Transformationsplanung BEW Modul 1 für die Stadtwerke Schwerin" Teilleistung Los 6: Nutzung von Wärme aus Oberflächengewässern für die Stadtwerke Schwerin GmbH (SWS)
Transformationsplanung BEW Modul 1 für die Stadtwerke Schwerin" Teilleistung Los 6: Nutzung von Wärme aus Oberflächengewässern für die Stadtwerke Schwerin GmbH (SWS)
Die Stadtwerke Schwerin betreiben ein Fernwärmenetz mit gleitender Vorlauftemperatur zur Versorgung von Haushalts- und Gewerbekunden in Schwerin. Durch die Lage an mehreren Seen besteht die theoretische Möglichkeit, das Seewasser als ganzjährige Wärmequelle für den Betrieb von Großwärmepumpen zur anteiligen Deckung des Fernwärmebedarfs zu nutzen. Die zu vergebene Leistung umfasst die Erstellung eines förderrichtlinienkonformen Fachgutachtens zur Wärmenutzung aus Oberflächengewässern für den Standort Schwerin als Baustein des Transformationsplanes der Stadtwerke Schwerin GmbH (SWS) im Rahmen der Bundesförderung effiziente Wärmenetze Modul 1. Dazu sind durch den Auftragnehmer die beim Auftraggeber vorhandenen Analysen und Ausarbeitungen aufzubereiten und mit weiteren Datenquellen, Fachinformationen und Erfahrungswerten zu verschneiden, Berechnungen durchzuführen und in ein schlüssiges Gesamtkonzept zu integrieren. Das hier ausgeschriebene Fachgutachten zur Wärmenutzung aus Oberflächengewässern wird anschließend zusammen mit anderen Gutachten durch den Auftraggeber nach einer Energiesystemanalyse zum finalen Transformationsplan zusammengeführt. Für die im Rahmen der Konzeption entwickelten Varianten sind die erforderlichen elektrischen Anschlussleistungen zu bestimmen und die standortspezifisch verfügbaren Netzanschluss-möglichkeiten auf der erforderlichen Netzspannungsebene zu prüfen. Ein ggf. erforderlicher Ertüchtigungsbedarf bei vorhandener elektrischer Versorgungsstruktur bzw. der Aufwand für den Netzanschluss sind gesondert technisch zu beschreiben und kostenseitig zu schätzen und in der Grobkostenschätzung zu berücksichtigen. Der Aufwand für den Netzanschluss elektrischer Großverbraucher sowie der Aufwand für die Anbindung an das bestehende Fernwärmenetz ist bei der Standortwahl optimierend zu berücksichtigen.