Rahmenvereinbarung – Aufbau eines Trainer Pools
LOS 1_Office Management und IT
Das Los 1 – Office Management und IT umfasst die Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten, um den Berufsalltag in einer immer mehr digitalisierten Arbeitswelt weiterhin erfolgreich bewältigen zu können. Dazu gehört die effiziente Anwendung der Office Pakete (Word, Excel, Outlook, PowerPoint, OneNote, Visual Basic for Applications) für die Einstiegslevel Anfänger, Fortgeschrittene und Profi. MS Office Schulungen für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis I. Word: Effektive Eingabehilfen, Erstellen von Serienmails und -briefen, Nutzung von Feldfunktionen u. grafischen Elementen, Bearbeiten von Dokumenten im Team II. Excel: Einfache und spezielle Funktionen, bedingte Formatierung, Datenmanagement, Kalkulationen und Auswertung mit Pivot, Makros und VBA III. Outlook: E-Mail-Management (Ordner, Regeln, Kennzeichnungen), Anwendung der Funktionen (Kalender, Aufgaben), Umgang mit einem gemeinsamen Postfach, Organisationsmanagement mit Outlook IV. PowerPoint: Erstellen von Präsentationsfolien, Einsatz von visuellen Elementen und Animationen, Verknüpfungen, Formate V. OneNote: Gemeinsame Nutzung von Note, Notizfunktionen, Textbausteine und E-Mailvorlagen, Funktionen von OneNote (Webseiten, Audios, Bilder, Links, Tabellen u. ä.), Schnittstellen zu Outlook VI. Informations- und Wissensmanagement im Office: Umgang mit Informationsflut Zeitmanagement und Effizienz im Büro Prioritätensetzung Officemanagement Terminmanagement E-Mailmanagement im Zweierteam
LOS 2_Rechtliche Grundlagen: Strafrecht und Medizinprodukte
Das Los 2 – Rechtliche Grundlagen: Strafrecht und Medizinprodukte bezieht sich auf konkrete rechtliche Bedingungen des pflegerischen, ärztlichen und kaufmännischen Handelns im Kliniksetting. Dazu gehören arbeitsrechtliche Themenfelder wie das Medizinprodukterecht aber auch nach Bedarf Aspekte des generellen Medizinrechts, welches grundlegende und aktuelle Problemstellungen der Arzt-Patient-Beziehung behandelt, aber auch das Ärztliche Berufsrecht aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Gleiches gilt für den Bereich der Pflege. I. Strafrecht im Pflegeberuf: Darstellung der strafrechtlichen Grenzen pflegerischen Handelns in der Patientenversorgung, Folgen des fehlerhaften Umgangs, Ordnungsgemäße Verwaltungshandhabung: sorgfältige Dokumentation und Einhaltung von Aufzeichnungs- sowie Meldepflichten, Fallbeispiele und Übungen II. Medizinprodukte: Zentrale Regelungen der EU-Verordnungen zu Medizinprodukten [(EU) 2017/745] - Medical Device Regulation (MDR), Euratom-Richtlinie, Strahlenschutzgesetz, Strahlenschutzverordnung und Medizinphysik-Experte, Zweite Verordnung zur Änderung III. IVDR – In Vitro Diagnostica: Inhalte, Geltungsbereich und Philosophie der neuen In Vitro Diagnostics Regulation, Die wesentlichen Änderungen und Neuerungen im Überblick, Neue Klassifizierung von In-vitro-Diagnostika, Allgemeine Sicherheits- und Leistungsanforderungen (bisher: Grundlegende Anforderungen), Verantwortlichkeiten der Hersteller, Importeure, EU-Repräsentanten und sonstigen Beteiligten (z.B. Lohnhersteller), Die verantwortliche Person, Technische Dokumentation und Berichtspflichten, Leistungsbewertung, klinischer Nachweis und Leistungsstudien, Post Market Surveillance (PMS), Plan zur Nachbeobachtung bzw. Überwachung, Rückverfolgbarkeit und Registrierung, Zeitplan für die Umsetzung, Übergangsbestimmungen und -fristen IV. Rechtsgrundlagen für Praxisanleitende: Planung und Dokumentation der Praxisanleitung, Einhaltung der Anforderungen aus Recht und Prüfungspraxis, Frühzeitiges Erkennen juristischer Fallstricke, Stärkung des persönlichen beruflichen Risikomanagements
