Die Gemeinde Gräfelfing beabsichtigt, die Lochhamer Straße im Abschnitt zwischen dem Paul-Eipper-Weg und der Rottenbucher Straße grundhaft auszubauen.
Die Lochhamer Straße befindet sich derzeit auf gesamter Baulänge in einem substanziell beeinträchtigten Zustand. Sämtliche Verkehrsflächen – Fahrbahn, Parkstände sowie Gehwege – weisen erhebliche Schäden in Form von Rissbildungen, Aufbrüchen und Verformungen des Asphaltbelags auf, die eine grundhafte Erneuerung der Fahrbahnkonstruktion erforderlich machen.
Darüber hinaus entspricht die vorhandene Straßenentwässerung in Form von Versickerungsschächten ohne vorgeschaltete Vorreinigungsstufe nicht mehr den anerkannten Regeln der Technik. Sie wird daher durch ein technisch ertüchtigtes System ersetzt, bestehend aus Filterschächten mit integrierter Sediment- und Schadstoffrückhaltung sowie unterirdischen Rohrrigolen zur gedrosselten Versickerung des Niederschlagswassers. Jeder Rigolenanlage wird ein Kontrollschacht vorgeschaltet, der die turnusmäßige Wartung, Inspektion und Reinigung der Rigolenboxen gewährleistet. Da im gesamten Baubereich eine Vielzahl von Ver- und Entsorgungsleitungen (Sparten) vorhanden ist, sind bei der Herstellung der Entwässerungsanlagen besondere Schutzmaßnahmen zum Erhalt der Bestandsleitungen vorzusehen.
Im Zuge der Baumaßnahme werden zudem neue Fernwärmeleitungen verlegt. Dies umfasst die Verlegung neuer vorgedämmter Verbundmantelrohre (KMR-System) in einem Vor- und Rücklaufstrang sowie den Einbau zugehöriger Hausanschlussleitungen und Absperrarmaturen. Die Trassenführung erfolgt in Abstimmung mit dem Fernwärmeversorger unter Berücksichtigung der erforderlichen Mindestabstände zu angrenzenden Sparten. Alle Leitungsverbindungen werden als Schweißverbindungen mit anschließender Mantelschweißung ausgeführt, um die dauerhafte Dichtheit und die Integrität der Wärmedämmung sicherzustellen. Die Betriebsbereitschaft der Fernwärmeversorgung wird durch eine abschnittsweise Umlegung bzw. Freischaltung während der Bauphase aufrechterhalten.
Ergänzend werden beidseitig der Fahrbahn baulich getrennte Geh- und Radwege angelegt, die eine sichere und regelkonforme Führung des nicht motorisierten Verkehrs gewährleisten.
Aufgrund der Vielzahl der beteiligten Gewerke sowie der Notwendigkeit, den Anliegerverkehr während der gesamten Bauzeit aufrechtzuerhalten, ist eine Abwicklung der Baumaßnahme in mehreren aufeinanderfolgenden Bauabschnitten vorgesehen.
Die vorliegende Ausschreibung umfasst die Fachlose, Verkehrssicherung, Fernwärmeleitungen und Straßenbauarbeiten.
Straßenbau
Massen: Los Straßenbau
Asphalt ausbauen: ca. 4.500 m2
Asphalt fräsen: ca. 1.000 m2
Erdbauarbeiten: ca. 3.500 m3
Frostschutzschicht herstellen: ca. 2.500 m3
Schottertragschicht herstellen: ca. 7.250 m2
Kunststoff-Leitungen herstellen: ca. 750 m
SSK einbauen: ca. 30 Stk.
Schächte aus Beton-FT einbauen: ca. 10 Stk.
Filterschächte einbauen: ca. 10 Stk.
Füllkörperrigolen herstellen: ca. 190 m
Borde und Zeilen herstellen: ca. 1.500 m
Pflaster aus Beton herstellen: ca. 2.500 m2
Asphaltschichten herstellen: ca. 4.500 m2
Kabelschutzrohre verlegen: ca. 1.200 m
Verkehrssicherung und Fernwärme
Umleitungsbeschilderungen großräumig herstellen
Verkehrssicherungsmaßnahmen herstellen
Lichtsignalanlagen aufbauen, betreiben
Im Zuge der Baumaßnahme werden zudem neue Fernwärmeleitungen verlegt. Dies umfasst die Verlegung neuer vorgedämmter Verbundmantelrohre (KMR-System) in einem Vor- und Rücklaufstrang sowie den Einbau zugehöriger Hausanschlussleitungen und Absperrarmaturen. Die Trassenführung erfolgt in Abstimmung mit dem Fernwärmeversorger unter Berücksichtigung der erforderlichen Mindestabstände zu angrenzenden Sparten. Alle Leitungsverbindungen werden als Schweißverbindungen mit anschließender Mantelschweißung ausgeführt, um die dauerhafte Dichtheit und die Integrität der Wärmedämmung sicherzustellen. Die Betriebsbereitschaft der Fernwärmeversorgung wird durch eine abschnittsweise Umlegung bzw. Freischaltung während der Bauphase aufrechterhalten.