Universität des Saarlandes, Leistungen der Objektplanung Gebäude - Sanierung denkmalgeschütztes Hochschulgebäude A1 3
Universität des Saarlandes, Leistungen der Objektplanung Gebäude - Sanierung denkmalgeschütztes Hochschulgebäude A1 3
Projektbeschreibung: Die Staatliche Hochbaubehörde des Saarlandes plant die Sanierung des denkmalgeschützten Hochschulgebäudes A1 3 auf dem Campus der Universität Saarbrücken. Das Gebäude A1 3 ist Teil des geschützten Ensembles der ehemaligen Kasernengebäude, erbaut in den Jahren 1937 - 1939. Über das Torgebäude A1 4 ist es baulich mit Gebäude A1 5 verbunden und bildet die zentrale Zufahrt zum Campus. Das Gebäude wird derzeit von Nutzergruppen der Fachrichtung Psychologie einschließlich psychologischer Ambulanz genutzt. UG und EG sind ebenerdig zugänglich. Das Gebäude hat 3 Obergeschosse, ein teilweise freistehendes Untergeschoss sowie ein ausgebautes Dachgeschoss. Innerhalb des Gebäudes sind die Geschosse über ein Treppenhaus miteinander verbunden, jedoch nicht barrierefrei erreichbar. Die Gebäudeabmessungen liegen bei rund 17 m in der Breite und 40 m in der Länge. Im Inneren des Gebäudes wurden in den letzten Jahren partielle Sanierungen und Instandsetzungen durchgeführt (u.a. Herrichten eines Seminarraumes im UG, Modernisierung der Sanitäranlagen), dennoch sind Fassade, Fenster und Dach zwingend sanierungsbedürftig. Bei der Sanierung soll das Gebäude vertikal barrierefrei erschlossen werden. Das Dachgeschoss wird im Zuge der Maßnahme energetisch saniert, außer der Dämmung des Daches ist ein PV-Anlage auf der Dachfläche oberhalb der Gauben vorgesehen. Die Fenster sollen am gesamten Gebäude erneuert werden, inkl. sommerlichem Wärmeschutz. Hier sind Varianten des außenliegenden Sonnenschutzes in der denkmalgeschützten Fassade zu entwickeln. Eine Dämmung der Fassade ist aus Denkmalschutzgründen nicht vorgesehen (weder innen noch außen), lediglich eine Sanierung des Verputzes. Für die Umbaumaßnahmen des Dachgeschosses wird gerade im Hinblick auf die Büronutzung nach dem Konzept der modernen Arbeitswelten geplant (New Work). Hierbei geht es besonders um moderne und flexible Möglichkeiten, die Innovation und eine kontinuierliche Weiterentwicklung ermöglichen. In diesem Zusammenhang werden technische Einrichtungen für die Klimatisierung oder Raumluftkonditionierung durch TGA-Fachplaner betrachtet. Ergebnisse sind in die Objektplanung zu integrieren. +++ Leistungsumfang: Vergeben werden die Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI, LPH 2-9 +++ Projektzeitraum: Ein Projektstart ist direkt nach Beauftragung in Q4 2026 vorgesehen. Es ist von einer voraussichtlichen Projektlaufzeit von 48 Monaten auszugehen. +++ Projektkosten: Die Bauwerkskosten (KG 300+400) für die beschriebene Maßnahme werden auf ca. 5,47 Mio. € brutto geschätzt.