Projektsteuerung für den Neubau des Heilpädagogischen Zentrums Senden der Lebenshilfe Donau-Iller
Projektsteuerung für den Neubau des Heilpädagogischen Zentrums Senden der Lebenshilfe Donau-Iller
Die Lebenshilfe Donau-Iller e. V. beabsichtigt den Neubau eines Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) am bestehenden Standort Senden. Das Bauvorhaben umfasst die Errichtung eines modernen Förderzentrums mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Neben der Lindenhofschule (LHS) entstehen ein Integrativer Kindergarten (IKG) sowie eine Heilpädagogische Tagesstätte (HPT). Ergänzt wird das Raumprogramm durch zentrale Einrichtungen wie Sporthalle, Therapiebad, Großküche sowie die erforderlichen Außenanlagen. Die Planung sieht eine Holz-Hybridbauweise mit mehreren Clustergebäuden sowie einem zentralen Erschließungsbaukörper vor. Um Platz für einen effizient strukturierten und zeitgemäßen Standort zu schaffen, muss der Bestand vollumfänglich zurückgebaut werden. Der Objektplaner wurde bereits im Rahmen eines Architektenwettbewerbs ausgewählt. Ebenso ist die Freianlagenplanung bereits vergeben. Für das Projekt sollen Leistungen der Projektsteuerung gemäß AHO Heft Nr. 9, Stand März 2020 erbracht werden. Es wird beabsichtigt alle erforderlichen Leistungen aus den Projektstufen 1-5 zu beauftragen. Die Entwurfsplanung soll bis August 2027 abgeschlossen werden, um eine qualifizierte Kostenberechnung nach DIN 276 im Fördermittelantrag vorzulegen. Mit dem Zuwendungsbescheid wird Anfang 2028 gerechnet. Ein Baubeginn ist bis Ende 2028 vorgesehen, die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme bis 2032/33. Die Beauftragung erfolgt gemäß den Vorgaben des Fördermittelgebers stufenweise. Das 2-stufige VgV-Verfahren mit Stufe 1: Teilnahmeantrag und Stufe 2: Angebotsabgabe wurde mit den Fördermittelgebern abgestimmt. Die detaillierte Projektbeschreibung, Leistungsumfang und Bewertungsmatrix sind in den Vergabeunterlagen hinterlegt.