die die städtebaulichen, architektonischen, freiräumlichen, sozialen und ökologischen Zielsetzungen der Ortsgemeinde überzeugend aufnehmen und zugleich eine zügige sowie wirtschaftlich tragfähige Realisierung erwarten lassen. Das Verfahren ist deshalb so angelegt, dass die einzelnen Baufelder als eigenständige Vergabelose angeboten werden, um sowohl kleineren als auch größeren Akteur:innen eine Teilnahme zu ermöglichen. Gleichzeitig soll das Verfahren einen Beitrag dazu leisten, ein abgestimmtes Gesamtquartier mit hoher städtebaulicher Qualität, lebendigen Erdgeschosszonen an geeigneten Stellen, vielfältigen Wohnangeboten und einer dauerhaften Einbindung in die Gesamtortsentwicklung von Ahrbrück zu sichern. Gegenstand des Konzeptvergabeverfahrens sind im ersten Entwicklungsabschnitt der Konversionsmaßnahme "Brohl Wellpappe" die Baufelder W2a bis W2f sowie W3a und W3b. Jedes Baufeld wird als eigenständiges Vergabelos angeboten. Eine Bewerbung auf mehrere Lose ist möglich. In diesem Fall ist jedoch für jedes Los eine gesonderte und vollständig eigenständige Bewerbung mit allen jeweils geforderten Unterlagen einzureichen. Die einzelnen Vergabelose umfassen folgende Grundstücksgrößen und Mindestkaufpreise (diese verstehen sich als vollerschlossen): - Los W2a: ca. 2.835 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2b: ca. 1.635 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2c: ca. 1.520 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2d: ca. 720 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W2e: ca. 1.920 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W2f: ca. 1.345 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W3a: ca. 2.280 m², Mindestkaufpreis 140,00 EUR/m² - Los W3b: ca. 3.905 m², Mindestkaufpreis 140,00 EUR/m² Das Baufeld W3a besteht jeweils aus zwei Teilgrundstücken, die zusammen jeweils ein Los bilden und gemeinsam zu entwickeln sind. Das gleiche gilt für das Baufeld W3b. Der jeweils festgesetzte Mindestkaufpreis ist im Teilnahmewettbewerb verbindlich zu bestätigen. Im Hauptverfahren ist ergänzend eine Finanzierungsbestätigung über den angebotenen Kaufpreis vorzulegen. Weiterführende inhaltliche Informationen zu den einzelnen Baufeldern, zu ihrer Lage im Quartier sowie zu den jeweiligen Entwicklungsschwerpunkten enthält ergänzend die Projektbroschüre in Anlage 1. Dort werden die Baufelder und ihre Einordnung in das städtebauliche Gesamtkonzept vertiefend erläutert.

