Umstrukturierung des Brüderklinikums Julia Lanz am Standort Diako Mannheim zur Sicherstellung der Einhäusigkeit

Deadline:26 Jan 2026, 10:00

Tender information
Mannheim, Stadtkreis
Type
Contract
Procedure
Negotiated with a call for competition
Evaluation criteria
Quality
Ref. number
2025-BJL-Generalplaner_Aufhebung
Duration
22/05/2026 - 30/11/2026
Das Klinikum beabsichtigt, die bislang getrennt betriebenen Mannheimer Krankenhäuser Theresienkrankenhaus und Diako bis Ende 2026 am Standort des Diako in der Speyerer Straße zu vereinen. Mit der räumlichen Konzentration der medizinischen Leistungen an einem Standort sollen die betrieblichen Abläufe nachhaltig optimiert, organisatorische und wirtschaftliche Synergien realisiert sowie zukunftsfähige Strukturen für eine moderne und patientenorientierte Versorgung geschaffen werden. Das Gesamtvorhaben wurde in mehrere Bau- und Entwicklungsphasen gegliedert. Gegenstand der ersten Phase ist die Herstellung der Einhäusigkeit am Standort Diako. Weitere bauliche Maßnahmen zur perspektivischen Weiterentwicklung des Standorts sind vor-gesehen, sind jedoch nicht Bestandteil dieses Vergabeverfahrens und werden separat beauftragt. Beschreibung der geplanten Umbaumaßnahmen Für die Zusammenführung der beiden Krankenhäuser sind umfangreiche Um- und Anpassungsmaßnahmen im baulichen und technischen Bestand des Diako erforderlich. Die Maßnahmen unterscheiden sich in ihrem Umfang sowie in ihrer baulichen, technischen und organisatorischen Komplexität. Im Mittelpunkt stehen insbeson-dere folgende Bereiche: 2.1 Maßnahmen im Untergeschoss - Umkleidebereichen/ Bettenreparatur/ Wäscheausgabe: Zur Bewältigung der künftig höheren Anzahl an Mitarbeitenden werden die bestehenden Funktionsbereiche erweitert und optimiert. Archiv- und Lagerflächen werden hierfür saniert, umgebaut und funktional neu zu-geordnet, sodass zusätzliche geeignete Bereiche für Mitarbeiterumkleiden geschaffen werden können. Die angrenzenden Bereiche Bettenreparatur und Wäscheausgabe werden in diesem Zuge ebenfalls auf ihre zu-künftigen Bedarfe hin angepasst. 2.2 Maßnahmen im Gartengeschoss - Zentrale Notaufnahme - Interims- und Vorabmaßnahme: Die bestehende ZNA wird um zusätzliche Funktionsbereiche erweitert. Dazu gehören die Integration einer zentralen Überwachungseinheit (CDU) sowie einer Chest Pain Unit (CPU). Aufgrund der zusätzlichen räumlichen Anforderungen werden diese neuen Einheiten in einem separaten, benachbarten Gebäudeflügel untergebracht, die Maßnahme soll eine Optimierung und Erweiterung der Notaufnahmekapazitäten am Standort ermöglichen. - Büroräume für Technikabteilung: Umbau und Sanierung von anderweitig genutzten Räumen zu zusätzlichen Büroflächen. - Angiographie: Technische Ertüchtigung und Reaktivierung des bestehenden Angiographiebereichs; mögliche bauliche Anpassungen werden im Rahmen der weiteren Planung geprüft. 2.3 Maßnahmen im Erdgeschoss - Untersuchungs- und Aufnahmezentrum: Umbau, Strukturierung und Neuausrichtung der Abläufe in den Bereichen administrative Aufnahme, Prämedikation, Untersuchungsräume sowie Funktionsdiagnostik. Ziel ist die Schaffung eines neuen, integrierten Untersuchungs- und Aufnahmezentrums, das effiziente und patientenorientierte Prozesse ermöglicht. - Gynäkologie und Wochenstation: Technische Sanierung der Station G0 zur Sicherstellung der Funktionalität und Einhaltung aktueller medizinischer Standards. Die Räume werden an die neue Nutzung für Wöchnerinnen und Entbindung angepasst. - Chefarztbereiche: Teilweise Verlegung bestehender Chefarztbereiche und Zusammenfassung der Sekretariate zur Optimie-rung organisatorischer Abläufe. Die Räume werden modernisiert und neu ausgestattet. 2.4 Maßnahmen im 1. Obergeschoss - Herzkatheterlabore - Interimsmaßnahme: Für die Verlagerung der Kardiologie werden zwei Herzkatheterlabore in bestehende Eingriffsräume inte-griert. Die zugehörigen andienenden Räume werden in die bisherige IMC-Station verlagert. Wesentliche Maßnahmen umfassen die technische Aufrüstung der Stromversorgung und des Strahlenschutzes, sowie den Umzug der medizintechnischen Geräte.- IMC - Interimsmaßnahme: Die IMC-Station wird in eine Pflegestation verlegt, um die bisherigen Räume für die Herzkatheterlabore freizustellen. Beide Maßnahmen im 1. OG dienen als vorübergehende Lösung, bis ein Erweiterungsbau für die Herzkatheterlabore umgesetzt werden kann. 2.5 weitere Maßnahmen - Verwaltungsräume: Umnutzung und Erweiterung von Verwaltungsbereichen im angrenzenden Mutterhaus, um den steigenden Personalbedarf zu berücksichtigen. 3. Organisatorische Rahmenbedingungen Die vorgesehenen baulichen Maßnahmen zur Einhäusigkeit sollen in drei Bearbeitungs- und Kostenbausteine unterteilt werden: Baustein 1 - Umkleidebereichen/ Bettenreparatur/ Wäscheausgabe im UG - Büroräume für Technikabteilung im GG - Zentrale Notaufnahme - Interims- und Vorabmaßnahme im GG - Gynäkologie und Wochenstation in einer vorhandenen Pflegeeinheit - Verwaltungsräume im Mutterhaus Baustein 2 - Herzkatheterlabore - Interim im 1. OG - IMC - Interim im 1. OG oder 2. OG - Angiographie im GG Baustein 3 - Untersuchungs- und Aufnahmezentrum im EG - Chefarztbereiche im EG und 2. OG Weiter Informationen entnehmen Sie bitte der Machbarkeitsstudie (Anlage 11_2025-12-15 Machbarkeitsstudie Umstrukturierung Diako Mannheim").

Umstrukturierung des Brüderklinikums Julia Lanz am Standort Diako Mannheim zur Sicherstellung der Einhäusigkeit

Generalplanung für die Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI, Leistungsphasen 1-9, Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Leistungsphasen 1-9, Tragwerksplanung gem. § 50 HOAI, Leistungsphasen 1-6, Bauphysik gem. 1.2, Anlage 1 HOAI, Leistungsphasen 1-7, Fachplanung der medizintechnischen Ausrüstung, LPH 1-9 gem. Leistungsbild § 53 HOAI, Anlagengruppe 7 sowie Beratungsleistung für den bauordnungsrechtlichen Brandschutz gem. AHO Schriftenreihe Nr. 17, Leistungsphasen 1-8

Buyer
Theresienkrankenhaus und Diako gGmbH
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