VgV mit Planung | Verbindungsbau | Bad Waldsee
VgV mit Planung | Verbindungsbau | Bad Waldsee
Die Große Kreisstadt Bad Waldsee beabsichtigt die Errichtung eines mehrgeschossigen Verbindungsbaus zwischen den Verwaltungsgebäuden Ravensburger Straße 1 und Ravensburger Straße 3 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Historischen Rathaus. Ziel der Maßnahme ist die Schaffung eines zentralen und klar erkennbaren Eingangsbereichs, die Verbesserung der Orientierung für Bürgerinnen und Bürger sowie die barrierefreie Erschließung aller Nutzungsebenen der beiden Verwaltungsgebäude. Darüber hinaus ist eine räumliche Optimierung der Bestandsflächen vorgesehen, die durch Umorganisationen sowie geringfügige bauliche Maßnahmen erreicht werden soll. Das Ingenieurbüro AGP aus Bad Waldsee hat 2025 eine Machbarkeitsstudie erstellt. Diese Machbarkeitsstudie wird dem VgV-Verfahren mit Planung nicht zugrunde gelegt. Die Planung hat die besondere städtebauliche und denkmalpflegerische Situation in der historischen Altstadt von Bad Waldsee zu berücksichtigen. Das Historische Rathaus (Hauptstraße 29) sowie das Gebäude Ravensburger Straße 5 sind Kulturdenkmäler. Der Neubau soll sich sensibel in das historische Stadtbild einfügen, auf eine materialgerechte und wirtschaftliche Planung soll geachtet werden. Die Freianlagen sind nicht Teil der aktuellen Planung. Die geplante Dachsanierung des Gebäudes Ravensburger Straße 1 soll optional in die Ge-samtbetrachtung einbezogen werden, wurde in den genannten Kosten noch nicht berück-sichtigt. Die Maßnahme befindet sich innerhalb eines städtebaulichen Sanierungsgebiets und soll unter Inanspruchnahme von Fördermitteln des Landes Baden-Württemberg umge-setzt werden. Die geschätzten Gesamtkosten für den Verbindungsbau belaufen sich auf ca. 1,45 Mio. € brutto, der KG 300, 400 und 700. Für die Kostengruppe 300 und 400 wird von ca. 1,2 Mio.€ brutto ausgegangen. Es kann von einer Fläche von ca. 1000m² ausgegangen werden inkl. der Umstrukturierung, die bearbeitet werden soll. Davon werden ca. 700 m² für den Umbau und die Umstrukturierung der Bestandsflächen angenommen und ca. 300m² für den Anbau. Mit der Planung soll unmittelbar nach Beauftragung begonnen werden; die Fertigstellung ist bis Mitte 2028 vorgesehen. Der Termin für die Verhandlungsgespräche wird noch mitgeteilt, geplant ist die KW 48 bzw. 49. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte 2.1. der Bekanntmachung und der angefügten Kurzinformation.