W2b

Die Ortsgemeinde Ahrbrück steht seit der Flutkatastrophe im Juli 2021 vor erheblichen Herausforderungen der Orts- und Wohnraumentwicklung. Durch die massiven Zerstörungen im Ahrtal gingen in weiten Teilen Infrastruktur, Häuser und Wohnungen verloren. Dar-aus entstand nicht nur ein kurzfristiger Bedarf an Ersatzwohnraum, sondern zugleich die Aufgabe, der Gemeinde und der Region eine langfristige Entwicklungsperspektive zu eröffnen. Vor diesem Hintergrund wurde die Konversion des ehemaligen Geländes der Firma Brohl Wellpappe als zentrale Entwicklungsmaßnahme angestoßen. Der Eigentümer war bereit, die Hauptflächen an die Gemeinde abzugeben; dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, ein bisher gewerblich geprägtes Areal in ein neues Quartier zu transformieren. Insgesamt werden auf dem Gelände rund 65.000 m² für eine neue Entwicklung nutzbar, wobei Teilflächen bereits kurzfristig aktivierbar waren. Die Konversion soll zeigen, wie durch Flächenreaktivierung und die Vermeidung von Brachflächen neue kommunale Entwicklungsperspektiven geschaffen werden können. Die Entwicklung des Quartiers geht dabei bewusst über eine reine Wohnraumbereitstellung hinaus. Ziel ist ein qualitätsvolles, zukunftsfähiges und gemischt genutztes Quartier, das Wohnen, soziale Infrastruktur, Freiraum, Gemeinbedarf sowie wohnverträgliche ergänzende Nutzungen sinnvoll miteinander verbindet. Das übergeordnete Leitbild lautet dabei "urbanes Leben mit ländlichem Charakter". Gemeint ist damit ein Quartier, das einerseits eine gewisse bauliche Dichte, gemeinschaftliche Angebote, kurze Wege und belebte Räume ermöglicht, andererseits aber in Maßstab, Freiraumbezug und Gestalt an die örtliche Situation Ahrbrücks anschließt. Vorgesehen ist daher eine Mischung unterschiedlicher Wohn-formen für verschiedene Zielgruppen, darunter auch barrierefreie und seniorengerechte Angebote, kombiniert mit öffentlichen und halböffentlichen Freiräumen, einem Quartiers-platz, sozialer Infrastruktur sowie ergänzenden Dienstleistungen und wohnverträglichem Kleingewerbe. Südlich der Kesselinger Straße sollen auf den zentralen Flächen insbesondere Miet- und Eigentumswohnungen entstehen, während in anderen Bereichen kleinteiligere Wohnformen vorgesehen sind. Für das Konzeptvergabeverfahren bedeutet dies, dass nicht allein der Kaufpreis maßgeblich ist, sondern vor allem die Qualität des eingereichten Konzepts. Gesucht werden Entwicklungsideen, die die städtebaulichen, architektonischen, freiräumlichen, sozialen und ökologischen Zielsetzungen der Ortsgemeinde überzeugend aufnehmen und zugleich eine zügige sowie wirtschaftlich tragfähige Realisierung erwarten lassen. Das Verfahren ist deshalb so angelegt, dass die einzelnen Baufelder als eigenständige Vergabelose angeboten werden, um sowohl kleineren als auch größeren Akteur:innen eine Teilnahme zu ermöglichen. Gleichzeitig soll das Verfahren einen Beitrag dazu leisten, ein abgestimmtes Gesamtquartier mit hoher städtebaulicher Qualität, lebendigen Erdgeschosszonen an geeigneten Stellen, vielfältigen Wohnangeboten und einer dauerhaften Einbindung in die Gesamtortsentwicklung von Ahrbrück zu sichern. Gegenstand des Konzeptvergabeverfahrens sind im ersten Entwicklungsabschnitt der Konversionsmaßnahme "Brohl Wellpappe" die Baufelder W2a bis W2f sowie W3a und W3b. Jedes Baufeld wird als eigenständiges Vergabelos angeboten. Eine Bewerbung auf mehrere Lose ist möglich. In diesem Fall ist jedoch für jedes Los eine gesonderte und vollständig eigenständige Bewerbung mit allen jeweils geforderten Unterlagen einzureichen. Die einzelnen Vergabelose umfassen folgende Grundstücksgrößen und Mindestkaufpreise (diese verstehen sich als vollerschlossen): - Los W2a: ca. 2.835 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2b: ca. 1.635 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2c: ca. 1.520 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2d: ca. 720 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W2e: ca. 1.920 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W2f: ca. 1.345 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W3a: ca. 2.280 m², Mindestkaufpreis 140,00 EUR/m² - Los W3b: ca. 3.905 m², Mindestkaufpreis 140,00 EUR/m² Das Baufeld W3a besteht jeweils aus zwei Teilgrundstücken, die zusammen jeweils ein Los bilden und gemeinsam zu entwickeln sind. Das gleiche gilt für das Baufeld W3b. Der jeweils festgesetzte Mindestkaufpreis ist im Teilnahmewettbewerb verbindlich zu bestätigen. Im Hauptverfahren ist ergänzend eine Finanzierungsbestätigung über den angebotenen Kaufpreis vorzulegen. Weiterführende inhaltliche Informationen zu den einzelnen Baufeldern, zu ihrer Lage im Quartier sowie zu den jeweiligen Entwicklungsschwerpunkten enthält ergänzend die Projektbroschüre in Anlage 1. Dort werden die Baufelder und ihre Einordnung in das städtebauliche Gesamtkonzept vertiefend erläutert.

