Markterkundung und Interessenbekundungsverfahren zum Bistrobetrieb auf dem Gelände der Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie (Ruppiner Chaussee)

Deadline:N/A

Tender information
Germany
Berlin
Type
Contract
Procedure
Unknown
Ref. number
Konzession Bistrobetrieb (BFRA)
Die Berliner Feuerwehr führt ein Interessenbekundungsverfahren als reine Markterkundung durch, um die geplante Einrichtung eines Bistrobetriebs auf dem Campus der Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie (BFRA) vorzubereiten. Ziel ist es, frühzeitig Einblicke in den Markt zu gewinnen und potenzielle Betreiber über Rahmenbedingungen und Möglichkeiten zu informieren. Im Mittelpunkt steht der Austausch mit interessierten Gastronomieunternehmen, um deren Erfahrungen, Ideen und grundsätzliche Konzepte kennenzulernen. Die Berliner Feuerwehr möchte verstehen, welche Anforderungen aus Sicht der Praxis für einen erfolgreichen, wirtschaftlich tragfähigen Betrieb notwendig sind und welche Angebotsformen sowie Betriebsmodelle realistisch umgesetzt werden können. Die Markterkundung dient somit der Vorbereitung eines möglichen späteren Vergabeverfahrens. Sie soll eine fundierte Entscheidungsgrundlage schaffen, um die Rahmenbedingungen, Leistungsanforderungen und Ausgestaltung eines künftigen Bistrobetriebs bedarfsgerecht und marktgerecht zu definieren. Das Verfahren ist ausdrücklich unverbindlich und stellt keine Ausschreibung dar. Es begründet weder einen Anspruch auf Teilnahme an einem späteren Verfahren noch auf Zuschlag oder Vertragsabschluss. Vielmehr steht die Informationsgewinnung und der Dialog mit dem Markt im Vordergrund.

Markterkundung und Interessenbekundungsverfahren zum Bistrobetrieb auf dem Gelände der Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie (Ruppiner Chaussee)

