GNUE Erweiterung Kryolager, Magdeburger Str. 12, Außenanlagen und Baufeldfreimachung
GNUE Erweiterung Kryolager, Magdeburger Str. 12, Außenanlagen und Baufeldfreimachung
Das Universitätsklinikum Halle (Saale) AöR ist der überregional anerkannte Experte für schwierige, schwerste und seltene Erkrankungen und Verletzungen im südlichen Sachsen-Anhalt. Wir behandeln Patientinnen und Patienten aller Altersklassen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und profitieren dabei von der engen Verzahnung mit der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Das Universitätsklinikum Halle (Saale) AöR gehört mit seinen mehr als 4.000 Beschäftigten zu den führenden Gesundheitszentren der Hochschulmedizin in Deutschland. Am Medizin Campus Steintor soll ein Neubau zur Erweiterung der zentralen Kryolagerinfrastruktur der Universitätsmedizin Halle (Saale) errichtet werden. Dieser Erweiterungsneubau wird als Anbau unmittelbar an das bereits bestehende zentrale Kryolagergebäude realisiert. Im Bestandsgebäude des zentralen Kryolagers werden derzeit ausschließlich Bioproben in Tiefkühllagerschränken oder -truhen bei -80°C gelagert. Aufgrund des kontinuierlichen Probenzuwachses und zusätzlicher Anforderungen an die zentrale Probenlagerung sind die vorhandenen Flächen weitgehend ausgelastet und werden in absehbarer Zeit vollständig ausgeschöpft sein. Der geplante Erweiterungsneubau schafft zusätzliche Lagerungskapazitäten, neue Stellflächen für Ultratiefkühlgeräte sowie einen Laborbereich zur Probenannahme und -verarbeitung in unmittelbarer Nähe zur Lagerinfrastruktur. Es handelt sich um ein EFRE IV-Projekt zur Förderung der regionalen Forschungsinfrastruktur. Da der Erweiterungsneubau auf dem Gelände des alten Universitätsklinikums errichtet wird, für das ein denkmalrechtlicher Ensembleschutz besteht, erfolgt die Errichtung des Erweiterungsneubaus in enger Abstimmung mit der Denkmalbehörde. In den umgebenden mehrgeschossigen Gebäuden sind Institute der Universitätsmedizin angesiedelt. Insbesondere der studentische Fuß- und Radverkehr erfordert eine besondere Rücksichtnahme. Weiterhin ist auf Grund der engen Bebauung von Flächenbeschränkungen auszugehen. Das Baufeld wird derzeit als Parkplatz genutzt, und ist entsprechend befestigt. Zudem befinden sich im unterirdischen Bauraum diverse Bestandsmedien. Medien, die nicht mehr in Betrieb sind, werden im Rahmen der Baufeldfreimachung zurückgebaut. Medien, die sich noch in Betrieb befinden bzw. in Betrieb bleiben müssen, werden umverlegt. Folgende Leistungen sind zu erbringen: - Fällung von 3 Bäumen (Fäll-/Ausnahmegenehmigung ist vorhanden), Entfernung der Wurzel-Stubben, - Geländeflächen herrichten, Bewuchs entfernen, Büsche verpflanzen, - Errichtung, Vorhaltung und Rückbau einer Baustellen-einrichtung für die Außenanlagen, - Rückbau der vorhandenen Flächenbefestigung Parkplatz, - Rückbau der vorhandenen Flächenbefestigung Zufahrten, - Rückbau von vorhandenen Einfassungen Bordanlagen, - Rückbau von Bestandsmedien im Baufeld, wie nicht mehr in Betrieb befindliche Elt-Kabel, Straßeneinläufe, Entwässerungsleitungen, Entwässerungsschächte, und eines Medienkollektors, - Erdarbeiten für Kabelumverlegung, - Umverlegung von Nahwärme-Vor- und Rücklauf-leitungen aus dem Baufeld, - Ausbau und Lagerung von 4 Stück Straßenleuchten