W2c

Die Ortsgemeinde Ahrbrück steht seit der Flutkatastrophe im Juli 2021 vor erheblichen Herausforderungen der Orts- und Wohnraumentwicklung. Durch die massiven Zerstörungen im Ahrtal gingen in weiten Teilen Infrastruktur, Häuser und Wohnungen verloren. Dar-aus entstand nicht nur ein kurzfristiger Bedarf an Ersatzwohnraum, sondern zugleich die Aufgabe, der Gemeinde und der Region eine langfristige Entwicklungsperspektive zu eröffnen. Vor diesem Hintergrund wurde die Konversion des ehemaligen Geländes der Firma Brohl Wellpappe als zentrale Entwicklungsmaßnahme angestoßen. Der Eigentümer war bereit, die Hauptflächen an die Gemeinde abzugeben; dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, ein bisher gewerblich geprägtes Areal in ein neues Quartier zu transformieren. Insgesamt werden auf dem Gelände rund 65.000 m² für eine neue Entwicklung nutzbar, wobei Teilflächen bereits kurzfristig aktivierbar waren. Die Konversion soll zeigen, wie durch Flächenreaktivierung und die Vermeidung von Brachflächen neue kommunale Entwicklungsperspektiven geschaffen werden können. Die Entwicklung des Quartiers geht dabei bewusst über eine reine Wohnraumbereitstellung hinaus. Ziel ist ein qualitätsvolles, zukunftsfähiges und gemischt genutztes Quartier, das Wohnen, soziale Infrastruktur, Freiraum, Gemeinbedarf sowie wohnverträgliche ergänzende Nutzungen sinnvoll miteinander verbindet. Das übergeordnete Leitbild lautet dabei "urbanes Leben mit ländlichem Charakter". Gemeint ist damit ein Quartier, das einerseits eine gewisse bauliche Dichte, gemeinschaftliche Angebote, kurze Wege und belebte Räume ermöglicht, andererseits aber in Maßstab, Freiraumbezug und Gestalt an die örtliche Situation Ahrbrücks anschließt. Vorgesehen ist daher eine Mischung unterschiedlicher Wohn-formen für verschiedene Zielgruppen, darunter auch barrierefreie und seniorengerechte Angebote, kombiniert mit öffentlichen und halböffentlichen Freiräumen, einem Quartiers-platz, sozialer Infrastruktur sowie ergänzenden Dienstleistungen und wohnverträglichem Kleingewerbe. Südlich der Kesselinger Straße sollen auf den zentralen Flächen insbesondere Miet- und Eigentumswohnungen entstehen, während in anderen Bereichen kleinteiligere Wohnformen vorgesehen sind. Für das Konzeptvergabeverfahren bedeutet dies, dass nicht allein der Kaufpreis maßgeblich ist, sondern vor allem die Qualität des eingereichten Konzepts. Gesucht werden Entwicklungsideen, die die städtebaulichen, architektonischen, freiräumlichen, sozialen und ökologischen Zielsetzungen der Ortsgemeinde überzeugend aufnehmen und zugleich eine zügige sowie wirtschaftlich tragfähige Realisierung erwarten lassen. Das Verfahren ist deshalb so angelegt, dass die einzelnen Baufelder als eigenständige Vergabelose angeboten werden, um sowohl kleineren als auch größeren Akteur:innen eine Teilnahme zu ermöglichen. Gleichzeitig soll das Verfahren einen Beitrag dazu leisten, ein abgestimmtes Gesamtquartier mit hoher städtebaulicher Qualität, lebendigen Erdgeschosszonen an geeigneten Stellen, vielfältigen Wohnangeboten und einer dauerhaften Einbindung in die Gesamtortsentwicklung von Ahrbrück zu sichern. Gegenstand des Konzeptvergabeverfahrens sind im ersten Entwicklungsabschnitt der Konversionsmaßnahme "Brohl Wellpappe" die Baufelder W2a bis W2f sowie W3a und W3b. Jedes Baufeld wird als eigenständiges Vergabelos angeboten. Eine Bewerbung auf mehrere Lose ist möglich. In diesem Fall ist jedoch für jedes Los eine gesonderte und vollständig eigenständige Bewerbung mit allen jeweils geforderten Unterlagen einzureichen. Die einzelnen Vergabelose umfassen folgende Grundstücksgrößen und Mindestkaufpreise (diese verstehen sich als vollerschlossen): - Los W2a: ca. 2.835 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2b: ca. 1.635 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2c: ca. 1.520 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2d: ca. 720 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W2e: ca. 1.920 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W2f: ca. 1.345 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W3a: ca. 2.280 m², Mindestkaufpreis 140,00 EUR/m² - Los W3b: ca. 3.905 m², Mindestkaufpreis 140,00 EUR/m² Das Baufeld W3a besteht jeweils aus zwei Teilgrundstücken, die zusammen jeweils ein Los bilden und gemeinsam zu entwickeln sind. Das gleiche gilt für das Baufeld W3b. Der jeweils festgesetzte Mindestkaufpreis ist im Teilnahmewettbewerb verbindlich zu bestätigen. Im Hauptverfahren ist ergänzend eine Finanzierungsbestätigung über den angebotenen Kaufpreis vorzulegen. Weiterführende inhaltliche Informationen zu den einzelnen Baufeldern, zu ihrer Lage im Quartier sowie zu den jeweiligen Entwicklungsschwerpunkten enthält ergänzend die Projektbroschüre in Anlage 1. Dort werden die Baufelder und ihre Einordnung in das städtebauliche Gesamtkonzept vertiefend erläutert.