Die Berliner Feuerwehr beabsichtigt, auf dem Campus der Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie (BFRA) in Berlin-Schulzendorf ein modernes Bistro- und Verpflegungsangebot einzurichten. Der Campus ist der größte Feuerwehrstandort Deutschlands und dient täglich als Ausbildungs- und Arbeitsort für Auszubildende, Lehrkräfte, Mitarbeitende sowie externe Gäste. Das geplante Bistro soll den Alltag am Standort ergänzen und ein attraktives gastronomisches Angebot bereitstellen. Zu diesem Zweck führt die Berliner Feuerwehr ein Interessenbekundungsverfahren durch. Dieses dient dazu, frühzeitig potenzielle Betreiberunternehmen anzusprechen und einen Überblick über deren Ideen, Erfahrungen und Vorstellungen für den Betrieb eines Bistros zu erhalten. Gesucht werden insbesondere Gastronomiebetriebe, Caterer, Bistrobetreiber oder vergleichbare Unternehmen, die Interesse haben, ein entsprechendes Konzept zu entwickeln und umzusetzen. Eine detaillierte oder formale Konzeptausarbeitung ist nicht erforderlich. Im Vordergrund stehen vielmehr grundlegende Angaben zum Unternehmen, bisherige Erfahrungen im gastronomischen Bereich, erste inhaltliche Überlegungen zum Bistroangebot sowie Einschätzungen zu den notwendigen Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Betrieb. Das Verfahren ist ausdrücklich als Markterkundung angelegt und stellt keine Ausschreibung dar. Es begründet keinerlei Anspruch auf Zuschlag oder Vertragsabschluss. Die eingehenden Rückmeldungen dienen ausschließlich der weiteren Planung und möglichen Ausgestaltung eines späteren Vergabeverfahrens. Der Standort befindet sich in der Ruppiner Chaussee 268 in Berlin. Auf dem Campus sind durchschnittlich etwa 250 Personen tätig, wobei die tatsächliche Anwesenheit je nach Ausbildungs-, Übungs- und Veranstaltungsbetrieb schwanken kann. Zusätzlich befinden sich weitere Einrichtungen auf dem Gelände, deren Mitarbeitende das gastronomische Angebot ebenfalls nutzen könnten. Eine verbindliche Zusicherung von Nutzerzahlen oder Umsätzen erfolgt jedoch nicht. Für den Bistrobetrieb stehen Räumlichkeiten mit einer Fläche von rund 156 Quadratmetern zur Verfügung. Diese umfassen eine Ausgabeküche, sanitäre Einrichtungen sowie Nebenflächen. Eine grundlegende Küchenausstattung ist vorhanden, während weitere benötigte Geräte und Utensilien, wie Kochzubehör, Kaffeemaschinen, ein Kassensystem sowie Kleininventar, durch das Betreiberunternehmen bereitzustellen sind. Besonders attraktiv sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen: Die Räumlichkeiten werden mietfrei zur Verfügung gestellt und es fallen keine Betriebs- oder Nebenkosten an. Inhaltlich wird ein Bistroangebot erwartet, das sich an den Bedürfnissen der am Standort tätigen Personen orientiert und sowohl die Frühstücks- als auch die Mittagsverpflegung abdeckt. Für die Frühstückszeit sind unter anderem belegte Brötchen, Sandwiches, Kaffee- und Teespezialitäten, Kaltgetränke, Backwaren sowie kleine Snacks und leichte Speisen wie Obst oder Joghurt vorgesehen. Für den Mittagstisch wird ein täglich wechselndes warmes Gericht sowie eine Tagessuppe gewünscht. Mögliche Speisen sind beispielsweise Eintöpfe, Pasta- und Reisgerichte, Aufläufe, Currygerichte oder saisonale Angebote. Ein regelmäßiges vegetarisches Angebot ist wünschenswert. Die konkrete Gestaltung des Speisen- und Getränkeangebots obliegt dem Betreiberunternehmen und kann flexibel erfolgen. Als Öffnungszeiten für den regulären Betrieb werden werktags (Montag bis Freitag) etwa 7:00 bis 15:00 Uhr angestrebt. In dieser Zeit sollen sowohl Frühstücks- als auch Mittagsangebote bereitgestellt werden. An Wochenenden und gesetzlichen Feiertagen bleibt das Bistro grundsätzlich geschlossen. Zusätzlich kann eine Schließung an Brückentagen erfolgen sowie eine jährliche zusammenhängende Betriebsschließung von bis zu 14 Kalendertagen. Die genauen Zeiten sind mit der BFRA abzustimmen. Vorschläge für abweichende Öffnungszeiten können im Rahmen der Interessenbekundung eingebracht werden. Unabhängig von den Öffnungszeiten stehen die Räumlichkeiten dem Betreiberunternehmen grundsätzlich durchgehend zur Verfügung, sodass eine flexible Organisation der internen Abläufe möglich ist. Bei der Umsetzung sind sämtliche gesetzlichen Anforderungen im Bereich Lebensmittelrecht, Hygiene und Arbeitsschutz einzuhalten. Dazu zählen insbesondere die relevanten Vorschriften des Lebensmittelrechts, die Anforderungen des Infektionsschutzgesetzes sowie die Umsetzung eines Hygienekonzeptes nach HACCP-Grundsätzen. Eine Orientierung an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wird begrüßt. Der Campus befindet sich auf einem gesicherten Behördengelände. Für das Betreiberunternehmen und dessen Personal sind entsprechende Zutrittsberechtigungen erforderlich, die nach einem möglichen Vertragsabschluss beantragt werden müssen. Der Genehmigungsprozess dauert in der Regel mehrere Wochen und umfasst auch Sicherheitsüberprüfungen. Interessierten Unternehmen wird die Möglichkeit geboten, die Räumlichkeiten sowie die Rahmenbedingungen vor Ort zu besichtigen. Dabei können sie sich ein Bild von den räumlichen Gegebenheiten, der vorhandenen Ausstattung und den betrieblichen Abläufen machen. Besichtigungstermine werden nach vorheriger Abstimmung organisiert und finden üblicherweise während der regulären Dienstzeiten statt. Insgesamt sucht die Berliner Feuerwehr nicht nur einen reinen Betreiber, sondern einen zuverlässigen Partner, der gemeinsam mit ihr ein attraktives, wirtschaftlich tragfähiges und nachhaltiges Verpflegungsangebot für den Standort und die dort tätigen Einsatzkräfte entwickelt.

Buyer
Berliner Feuerwehr
buyer-email@mail.com
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