Freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil "Grüner Boulevard, Bad Mergentheim"
Freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil "Grüner Boulevard, Bad Mergentheim"
Mit dem Wettbewerb „Grüner Boulevard“ beabsichtigt die Große Kreisstadt Bad Mergentheim den östlichen Stadteingang im Bereich vom Schellenhäuschen bis zur Einmündung der Wachbacher Straße neu zu gestalten. Der Betrachtungsraum des Realisierungswettbewerbes umfasst dabei auch die Flächen vor dem Stadtkloster Maria Hilf und des südlichen Teils der Kapuzinerstraße.// Ziel des freiraumplanerischen Wettbewerbes ist es, die Igersheimer Straße und Würzburger Straße neu aufzuteilen, zu einer Grünachse mit Geh- und Radwegen umzugestalten sowie die Querung der Fahrbahn zu erleichtern. Der motorisierte und nichtmotorisierte Verkehr soll den Funktionen einer innerörtlichen Gemeindestraße entsprechend neu zoniert und der Straßenraum sinnvoll aufgewertet werden. Hierfür ist ein Gestaltungskonzept zu erarbeiten, welches Aspekte von Mobilität mit Maßnahmen der Hitzeanpassung, Wassersensibilität und Biodiversität miteinander in Einklang bringt und einen sinnvollen Umgang mit den spezifischen Anforderungen des Ortes findet. Der Kapuzinerplatz ist räumlich und gestalterisch neu zu definieren. Die geplante Umgestaltung soll städtebauliche Aufwertung und Mobilität mit einem langfristigen Mehrwert für Stadtbild und Lebensqualität verbinden.// Mit dem Ideenteil, der räumlich unmittelbar an den Realisierungsteil angrenzt, liegt ein weiterer Bearbeitungsschwerpunkt in der Erlebbarmachung Bad Mergentheimer Stadtgeschichte: der ehemaligen historischen Stadtbefestigung. Hier soll eine Fußwegverbindung vom Grünen Boulevard in die tiefergelegene Türkengasse hin zu den historischen Stadtmauerresten vorgesehen werden. Darüber hinaus sind planerische Vorschläge zur Umgestaltung der hiermit verbundenen Grünfläche zu entwickeln.// Es gilt qualitativ überzeugende und funktional tragfähige Entwürfe für die Freiraumgestaltung zu entwickeln, die das Gesamtkonzept eines funktionierenden und durchdachten Miteinanders in einem neu gestalteten Straßenraum ermöglichen. Die städtebauliche Einbindung soll sensibel und angemessen erfolgen. Sicherheit, Funktionalität, Barrierefreiheit sowie weitere Anforderungen der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sind dabei zu beachten.//