Extended Detection & Response (XDR) – Lösung
Extended Detection & Response (XDR) – Lösung
Das Klinikum Esslingen betreibt eine umfangreiche IT‑Infrastruktur mit zahlreichen IT‑Endpunkten, darunter PCs, Thin Clients und Server. Ergänzend bestehen vernetzte Medizinprodukte (IoMT) sowie Systeme der Gebäudeleittechnik (GLT), die jedoch nicht Gegenstand dieser Ausschreibung sind. Die derzeit eingesetzte Endpoint‑Security basiert auf einer signaturbasierten Basislösung (Sophos), die keine erweiterten Funktionen wie Verhaltensanalyse oder Endpoint Detection & Response (EDR) bereitstellt. Das Projekt verfolgt folgende strategische und operative Ziele: • Ablösung der bestehenden signaturbasierten Endpoint-Security durch eine XDR-Lösung mit Verhaltensanalyse, Machine Learning und forensischer Analysefähigkeit gemäß dem Stand der Technik • Herstellung vollständiger Endpoint-Sichtbarkeit und -Kontrolle für alle IT-Endpunkte (Clients und Server) des Klinikums Esslingen • Aktivierung von Sophos Synchronized Security: Echtzeit-Kommunikation zwischen Endpoint-Agents und der bestehenden Sophos XGS Firewall zur automatisierten Netzwerkisolierung kompromittierter Endpunkte • Schaffung forensischer Analysefähigkeiten: kontinuierliches Endpoint-Telemetrie-Recording, Root-Cause-Analyse und Threat Hunting über alle Endpunkte hinweg • Aktivierung der Cross-Domain-Korrelation (XDR): Verknüpfung von Endpoint-Events mit Firewall-, E-Mail-, Cloud- und Identity-Datenquellen sowie Vorbereitung der MDR-Service-Anbindung • Erfüllung der regulatorischen Anforderungen aus NIS-2 und DSGVO hinsichtlich Endpoint-Security sowie Orientierung am Stand der Technik (B3S Gesundheit) • Unterstützung des Schwachstellenmanagements durch Endpoint-basierte Vulnerability-Sichtbarkeit