W2d

Die Ortsgemeinde Ahrbrück steht seit der Flutkatastrophe im Juli 2021 vor erheblichen Herausforderungen der Orts- und Wohnraumentwicklung. Durch die massiven Zerstörungen im Ahrtal gingen in weiten Teilen Infrastruktur, Häuser und Wohnungen verloren. Dar-aus entstand nicht nur ein kurzfristiger Bedarf an Ersatzwohnraum, sondern zugleich die Aufgabe, der Gemeinde und der Region eine langfristige Entwicklungsperspektive zu eröffnen. Vor diesem Hintergrund wurde die Konversion des ehemaligen Geländes der Firma Brohl Wellpappe als zentrale Entwicklungsmaßnahme angestoßen. Der Eigentümer war bereit, die Hauptflächen an die Gemeinde abzugeben; dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, ein bisher gewerblich geprägtes Areal in ein neues Quartier zu transformieren. Insgesamt werden auf dem Gelände rund 65.000 m² für eine neue Entwicklung nutzbar, wobei Teilflächen bereits kurzfristig aktivierbar waren. Die Konversion soll zeigen, wie durch Flächenreaktivierung und die Vermeidung von Brachflächen neue kommunale Entwicklungsperspektiven geschaffen werden können. Die Entwicklung des Quartiers geht dabei bewusst über eine reine Wohnraumbereitstellung hinaus. Ziel ist ein qualitätsvolles, zukunftsfähiges und gemischt genutztes Quartier, das Wohnen, soziale Infrastruktur, Freiraum, Gemeinbedarf sowie wohnverträgliche ergänzende Nutzungen sinnvoll miteinander verbindet. Das übergeordnete Leitbild lautet dabei "urbanes Leben mit ländlichem Charakter". Gemeint ist damit ein Quartier, das einerseits eine gewisse bauliche Dichte, gemeinschaftliche Angebote, kurze Wege und belebte Räume ermöglicht, andererseits aber in Maßstab, Freiraumbezug und Gestalt an die örtliche Situation Ahrbrücks anschließt. Vorgesehen ist daher eine Mischung unterschiedlicher Wohn-formen für verschiedene Zielgruppen, darunter auch barrierefreie und seniorengerechte Angebote, kombiniert mit öffentlichen und halböffentlichen Freiräumen, einem Quartiers-platz, sozialer Infrastruktur sowie ergänzenden Dienstleistungen und wohnverträglichem Kleingewerbe. Südlich der Kesselinger Straße sollen auf den zentralen Flächen insbesondere Miet- und Eigentumswohnungen entstehen, während in anderen Bereichen kleinteiligere Wohnformen vorgesehen sind. Für das Konzeptvergabeverfahren bedeutet dies, dass nicht allein der Kaufpreis maßgeblich ist, sondern vor allem die Qualität des eingereichten Konzepts. Gesucht werden Entwicklungsideen, die die städtebaulichen, architektonischen, freiräumlichen, sozialen und ökologischen Zielsetzungen der Ortsgemeinde überzeugend aufnehmen und zugleich eine zügige sowie wirtschaftlich tragfähige Realisierung erwarten lassen. Das Verfahren ist deshalb so angelegt, dass die einzelnen Baufelder als eigenständige Vergabelose angeboten werden, um sowohl kleineren als auch größeren Akteur:innen eine Teilnahme zu ermöglichen. Gleichzeitig soll das Verfahren einen Beitrag dazu leisten, ein abgestimmtes Gesamtquartier mit hoher städtebaulicher Qualität, lebendigen Erdgeschosszonen an geeigneten Stellen, vielfältigen Wohnangeboten und einer dauerhaften Einbindung in die Gesamtortsentwicklung von Ahrbrück zu sichern. Gegenstand des Konzeptvergabeverfahrens sind im ersten Entwicklungsabschnitt der Konversionsmaßnahme "Brohl Wellpappe" die Baufelder W2a bis W2f sowie W3a und W3b. Jedes Baufeld wird als eigenständiges Vergabelos angeboten. Eine Bewerbung auf mehrere Lose ist möglich. In diesem Fall ist jedoch für jedes Los eine gesonderte und vollständig eigenständige Bewerbung mit allen jeweils geforderten Unterlagen einzureichen. Die einzelnen Vergabelose umfassen folgende Grundstücksgrößen und Mindestkaufpreise (diese verstehen sich als vollerschlossen): - Los W2a: ca. 2.835 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2b: ca. 1.635 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2c: ca. 1.520 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2d: ca. 720 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W2e: ca. 1.920 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W2f: ca. 1.345 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W3a: ca. 2.280 m², Mindestkaufpreis 140,00 EUR/m² - Los W3b: ca. 3.905 m², Mindestkaufpreis 140,00 EUR/m² Das Baufeld W3a besteht jeweils aus zwei Teilgrundstücken, die zusammen jeweils ein Los bilden und gemeinsam zu entwickeln sind. Das gleiche gilt für das Baufeld W3b. Der jeweils festgesetzte Mindestkaufpreis ist im Teilnahmewettbewerb verbindlich zu bestätigen. Im Hauptverfahren ist ergänzend eine Finanzierungsbestätigung über den angebotenen Kaufpreis vorzulegen. Weiterführende inhaltliche Informationen zu den einzelnen Baufeldern, zu ihrer Lage im Quartier sowie zu den jeweiligen Entwicklungsschwerpunkten enthält ergänzend die Projektbroschüre in Anlage 1. Dort werden die Baufelder und ihre Einordnung in das städtebauliche Gesamtkonzept vertiefend erläutert.