LOS 3_Sensible Kontaktpflege
Das Los 3 – Sensible Kontaktpflege vereint Aspekte der Pflege- und Gesundheitswissenschaft. Oberstes Ziel ist es, weiterhin eine qualitativ hochwertige Maximalversorgung an der UMMD zu gewährleisten. I. Grund- und Aufbaukurs Basale Simulation - Grundkurs: Grundverständnis des Konzeptes, Entwicklung und Bedeutung der Basissinne - somatisch, vestibulär, vibratorisch, audio-vibratorisch und -rhythmisch, Erarbeiten systematischer Stimulationen in der pflegerischen Praxis, Verständnis des kommunikativen Konzeptcharakters, Umsetzung und Anwendungstraining - Aufbaukurs: Entwicklung und Bedeutung der Sinne - oral, gustatorisch/olfaktorisch, auditiv, taktil-haptisch, visuell, Gestaltung von Pflegesituationen, Erarbeiten strukturierter Stimulationen, interaktiver Kontaktaufbau, kollegiale Förderung II. Grund- und Aufbaukurs Kinästhetik - Grundkurs: Verständnis der konzeptuellen Struktur, rückenschonende und mobilisierende Arbeitsweise, Bedeutung menschlicher Bewegung, Handlingtraining, Mobilisation und Bewegungsförderung in Pflegesituationen, Einzelthemen der menschlichen Bewegung, Übungen klassischer Transfersituationen in der Pflege - Aufbaukurs: Vertiefung und Erweiterung o.g. Aspekte und Themen, Sensibilisierung der Beobachtungs- und Analysefähigkeit, Förderung des Körpereinsatzes, Erarbeitung eines Mobilisationsplans, praktische Umsetzung und zahlreiche Übungen, kollegiale Förderung
LOS 4_Patientenversorgung
Das Los 4 – Patientenversorgung vereint unter anderem Aspekte der Pflege- und Gesundheitswissenschaft und Management und Wirtschaft. Oberstes Ziel ist es, weiterhin eine qualitativ hochwertige Maximalversorgung an der UMMD zu gewährleisten. I. Demenz- u. Delirmanagement: Grundlagen, Früherkennung und Screening, Prävention und Management von Delir, Pflegepraktische Strategien bei Demenz und Delir, Zusammenarbeit und ethische Aspekte II. Alexandertechnik: Besonderheit und Wichtigkeit des menschlichen Balance-Systems, Achtsamkeit und Selbstbeobachtung, Gedankliche Steuerung, Anatomisches Verständnis III. Aromapflege (Grund- und Aufbaukurs): Grundlagen und Theorie, Anwendungsbereiche und -formen, Wirkungsweise, Praktische Anwendung, Rechtliche Rahmenbedingungen und Qualitätsstandards IV. Begleiten und Versorgen am Lebensende: Sterben als ein Teil des Lebens, Vorsorgen und Entscheiden, Körperliche, psychische, soziale und existenzielle Nöte lindern, Abschied nehmen vom Leben, interkulturelle Sterbebegleitung V. Psychohygiene in Pflegeberufen: Gesunderhaltung im Schichtdienst, Maßnahmen zum Schutz und Erhalt psychischer Gesundheit, Besonderheiten psychischer Herausforderungen im pflegerischen / medizinischen Alltag, Störungen psychischer Elementarfunktionen, die auf Überlastung hinweisen VI. Kommunikation in der Pflege: Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg, Interkulturelle Kommunikation (Kulturverständnis, interkulturelle Kompetenzen), Kommunikation und Interaktion in der Pflege (Kommunikationsmodelle, Grundkompetenzen), Konfliktmanagement, Praxisorientierte