B 112, Ortsumfahrung Neuzelle und Eisenhüttenstadt, Leitungskoordinierung in der Planungsphase

Deadline:2 Sept 2026, 10:00

Tender information
Berlin
Type
Contract
Procedure
Negotiated with a call for competition
Ref. number
A128360106
Duration
36 months
B 112, Ortsumfahrung Neuzelle und Eisenhüttenstadt Leitungskoordinierung in der Planungsphase

B 112, Ortsumfahrung Neuzelle und Eisenhüttenstadt, Leitungskoordinierung in der Planungsphase

Die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) hat seitens des Landes Brandenburg den Auftrag erhalten, den Neubau der Ortsumgehungen (OU) Neuzelle und Eisenhüttenstadt B 112 zu planen und zu bauen. Die B 112 OU Eisenhüttenstadt/Neuzelle stellt den Lückenschluss zwischen den Ausbaumaßnahmen im Zuge der Oder-Lausitz-Straße zwischen Guben und Frankfurt (Oder) dar (großräumige Verbindungsfunktion). Der Planungsraum liegt etwa 125 km südöstlich von Berlin im äußeren Entwicklungsraum des Landes Brandenburg im Landkreis Oder-Spree, westlich der Stadt Eisenhüttenstadt (Mittelzentrum) sowie westlich der Gemeinde Neuzelle. Die Neubaustrecke weist nach dem aktuellem Planungsstand eine Länge von ca. 14 km auf und umfasst fünf teilplanfreie Knotenpunkte, welche als Verbindung zum nachgeordneten Straßennetz dienen. Infolge der zum Teil langen Vorlaufzeiten für die Planung und die Terminierung von betrieblichen Unterbrechungen bei den Anlagen der Leitungsträger ist eine Koordinierung für den Streckenbau und für das nachgeordnete Netz durchzuführen. Die Leitungskoordination stellt sicher, dass die Anlagen rechtzeitig verlegt werden, ohne den Bauablauf des Erd- und Streckenbau zu stören. In Abstimmung mit den Leitungsträgern ist ein koordinierter Terminplan mit den erforderlichen Vorlauf- und Ausführungszeiten zu erarbeiten. Des Weiteren ist ein Erläuterungsbericht zur Dokumentation des Planungsprozesses zu verfassen. Die Ergebnisse der Leitungskoordinierung sind Grundlage für die Ausarbeitung zum Gesamtbauablaufkonzept für den Streckenbau und den Anpassungen im nachgeordneten Netz. In Abhängigkeit der baulichen und zeitlichen Restriktionen für den Leitungsbau ist deshalb ein ständiger Abgleich mit den Planungsständen zum Gesamtbauablaufkonzept erforderlich. Im Zusammenhang mit der Planung des Vorhabens wurde der Leitungsbestand der Versorgungsunternehmen abgefragt und in Leitungsbestandspläne dargestellt. Für die Identifizierung von Leitungskonflikten zwischen der Objektplanung der Verkehrsanlage und dem Leitungsbestand sind die vorliegenden Leitungsbestandspläne und die Verkehrsplanung zu überlagern. Hierbei sind nicht nur die Konflikte in der Leitungslage mit der Planung, sondern auch in der Höhe, mit dem Deckenhöhenplan/Deckenhöhenkonzept abzugleichen. Bislang bekannte Konflikte mit der technischen Planung sind in der Anlage 1 erfasst. Alle Maßnahmen sind zu prüfen und in Abstimmung mit dem Versorgungsträger (ggf. Rechtsnachfolger) zu aktualisieren. Im Zuge der Planung und Abstimmung der Leitungstrassen sind im Wesentlichen die Anlagen folgender Versorger bzw. deren Rechtsnachfolger zu berücksichtigen: • Deutsche Telekom AG (Telekommunikation), • EWE (Erdgashochdruckleitungen, Gasleitungen, Steuerkabel), • e.dis (20 kV-Leitung, Telekommunikation, 110 kV Freileitung, Stromerdkabel), • TAZV (Abwasserdruckleitungen, Trinkwasserleitungen), • ONTRAS (Erdgashochdruckleitung), • VEO GmbH (Medien, Stromerdkabel) und • Kommunale Energieversorgung GmbH Eisenhüttenstadt, KEV (Fernwärme, Stromerdkabel). Neben der Erstellung von Planunterlagen sind georeferenzierte Modelle der Leitungsanlagen der einzelnen Leitungsbetreibern zu erstellen, und gegen das Planungs- und Bestands-DGM zu prüfen. Die Modellierung der geplanten und bestehenden Leitungen umfasst • Leitung in Lage und Höhe, • Schächte, • Leerrohrtrassen, • Schutzrohre für Leitungsquerungen, • Start- und Zielgruben für Leitungsquerungen (sofern erforderlich) und • Baubehelfe (sofern erforderlich).

Buyer
DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
buyer-email@mail.com
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