W2e

Die Ortsgemeinde Ahrbrück steht seit der Flutkatastrophe im Juli 2021 vor erheblichen Herausforderungen der Orts- und Wohnraumentwicklung. Durch die massiven Zerstörungen im Ahrtal gingen in weiten Teilen Infrastruktur, Häuser und Wohnungen verloren. Dar-aus entstand nicht nur ein kurzfristiger Bedarf an Ersatzwohnraum, sondern zugleich die Aufgabe, der Gemeinde und der Region eine langfristige Entwicklungsperspektive zu eröffnen. Vor diesem Hintergrund wurde die Konversion des ehemaligen Geländes der Firma Brohl Wellpappe als zentrale Entwicklungsmaßnahme angestoßen. Der Eigentümer war bereit, die Hauptflächen an die Gemeinde abzugeben; dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, ein bisher gewerblich geprägtes Areal in ein neues Quartier zu transformieren. Insgesamt werden auf dem Gelände rund 65.000 m² für eine neue Entwicklung nutzbar, wobei Teilflächen bereits kurzfristig aktivierbar waren. Die Konversion soll zeigen, wie durch Flächenreaktivierung und die Vermeidung von Brachflächen neue kommunale Entwicklungsperspektiven geschaffen werden können. Die Entwicklung des Quartiers geht dabei bewusst über eine reine Wohnraumbereitstellung hinaus. Ziel ist ein qualitätsvolles, zukunftsfähiges und gemischt genutztes Quartier, das Wohnen, soziale Infrastruktur, Freiraum, Gemeinbedarf sowie wohnverträgliche ergänzende Nutzungen sinnvoll miteinander verbindet. Das übergeordnete Leitbild lautet dabei "urbanes Leben mit ländlichem Charakter". Gemeint ist damit ein Quartier, das einerseits eine gewisse bauliche Dichte, gemeinschaftliche Angebote, kurze Wege und belebte Räume ermöglicht, andererseits aber in Maßstab, Freiraumbezug und Gestalt an die örtliche Situation Ahrbrücks anschließt. Vorgesehen ist daher eine Mischung unterschiedlicher Wohn-formen für verschiedene Zielgruppen, darunter auch barrierefreie und seniorengerechte Angebote, kombiniert mit öffentlichen und halböffentlichen Freiräumen, einem Quartiers-platz, sozialer Infrastruktur sowie ergänzenden Dienstleistungen und wohnverträglichem Kleingewerbe. Südlich der Kesselinger Straße sollen auf den zentralen Flächen insbesondere Miet- und Eigentumswohnungen entstehen, während in anderen Bereichen kleinteiligere Wohnformen vorgesehen sind. Für das Konzeptvergabeverfahren bedeutet dies, dass nicht allein der Kaufpreis maßgeblich ist, sondern vor allem die Qualität des eingereichten Konzepts. Gesucht werden Entwicklungsideen, die die städtebaulichen, architektonischen, freiräumlichen, sozialen und ökologischen Zielsetzungen der Ortsgemeinde überzeugend aufnehmen und zugleich eine zügige sowie wirtschaftlich tragfähige Realisierung erwarten lassen. Das Verfahren ist deshalb so angelegt, dass die einzelnen Baufelder als eigenständige Vergabelose angeboten werden, um sowohl kleineren als auch größeren Akteur:innen eine Teilnahme zu ermöglichen. Gleichzeitig soll das Verfahren einen Beitrag dazu leisten, ein abgestimmtes Gesamtquartier mit hoher städtebaulicher Qualität, lebendigen Erdgeschosszonen an geeigneten Stellen, vielfältigen Wohnangeboten und einer dauerhaften Einbindung in die Gesamtortsentwicklung von Ahrbrück zu sichern. Gegenstand des Konzeptvergabeverfahrens sind im ersten Entwicklungsabschnitt der Konversionsmaßnahme "Brohl Wellpappe" die Baufelder W2a bis W2f sowie W3a und W3b. Jedes Baufeld wird als eigenständiges Vergabelos angeboten. Eine Bewerbung auf mehrere Lose ist möglich. In diesem Fall ist jedoch für jedes Los eine gesonderte und vollständig eigenständige Bewerbung mit allen jeweils geforderten Unterlagen einzureichen. Die einzelnen Vergabelose umfassen folgende Grundstücksgrößen und Mindestkaufpreise (diese verstehen sich als vollerschlossen): - Los W2a: ca. 2.835 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2b: ca. 1.635 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2c: ca. 1.520 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2d: ca. 720 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W2e: ca. 1.920 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W2f: ca. 1.345 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W3a: ca. 2.280 m², Mindestkaufpreis 140,00 EUR/m² - Los W3b: ca. 3.905 m², Mindestkaufpreis 140,00 EUR/m² Das Baufeld W3a besteht jeweils aus zwei Teilgrundstücken, die zusammen jeweils ein Los bilden und gemeinsam zu entwickeln sind. Das gleiche gilt für das Baufeld W3b. Der jeweils festgesetzte Mindestkaufpreis ist im Teilnahmewettbewerb verbindlich zu bestätigen. Im Hauptverfahren ist ergänzend eine Finanzierungsbestätigung über den angebotenen Kaufpreis vorzulegen. Weiterführende inhaltliche Informationen zu den einzelnen Baufeldern, zu ihrer Lage im Quartier sowie zu den jeweiligen Entwicklungsschwerpunkten enthält ergänzend die Projektbroschüre in Anlage 1. Dort werden die Baufelder und ihre Einordnung in das städtebauliche Gesamtkonzept vertiefend erläutert.