Kommunikation VII. Schmerzmanagement: Schmerzassisment, Multimodales Schmerzmanagement, Schmerzarten, Schmerzdokumentation VIII. Resilienz: Mentale Stärke und Achtsamkeit, Strategien zur Krisenbewältigung, Entspannungsverfahren in der praktischen Anwendung, Selbstwahrnehmung, Stressmanagement, Zukunftsorientierung und Handlungskompetenz IX. Kompetent und zielorientiert bewegen in Pflege und Therapie: Fachkompetenz (Psychologische Grundlagen der Bewegung, Anwendung von Transfertechniken, Sturzprävention), Methodenkompetenz (Integration von Mobilitätsförderung in den Pflegealltag), Sozialkompetenz (Motivation und Anleitung zur aktiven Teilnahme), Teamarbeit und Kooperation mit anderen Berufsgruppen, Selbstkompetenz, Praxisorientierte Aspekte Berufspädagogische Fortbildung für Praxisanleitende: Reflexion, Qualität und Rollenverständnis, Zukunftsorientiert anleiten, Themen wie z. B.: Konflikt- management, Interprofessionelle Entwicklung / Herausforderung Pflegemodell/Pflegekonzept, Anleitung im Kontext von Ethik und Patientenrechten
LOS 5_Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung
Das Los 5 – Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung dient im Wesentlichen der Individualentwicklung der Mitarbeitenden der UMMD, um dynamisch aber dennoch systematisch zum Qualitätserhalt und Ausbaus an der UMMD beizutragen, um neben einer hohen Patientenzufriedenheit auch Mitarbeitende langfristig zu binden. Dazu gehören Bildungsangebote in den Bereichen Diversität, Interkulturelle Kompetenzen, Kommunikation, Projektmanagement und verschiedene Methoden, Teamarbeit etc. I. Diversität: Vielfältige Belegschaft in Kliniken / Vielfalt unter den Patient*innen, Vielfalt als Kapital verstehen, Charta der Vielfalt II. Interkulturelle Kompetenzen: Migration, Flucht und seelische Gesundheit, Umgang mit Sprachbarrieren, Umgang mit inter- und transkulturellen Konflikten III: Eigene Stärken erkennen: Stärken- und Schwächenprofil, Von der Schwächen- zur Stärkenorientierung, Opfer- und Gestaltermodell, Psychologie zur Stärken- und Schwächenanalyse, Methoden zur erfolgreichen Umsetzung der Stärken IV. Kommunikation V. Selbstsicher kommunizieren: Stimme und Körpersprache, Rhetorik und Argumentation, Selbstsicherheit und Auftreten VI. Zielorientierte Kommunikation: Kommunikationsmodelle, Gesprächsführung und Struktur, Umgang mit Herausforderungen, Praxisorientierung VII. Kommunikation in schwierigen Situationen: Grundlagen und innere Haltung, Konflikt- und Gesprächstechniken, Umgang mit Menschen VIII. Überzeugend reden: Inhaltliche und strukturelle Grundlagen, Persönliche Wirkung und Auftreten, Techniken und Strategien, Trainingsmethoden IX. Überzeugen statt überreden: durchsetzungsstark kommunizieren, Leitfaden fairer Konfrontation, „Nein“ sagen und Grenzen setzen, überzeugendes Auftreten bei einer Konfrontation, berufliche Interessen respektvoll und prägnant durchsetzen, persönliche Wirkung steigern X. Projektmanagement: - Agiles / hybrides Projektmanagement: Grundlagen und Einführung, Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, Agile Methoden und Tools, KVP - Klassisches Projektmanagement Grundlagen und Definition, Initiierung, Planung und Durchführung, Projektabschluss - Scrum: Agile Grundlagen, Scrum Framework, Scrum Rollen, Scrum Events / Activities, Scrum Artefakte, Scrum Commitments, Scrum Good Practice