Sanierung und Erweiterung der Uhlandschule in Metzingen, Freianlagenplanung gem. §39 HOAI, LPH 1-9, Verhandlungsverfahren mit Lösungsvorschlägen
Freianlagenplanung gem. §39 HOAI, LPH 1-9, Verhandlungsverfahren mit Lösungsvorschlägen
Die Uhlandschule in Metzingen-Neuhausen ist eine 2-3 zügige Grundschule mit einem kooperativen SBBZ-Zug der Karl-Georg-Haldenwang-Schule Münsingen. Im Schuljahr 2024/2025 werden am Standort ca. 270 Schülerinnen und Schüler von 16 Lehrkräften sowie 2-3 Lehrkräften der Karl-Georg-Haldenwang-Schule unterrichtet. Weitere Kooperationspartner und Nutzer des Schulgebäudes sind die Musikschule Metzingen, sowie der Musikverein Neuhausen. Die Klassenräume der Grundschule sind in zwei Gebäudeteilen untergebracht: ein Grundschulgebäude aus den 1950er Jahren sowie einem Erweiterungsbau (Hauptschulgebäude) mit Aula aus den 1960er Jahren. Beide Gebäudeteile sowie die Freianlagen des Schulhofs weisen einen erheblichen Sanierungsstau auf und sind weitestgehend noch im Ursprungszustand vorhanden. Auch die mangelnde Verbindung der beiden Baukörper, die derzeit lediglich durch einen offenen, überdachten Weg möglich ist, erschwert einen zeitgemäßen Schulbetrieb. Ein barrierefreies Erreichen der Klassenzimmer ist nicht möglich und wird durch die teilweise verschiedenen Höhenlagen der Gebäudeteile (Splitlevel) zusätzlich erschwert. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund des inklusiven Schulbetriebs kritisch. Vor diesem Hintergrund sollen die Bestandsgebäude grundlegend saniert und durch kluge Anbauten bzw. Erweiterungen ergänzt werden, mit dem Ziel, die Schule für die wachsenden Anforderungen der kommenden Jahre gut aufzustellen. Hierzu wurde 2025 ein VgV Verfahren mit Lösungsvorschlägen für die Vergabe der Planungsleistungen Gebäude und Innenräume ausgeschrieben. Den Zuschlag für die Objektplanung Hochbau erhielt die Bewerbung des Büros Beer Bembé Dellinger Architekten in Zusammenarbeit mit Jasarevic Architekten (beide aus Augsburg). Der Entwurf sieht die Sanierung der Bestandsgebäude, die Erweiterung der Klassenräume des ehemaligen Hauptschultrakts Richtung Westen sowie einen neuen Verbindungsbau vor. Die nun ausgeschriebene Freianlagenplanung soll an diesen Entwurf anknüpfen und die Schulhofflächen als integraler Bestandteil des Gesamtkonzepts fortführen. Dabei gliedert sich die Bearbeitungsfläche in einen Ideenteil und eine Realisierungsteil mit einer Gesamtfläche von ca. 8700m².