W2f

Die Ortsgemeinde Ahrbrück steht seit der Flutkatastrophe im Juli 2021 vor erheblichen Herausforderungen der Orts- und Wohnraumentwicklung. Durch die massiven Zerstörungen im Ahrtal gingen in weiten Teilen Infrastruktur, Häuser und Wohnungen verloren. Dar-aus entstand nicht nur ein kurzfristiger Bedarf an Ersatzwohnraum, sondern zugleich die Aufgabe, der Gemeinde und der Region eine langfristige Entwicklungsperspektive zu eröffnen. Vor diesem Hintergrund wurde die Konversion des ehemaligen Geländes der Firma Brohl Wellpappe als zentrale Entwicklungsmaßnahme angestoßen. Der Eigentümer war bereit, die Hauptflächen an die Gemeinde abzugeben; dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, ein bisher gewerblich geprägtes Areal in ein neues Quartier zu transformieren. Insgesamt werden auf dem Gelände rund 65.000 m² für eine neue Entwicklung nutzbar, wobei Teilflächen bereits kurzfristig aktivierbar waren. Die Konversion soll zeigen, wie durch Flächenreaktivierung und die Vermeidung von Brachflächen neue kommunale Entwicklungsperspektiven geschaffen werden können. Die Entwicklung des Quartiers geht dabei bewusst über eine reine Wohnraumbereitstellung hinaus. Ziel ist ein qualitätsvolles, zukunftsfähiges und gemischt genutztes Quartier, das Wohnen, soziale Infrastruktur, Freiraum, Gemeinbedarf sowie wohnverträgliche ergänzende Nutzungen sinnvoll miteinander verbindet. Das übergeordnete Leitbild lautet dabei "urbanes Leben mit ländlichem Charakter". Gemeint ist damit ein Quartier, das einerseits eine gewisse bauliche Dichte, gemeinschaftliche Angebote, kurze Wege und belebte Räume ermöglicht, andererseits aber in Maßstab, Freiraumbezug und Gestalt an die örtliche Situation Ahrbrücks anschließt. Vorgesehen ist daher eine Mischung unterschiedlicher Wohn-formen für verschiedene Zielgruppen, darunter auch barrierefreie und seniorengerechte Angebote, kombiniert mit öffentlichen und halböffentlichen Freiräumen, einem Quartiers-platz, sozialer Infrastruktur sowie ergänzenden Dienstleistungen und wohnverträglichem Kleingewerbe. Südlich der Kesselinger Straße sollen auf den zentralen Flächen insbesondere Miet- und Eigentumswohnungen entstehen, während in anderen Bereichen kleinteiligere Wohnformen vorgesehen sind. Für das Konzeptvergabeverfahren bedeutet dies, dass nicht allein der Kaufpreis maßgeblich ist, sondern vor allem die Qualität des eingereichten Konzepts. Gesucht werden Entwicklungsideen, die die städtebaulichen, architektonischen, freiräumlichen, sozialen und ökologischen Zielsetzungen der Ortsgemeinde überzeugend aufnehmen und zugleich eine zügige sowie wirtschaftlich tragfähige Realisierung erwarten lassen. Das Verfahren ist deshalb so angelegt, dass die einzelnen Baufelder als eigenständige Vergabelose angeboten werden, um sowohl kleineren als auch größeren Akteur:innen eine Teilnahme zu ermöglichen. Gleichzeitig soll das Verfahren einen Beitrag dazu leisten, ein abgestimmtes Gesamtquartier mit hoher städtebaulicher Qualität, lebendigen Erdgeschosszonen an geeigneten Stellen, vielfältigen Wohnangeboten und einer dauerhaften Einbindung in die Gesamtortsentwicklung von Ahrbrück zu sichern. Gegenstand des Konzeptvergabeverfahrens sind im ersten Entwicklungsabschnitt der Konversionsmaßnahme "Brohl Wellpappe" die Baufelder W2a bis W2f sowie W3a und W3b. Jedes Baufeld wird als eigenständiges Vergabelos angeboten. Eine Bewerbung auf mehrere Lose ist möglich. In diesem Fall ist jedoch für jedes Los eine gesonderte und vollständig eigenständige Bewerbung mit allen jeweils geforderten Unterlagen einzureichen. Die einzelnen Vergabelose umfassen folgende Grundstücksgrößen und Mindestkaufpreise (diese verstehen sich als vollerschlossen): - Los W2a: ca. 2.835 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2b: ca. 1.635 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2c: ca. 1.520 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2d: ca. 720 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W2e: ca. 1.920 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W2f: ca. 1.345 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W3a: ca. 2.280 m², Mindestkaufpreis 140,00 EUR/m² - Los W3b: ca. 3.905 m², Mindestkaufpreis 140,00 EUR/m² Das Baufeld W3a besteht jeweils aus zwei Teilgrundstücken, die zusammen jeweils ein Los bilden und gemeinsam zu entwickeln sind. Das gleiche gilt für das Baufeld W3b. Der jeweils festgesetzte Mindestkaufpreis ist im Teilnahmewettbewerb verbindlich zu bestätigen. Im Hauptverfahren ist ergänzend eine Finanzierungsbestätigung über den angebotenen Kaufpreis vorzulegen. Weiterführende inhaltliche Informationen zu den einzelnen Baufeldern, zu ihrer Lage im Quartier sowie zu den jeweiligen Entwicklungsschwerpunkten enthält ergänzend die Projektbroschüre in Anlage 1. Dort werden die Baufelder und ihre Einordnung in das städtebauliche Gesamtkonzept vertiefend erläutert.

W3a

Die Ortsgemeinde Ahrbrück steht seit der Flutkatastrophe im Juli 2021 vor erheblichen Herausforderungen der Orts- und Wohnraumentwicklung. Durch die massiven Zerstörungen im Ahrtal gingen in weiten Teilen Infrastruktur, Häuser und Wohnungen verloren. Dar-aus entstand nicht nur ein kurzfristiger Bedarf an Ersatzwohnraum, sondern zugleich die Aufgabe, der Gemeinde und der Region eine langfristige Entwicklungsperspektive zu eröffnen. Vor diesem Hintergrund wurde die Konversion des ehemaligen Geländes der Firma Brohl Wellpappe als zentrale Entwicklungsmaßnahme angestoßen. Der Eigentümer war bereit, die Hauptflächen an die Gemeinde abzugeben; dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, ein bisher gewerblich geprägtes Areal in ein neues Quartier zu transformieren. Insgesamt werden auf dem Gelände rund 65.000 m² für eine neue Entwicklung nutzbar, wobei Teilflächen bereits kurzfristig aktivierbar waren. Die Konversion soll zeigen, wie durch Flächenreaktivierung und die Vermeidung von Brachflächen neue kommunale Entwicklungsperspektiven geschaffen werden können. Die Entwicklung des Quartiers geht dabei bewusst über eine reine Wohnraumbereitstellung hinaus. Ziel ist ein qualitätsvolles, zukunftsfähiges und gemischt genutztes Quartier, das Wohnen, soziale Infrastruktur, Freiraum, Gemeinbedarf sowie wohnverträgliche ergänzende Nutzungen sinnvoll miteinander verbindet. Das übergeordnete Leitbild lautet dabei "urbanes Leben mit ländlichem Charakter". Gemeint ist damit ein Quartier, das einerseits eine gewisse bauliche Dichte, gemeinschaftliche Angebote, kurze Wege und belebte Räume ermöglicht, andererseits aber in Maßstab, Freiraumbezug und Gestalt an die örtliche Situation Ahrbrücks anschließt. Vorgesehen ist daher eine Mischung unterschiedlicher Wohn-formen für verschiedene Zielgruppen, darunter auch barrierefreie und seniorengerechte Angebote, kombiniert mit öffentlichen und halböffentlichen Freiräumen, einem Quartiers-platz, sozialer Infrastruktur sowie ergänzenden Dienstleistungen und wohnverträglichem Kleingewerbe. Südlich der Kesselinger Straße sollen auf den zentralen Flächen insbesondere Miet- und Eigentumswohnungen entstehen, während in anderen Bereichen kleinteiligere Wohnformen vorgesehen sind. Für das Konzeptvergabeverfahren bedeutet dies, dass nicht allein der Kaufpreis maßgeblich ist, sondern vor allem die Qualität des eingereichten Konzepts. Gesucht werden Entwicklungsideen, die die städtebaulichen, architektonischen, freiräumlichen, sozialen und ökologischen Zielsetzungen der Ortsgemeinde überzeugend aufnehmen und zugleich eine zügige sowie wirtschaftlich tragfähige Realisierung erwarten lassen. Das Verfahren ist deshalb so angelegt, dass die einzelnen Baufelder als eigenständige Vergabelose angeboten werden, um sowohl kleineren als auch größeren Akteur:innen eine Teilnahme zu ermöglichen. Gleichzeitig soll das Verfahren einen Beitrag dazu leisten, ein abgestimmtes Gesamtquartier mit hoher städtebaulicher Qualität, lebendigen Erdgeschosszonen an geeigneten Stellen, vielfältigen Wohnangeboten und einer dauerhaften Einbindung in die Gesamtortsentwicklung von Ahrbrück zu sichern. Gegenstand des Konzeptvergabeverfahrens sind im ersten Entwicklungsabschnitt der Konversionsmaßnahme "Brohl Wellpappe" die Baufelder W2a bis W2f sowie W3a und W3b. Jedes Baufeld wird als eigenständiges Vergabelos angeboten. Eine Bewerbung auf mehrere Lose ist möglich. In diesem Fall ist jedoch für jedes Los eine gesonderte und vollständig eigenständige Bewerbung mit allen jeweils geforderten Unterlagen einzureichen. Die einzelnen Vergabelose umfassen folgende Grundstücksgrößen und Mindestkaufpreise (diese verstehen sich als vollerschlossen): - Los W2a: ca. 2.835 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2b: ca. 1.635 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2c: ca. 1.520 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2d: ca. 720 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W2e: ca. 1.920 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W2f: ca. 1.345 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W3a: ca. 2.280 m², Mindestkaufpreis 140,00 EUR/m² - Los W3b: ca. 3.905 m², Mindestkaufpreis 140,00 EUR/m² Das Baufeld W3a besteht jeweils aus zwei Teilgrundstücken, die zusammen jeweils ein Los bilden und gemeinsam zu entwickeln sind. Das gleiche gilt für das Baufeld W3b. Der jeweils festgesetzte Mindestkaufpreis ist im Teilnahmewettbewerb verbindlich zu bestätigen. Im Hauptverfahren ist ergänzend eine Finanzierungsbestätigung über den angebotenen Kaufpreis vorzulegen. Weiterführende inhaltliche Informationen zu den einzelnen Baufeldern, zu ihrer Lage im Quartier sowie zu den jeweiligen Entwicklungsschwerpunkten enthält ergänzend die Projektbroschüre in Anlage 1. Dort werden die Baufelder und ihre Einordnung in das städtebauliche Gesamtkonzept vertiefend erläutert.

W3b

Die Ortsgemeinde Ahrbrück steht seit der Flutkatastrophe im Juli 2021 vor erheblichen Herausforderungen der Orts- und Wohnraumentwicklung. Durch die massiven Zerstörungen im Ahrtal gingen in weiten Teilen Infrastruktur, Häuser und Wohnungen verloren. Dar-aus entstand nicht nur ein kurzfristiger Bedarf an Ersatzwohnraum, sondern zugleich die Aufgabe, der Gemeinde und der Region eine langfristige Entwicklungsperspektive zu eröffnen. Vor diesem Hintergrund wurde die Konversion des ehemaligen Geländes der Firma Brohl Wellpappe als zentrale Entwicklungsmaßnahme angestoßen. Der Eigentümer war bereit, die Hauptflächen an die Gemeinde abzugeben; dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, ein bisher gewerblich geprägtes Areal in ein neues Quartier zu transformieren. Insgesamt werden auf dem Gelände rund 65.000 m² für eine neue Entwicklung nutzbar, wobei Teilflächen bereits kurzfristig aktivierbar waren. Die Konversion soll zeigen, wie durch Flächenreaktivierung und die Vermeidung von Brachflächen neue kommunale Entwicklungsperspektiven geschaffen werden können. Die Entwicklung des Quartiers geht dabei bewusst über eine reine Wohnraumbereitstellung hinaus. Ziel ist ein qualitätsvolles, zukunftsfähiges und gemischt genutztes Quartier, das Wohnen, soziale Infrastruktur, Freiraum, Gemeinbedarf sowie wohnverträgliche ergänzende Nutzungen sinnvoll miteinander verbindet. Das übergeordnete Leitbild lautet dabei "urbanes Leben mit ländlichem Charakter". Gemeint ist damit ein Quartier, das einerseits eine gewisse bauliche Dichte, gemeinschaftliche Angebote, kurze Wege und belebte Räume ermöglicht, andererseits aber in Maßstab, Freiraumbezug und Gestalt an die örtliche Situation Ahrbrücks anschließt. Vorgesehen ist daher eine Mischung unterschiedlicher Wohn-formen für verschiedene Zielgruppen, darunter auch barrierefreie und seniorengerechte Angebote, kombiniert mit öffentlichen und halböffentlichen Freiräumen, einem Quartiers-platz, sozialer Infrastruktur sowie ergänzenden Dienstleistungen und wohnverträglichem Kleingewerbe. Südlich der Kesselinger Straße sollen auf den zentralen Flächen insbesondere Miet- und Eigentumswohnungen entstehen, während in anderen Bereichen kleinteiligere Wohnformen vorgesehen sind. Für das Konzeptvergabeverfahren bedeutet dies, dass nicht allein der Kaufpreis maßgeblich ist, sondern vor allem die Qualität des eingereichten Konzepts. Gesucht werden Entwicklungsideen, die die städtebaulichen, architektonischen, freiräumlichen, sozialen und ökologischen Zielsetzungen der Ortsgemeinde überzeugend aufnehmen und zugleich eine zügige sowie wirtschaftlich tragfähige Realisierung erwarten lassen. Das Verfahren ist deshalb so angelegt, dass die einzelnen Baufelder als eigenständige Vergabelose angeboten werden, um sowohl kleineren als auch größeren Akteur:innen eine Teilnahme zu ermöglichen. Gleichzeitig soll das Verfahren einen Beitrag dazu leisten, ein abgestimmtes Gesamtquartier mit hoher städtebaulicher Qualität, lebendigen Erdgeschosszonen an geeigneten Stellen, vielfältigen Wohnangeboten und einer dauerhaften Einbindung in die Gesamtortsentwicklung von Ahrbrück zu sichern. Gegenstand des Konzeptvergabeverfahrens sind im ersten Entwicklungsabschnitt der Konversionsmaßnahme "Brohl Wellpappe" die Baufelder W2a bis W2f sowie W3a und W3b. Jedes Baufeld wird als eigenständiges Vergabelos angeboten. Eine Bewerbung auf mehrere Lose ist möglich. In diesem Fall ist jedoch für jedes Los eine gesonderte und vollständig eigenständige Bewerbung mit allen jeweils geforderten Unterlagen einzureichen. Die einzelnen Vergabelose umfassen folgende Grundstücksgrößen und Mindestkaufpreise (diese verstehen sich als vollerschlossen): - Los W2a: ca. 2.835 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2b: ca. 1.635 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2c: ca. 1.520 m², Mindestkaufpreis 145,00 EUR/m² - Los W2d: ca. 720 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W2e: ca. 1.920 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W2f: ca. 1.345 m², Mindestkaufpreis 165,00 EUR/m² - Los W3a: ca. 2.280 m², Mindestkaufpreis 140,00 EUR/m² - Los W3b: ca. 3.905 m², Mindestkaufpreis 140,00 EUR/m² Das Baufeld W3a besteht jeweils aus zwei Teilgrundstücken, die zusammen jeweils ein Los bilden und gemeinsam zu entwickeln sind. Das gleiche gilt für das Baufeld W3b. Der jeweils festgesetzte Mindestkaufpreis ist im Teilnahmewettbewerb verbindlich zu bestätigen. Im Hauptverfahren ist ergänzend eine Finanzierungsbestätigung über den angebotenen Kaufpreis vorzulegen. Weiterführende inhaltliche Informationen zu den einzelnen Baufeldern, zu ihrer Lage im Quartier sowie zu den jeweiligen Entwicklungsschwerpunkten enthält ergänzend die Projektbroschüre in Anlage 1. Dort werden die Baufelder und ihre Einordnung in das städtebauliche Gesamtkonzept vertiefend erläutert.

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